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| 30.04.2026 09:37 EQS-News: Crédit Mutuel Asset Management: Unsere Überzeugungen für Aktien (deutsch) Crédit Mutuel Asset Management: Unsere Überzeugungen für Aktien
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EQS-News: La Française Group / Schlagwort(e): Marktbericht/Marktbericht
Crédit Mutuel Asset Management: Unsere Überzeugungen für Aktien
30.04.2026 / 09:37 CET/CEST
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Crédit Mutuel Asset Management: Unsere Überzeugungen für Aktien
Von Caroline Lamy, Head of Equities, Crédit Mutuel Asset Management
Fertiggestellt am 27. April 2026
Crédit Mutuel Asset Management ist eine Asset-Management-Gesellschaft der
Groupe La Française, der Holdinggesellschaft für den
Asset-Management-Bereich der Crédit Mutuel Alliance Fédérale.
Im letzten Quartal stellten sich zwei Fragen:
* Die Erste: "Ist der Markt zu optimistisch?" Wir beobachteten tatsächlich
einen "Fear of Missing Out"-Trend (FOMO), bei dem Anleger trotz
gemischter Signale weiterhin investiert blieben.
* Die Zweite: "Wie navigiert man in einem Umfeld, in dem steigende
Ölpreise Verbraucher und Industrieunternehmen belasten, während der
massive Einsatz von KI Chancen in den Bereichen Rechenzentren,
Halbleiter und Elektrifizierung eröffnet?"
Vor diesem Hintergrund verlief das erste Quartal an den europäischen
Aktienmärkten in drei klar unterscheidbaren Phasen.
1. Euphorie. Der Euro Stoxx 50 stieg bis Ende Februar um fast 7 % -
angetrieben von den Themen KI und Elektrifizierung. ASML und Siemens Energy
legten in weniger als zwei Monaten um fast 40 % zu. Die
Performance-Unterschiede waren jedoch bereits erheblich. So verlor
beispielsweise SAP fast 20 % und LVMH mehr als 14 %.
2. Schock. Der Ausbruch des Iran-Konflikts löste eine starke Korrektur von
fast 10 % aus. Ölaktien erholten sich jedoch rasch aufgrund steigender
Rohölpreise, die durch die Blockade der Straße von Hormus verursacht wurden.
Diese Erholung hielt jedoch nur einen Monat an.
3. Erholung. Die Ankündigung des Waffenstillstands rückte die Themen aus der
Zeit vor dem Konflikt wieder in den Mittelpunkt - nämlich KI und europäische
Souveränität - und der Markt erholte sich fast wieder auf das Niveau vor dem
Konflikt.
Auffällig ist die Bereitschaft des Marktes, über den Konflikt
hinauszuschauen und den Blick auf die Zukunft zu richten. Angeführt von
Ölunternehmen und Finanzwerten stiegen die Gewinnrevisionen und glichen den
Druck auf Konsumaktien aus. Diese Erwartungen schufen Spielraum für weitere
Kursgewinne.
In den USA kam die schwache Performance der "Magnificent 7" zu Jahresbeginn
dem Russell 2000 zugute. Meldungen von Anthropic und OpenAI lösten
Verkaufswellen bei Software- und IT-Dienstleistungsaktien aus. Die
Umschichtung verlief heftig.
Gewinnrevisionen schaffen Aufwärtspotenzial, da die Bewertungen wieder
attraktiver werden, auch wenn der Markt die langfristigen Auswirkungen der
Blockade der Straße von Hormus wahrscheinlich unterschätzt hat.
Ein weiterer zu beobachtender Faktor sind die Zwischenwahlen in den USA.
Welche Sektoren sollten im Vorfeld der Wahlen im November bevorzugt werden?
Prinzipiell werden zyklische Werte, KI-Gewinner und der Verteidigungssektor
durch die Investitionsprognosen im Bereich der künstlichen Intelligenz
gestützt.
Ausblick
Zu Beginn dieses Quartals bleiben wir vorsichtig optimistisch und selektiv.
Strukturelle Trends wie Rechenzentren, Elektrifizierung und Souveränität
sind allesamt nachhaltige, langfristige Themen.
Angesichts des sich stabilisierenden wirtschaftlichen Umfelds bevorzugen wir
zyklische Industriewerte, Finanzwerte, Halbleiter sowie Versorger und
generell europäische Mid-Cap-Aktien.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Aktienmarkt das Ende der Blockade
der Straße von Hormus bereits eingepreist hat. Wir blicken mit verhaltener
Zuversicht auf die kommenden Monate. Die Berichtssaison dürfte die
Erwartungen hinsichtlich des Gewinnwachstums bestätigen. Besondere
Aufmerksamkeit sollte der Fähigkeit der Unternehmen gewidmet werden, die
Kosteninflation aufzufangen. Strukturelle Trends wie KI, europäische
Investitionen und Souveränität dürften die langfristige Entwicklung weiter
stützen.
Wir beobachten weiterhin aufmerksam jegliche Veränderungen bei den
Zinssätzen und in der geopolitischen Lage, wobei unser besonderes Augenmerk
der Inflation gilt.
Quelle: Bloomberg
La Française Pressekontakt
La Française Systematic Asset Management GmbH
Bianca Tomlinson
Neue Mainzer Straße 80
60311 Frankfurt
Tel. +49 (0)69 975743 03
bianca.tomlinson@la-francaise.com
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Heidi Rauen +49 69 339978 13 | hrauen@dolphinvest.eu
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Tochtergesellschaft von La Française. Crédit Mutuel Asset Management: 128
Boulevard Raspail, 75006 Paris ist eine von der Autorité des marchés
financiers unter der Nr. GP 97 138 zugelassene und seit dem 11.04.2025 bei
ORIAS (www.orias.fr) unter der Nr. 25003045 registrierte
Vermögensverwaltungsgesellschaft. Aktiengesellschaft (Société Anonyme) mit
einem Grundkapital von 3.871.680 EUR, RCS Paris Nr. 388 555 021.
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