| Produktinformation |
Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.
| 09.05.2026 16:21 Peter Magyar ist Ungarns neuer Ministerpräsident BUDAPEST (dpa-AFX) - Das ungarische Parlament hat Peter Magyar zum neuen Ministerpräsidenten gewählt. 140 von 199 Abgeordneten stimmten für den bürgerlichen Politiker, 54 gegen ihn, einer enthielt sich der Stimme. Vier Abgeordnete nahmen nicht an der Abstimmung teil. Magyar löst den Rechtspopulisten Viktor Orban nach 16 Jahren an der Macht ab. "Heute ist offiziell der erste Tag der Systemwende", sagte Magyar, bevor er am Morgen mit der Fraktion seiner Tisza-Partei (Respekt und Freiheit) das Parlamentsgebäude betrat. Der neue Regierungschef stammt selbst aus Orbans Fidesz-Partei (Bund Junger Demokraten), hatte aber vor zwei Jahren demonstrativ mit ihr gebrochen und sich als Alternative zu Orban angeboten, der zunehmend autoritär herrschte und das Land wirtschaftlich und außenpolitisch in eine Sackgasse zu führen schien. Die Tisza-Partei hatte die Parlamentswahl am 12. April mit 53 Prozent der Stimmen klar gewonnen. Im neuen Parlament hat sie 141 von 199 Mandaten und damit eine verfassungsändernde Zweidrittelmehrheit. Orbans Fidesz (Bund Junger Demokraten) kam auf 39 Prozent der Stimmen und 52 Mandate. Die rechtsextreme Partei Unsere Heimat (Mi Hazank) brachte knapp sechs Prozent der Wähler hinter sich und hat sechs Abgeordnete. Alle anderen Parteien scheiterten an der Fünf-Prozent-Hürde. Kampf gegen Korruption hat Priorität Magyar hatte im Wahlkampf versprochen, aus Ungarn ein "menschliches und funktionierendes Land" zu machen. Der mutmaßlich tief verwurzelten Korruption unter Orban hat er den Kampf angesagt. Die strafrechtliche Verfolgung korruptionsverdächtiger Politiker und Amtsträger soll seinem Willen zufolge auf rechtsstaatlich saubere Weise erfolgen. Zudem möchte Magyar die rund 18 Milliarden Euro an EU-Hilfen loseisen, die die Union wegen der Rechtsstaatsverstöße und Korruptionsrisiken unter Orban eingefroren hat. Zu diesem Zwecke sind er und seine künftige Außenministerin Anita Orban bereits vor dem Regierungswechsel in intensive Verhandlungen mit der Brüsseler Kommission getreten./gm/DP/mis Weitere Nachrichten |
|
| Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen. |
|
31.05.2026 SEMIFIVE INC Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen MOBVISTA INC Geschäftsbericht Ägypten Börsenfeiertage Kuwait Börsenfeiertage Übersicht |