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| 30.04.2026 07:10 APA ots news: OMV erzielt im ersten Quartal 2026 ein CCS Operatives... APA ots news: OMV erzielt im ersten Quartal 2026 ein CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von rund EUR 1 Mrd Wien (APA-ots) - Wien, 30. April - Cashflow aus der Betriebstätigkeit von EUR 776 Mio; Cashflow exkl. Net-Working-Capital-Positionen von EUR 1.624 Mio - Starke Bilanz mit niedrigem Leverage-Grad von 17 % - Ergebnis im Geschäftsbereich Energy beeinflusst durch geringeren Beitrag von Exploration & Production - Ergebnis im Geschäftsbereich Fuels beeinflusst durch Unterbrechungen der Lieferkette infolge des Konflikts im Nahen Osten - Chemicals mit deutlichem Zuwachs im Ergebnis, insbesondere aufgrund der Umgliederung von Borealis und verbesserter Polyolefinmargen - Erfolgreicher Abschluss der Borouge International Transaktionen durch OMV und XRG und damit Etablierung eines globalen Polyolefin- Champions OMV hat heute die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 bekannt gegeben: 1 Das Unternehmen erzielte ein CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 1.025 Millionen und einen den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnenden CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten von EUR 323 Millionen. Die Umsatzerlöse aus fortgeführten Geschäften 2 beliefen sich auf EUR 5.855 Millionen. Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit lag bei EUR 776 Millionen. Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit exkl. Net-Working-Capital- Positionen lag bei EUR 1.624 Millionen, was einem Zuwachs von 20 Prozent entspricht. Das Operative Ergebnis vor Sondereffekten des Geschäftsbereichs Energy sank auf EUR 723 Millionen, während das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten in Fuels mit EUR 113 Millionen weitgehend unverändert blieb. Im Bereich Chemicals stieg das Operative Ergebnis vor Sondereffekten deutlich auf EUR 245 Millionen. Das CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten betrug EUR 0,99. Mit einer Nettoverschuldung von EUR 4.505 Millionen und einem niedrigen Leverage-Grad von 17 Prozent per Ende des ersten Quartals 2026 ist die Bilanz von OMV weiterhin solide. Auswirkungen der Borouge International Transaktion auf die wichtigsten Finanzkennzahlen Im ersten Quartal werden die meisten finanziellen Kennzahlen noch unter der vorherigen Konzernstruktur berichtet. Dies gilt für Operatives Ergebnis vor Sondereffekten, Periodenüberschuss und Cashflow. Gleichzeitig werden die technischen Auswirkungen des Closings bereits in der Bilanz erfasst. Dies umfasst die Kapitalzuführung von EUR 1,5 Milliarden für Borouge International und die Entkonsolidierung des Kassenbestands von Borealis. Ab dem zweiten Quartal 2026 wird OMV Borouge International nach der At Equity- Methode bilanzieren. Alfred Stern, Vorstandsvorsitzender und CEO: "OMV hat trotz eines stark volatilen Marktumfelds und der durch den Konflikt im Nahen Osten verursachten Unterbrechungen der Lieferketten im ersten Quartal 2026 eine solide Leistung abgeliefert. Unser Geschäftsbereich Energy war von einem geringeren Beitrag von Exploration & Production betroffen. Das Ergebnis im Geschäftsbereich Fuels blieb weitgehend unverändert, während sich das Ergebnis im Bereich Chemicals gegenüber dem Vorjahr verbesserte. Unser diversifiziertes und integriertes Portfolio konnte erneut seine Resilienz unter Beweis stellen. Die positive Entwicklung in unserem Chemiegeschäft, unterstützt durch verbesserte Polyolefinmargen, unterstreicht die strategische Bedeutung dieses Segments. Ein wichtiger Meilenstein in diesem Quartal war der Abschluss der Borouge International Transaktionen, durch die wir unsere globale Präsenz im Bereich Chemikalien und unser langfristiges Wertschöpfungspotenzial stärken konnten. Mit einer soliden Bilanz und einem Leverage-Grad von 17 Prozent ist OMV weiterhin gut aufgestellt, um die Transformation voranzutreiben und in nachhaltiges, zukunftsorientiertes Wachstum zu investieren." Energy Das Operative Ergebnis vor Sondereffekten sank im ersten Quartal 2026 um 21 Prozent auf EUR 723 Millionen, hauptsächlich aufgrund eines niedrigeren Ergebnisses im Bereich Exploration & Production (E& P). E&P wurde vor allem durch negative Markteffekte sowie geringere Verkaufsmengen beeinflusst. Die Kohlenwasserstoffproduktion sank um 7 Prozent auf 288 kboe/d, was vor allem auf temporäre Schließungen infolge des Konflikts im Nahen Osten und natürliche Förderrückgänge zurückzuführen war. Natürliche Förderrückgänge in Neuseeland, Rumänien und Norwegen wurden teilweise durch eine stärkere Produktionsleistung in Libyen kompensiert. Der Geschäftsbereich Gas Marketing & Power erzielte ein Ergebnis von EUR 72 Millionen. Insbesondere Gas & Power Osteuropa verzeichnete eine signifikante Verbesserung, was auf eine starke Performance hindeutet und den schwächeren Beitrag von Gas Marketing Westeuropa, der durch einen positiven Einmaleffekt im ersten Quartal 2025 unterstützt wurde, teilweise kompensiert. Fuels Das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten blieb mit EUR 113 Millionen weitgehend unverändert. Die Auswirkungen stärkerer Raffinerie-Referenzmargen wurden durch einmalige Hedging-Verluste infolge gestörter Rohölströme und einen verringerten Beitrag des Tankstellen- und Commercial-Geschäfts kompensiert. Der Auslastungsgrad der europäischen Raffinerien sank auf 87 Prozent, da das Quartal durch geplante Stillstände beeinträchtigt wurde. Die Kraftstoff- und sonstigen Verkaufsmengen in Europa stiegen um 8 Prozent auf 3,8 Millionen Tonnen. Die weltweite Unterbrechung der Rohölströme führte im ersten Quartal zu einmaligen operativen Hedging-Verlusten in Höhe von rund EUR 100 Millionen. Das Ergebnis des Tankstellengeschäfts verringerte sich vor allem aufgrund niedrigerer Kraftstoffmargen durch gestiegene Notierungen für Ölprodukte infolge des Konflikts im Nahen Osten, die nur teilweise durch gestiegene Kraftstoffverkaufsmengen kompensiert wurden. Auch der Ergebnisbeitrag des Commercial-Geschäfts ging aufgrund niedrigerer Margen zurück und konnte durch höhere Verkaufsmengen und einen etwas höheren Beitrag des Flugzeugkraftstoffgeschäfts teilweise kompensiert werden. Der Beitrag von ADNOC Refining & ADNOC Global Trading erhöhte sich auf EUR 7 Millionen, hauptsächlich aufgrund eines besseren Handelsergebnisses und teilweise kompensiert durch Auswirkungen aus dem Konflikt im Nahen Osten. Chemicals Das Operative Ergebnis vor Sondereffekten erhöhte sich signifikant auf EUR 245 Millionen, was zu einem großen Teil auf die Umgliederung des Borealis Konzerns zurückzuführen ist. Zusätzlicher positiver Beitrag kam durch die gestiegenen Polyolefinmargen und dem stärkeren Vorteil bei der Verarbeitung leichter Rohstoffe sowie positiven Lagerbewertungseffekten. Niedrigere Olefinmargen und ein reduzierter Beitrag durch Borouge wirkten weitgehend ausgleichend. Der Auslastungsgrad der europäischen Steamcracker, die von OMV und Borealis betrieben werden, lag mit 91 Prozent auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahresquartal. Kennzahlen erstes Quartal 2025 vs. erstes Quartal 2026 Konzern - Umsatzerlöse aus fortgeführten Geschäften in Höhe von EUR 5.855 Mio, Rückgang um 6 % - CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 1.025 Mio, Rückgang um 12 % - Den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnender CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten von EUR 323 Mio, Rückgang um 22 % - CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten von EUR 0,99, Rückgang um 21 % - Cashflow aus der Betriebstätigkeit exkl. Net-Working-Capital- Positionen von EUR 1,624 Mio, Anstieg um 20 % - Cashflow aus der Betriebstätigkeit von EUR 776 Mio, Rückgang um 43 % Energy - Durchschnittlicher Brent-Preis von USD 81,13/bbl, Anstieg um 7 % - Durchschnittlich realisierter Erdgaspreis von EUR 31,08/MWh, Rückgang um 19 % - Kohlenwasserstoffproduktion von 288 kboe/d, Rückgang um 7 % - Produktionskosten von USD 11,6/boe, Anstieg um 15 % - Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 723 Mio, Rückgang um 21 % Fuels - OMV Raffinerie-Referenzmarge Europa von USD 13,88/bbl, Anstieg um 109 % - OMV Raffinerieauslastungsgrad Europa von 87 %, Rückgang um 5 Prozentpunkte - Kraftstoff- und sonstige Verkaufsmengen Europa von 3,8 Mio t, Anstieg um 8 % - CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 113 Mio, Rückgang um 3 % Chemicals - Ethylen-Referenzmarge Europa von EUR 453/t, Rückgang um 14 % - Propylen-Referenzmarge Europa von EUR 318/t, Rückgang um 20 % - Polyethylen-Referenzmarge Europa von EUR 580/t, Anstieg um 30 % - Polypropylen-Referenzmarge Europa von EUR 477/t, Anstieg um 25 % - OMV Steamcracker-Auslastungsgrad von 91 %, stabil - Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 245 Mio, Anstieg um 95 % Ausblick 2026 - Organische Investitionsaufwendungen des OMV Konzerns geplant bei rund EUR 3,4 Mrd - Durchschnittlicher Brent-Preis zwischen USD 85/bbl und USD 95/bbl erwartet - Erwartete Kohlenwasserstoffproduktion von OMV zwischen 280 kboe/d und 290 kboe/d vorbehaltlich des Zeitpunkts und des Umfangs der Aufhebung der Beschränkungen für die Schifffahrt durch die Straße von Hormus - Der durchschnittlich realisierte Gaspreis wird zwischen EUR 35/MWh und EUR 40/MWh erwartet, wobei die THE-Preisprognose bei rund EUR 45/MWh liegt - OMV Raffinerie-Referenzmarge Europa wird voraussichtlich zwischen USD 10/bbl und USD 15/bbl betragen - Auslastungsgrad der Raffinerien in Europa prognostiziert bei über 90 % - Erwarteter Steamcracker-Auslastungsgrad bei rund 90 % erwartet 3 Den OMV Konzernbericht Q1 2026 finden Sie hier. [1] Die genannten Werte beziehen sich auf das erste Quartal 2026; als Vergleichsgrößen dienen, sofern nicht abweichend gekennzeichnet, die Werte des ersten Quartals des Vorjahres. [2] Am 3. März 2025 haben OMV und ADNOC eine verbindliche Vereinbarung über die Zusammenlegung ihrer Anteile an Borealis und Borouge in einem neuen Unternehmen, Borouge Group International, unterzeichnet. Daher wurde der Borealis Konzern mit Ausnahme der Borouge Beteiligungen am 3. März 2025 in die Position "zu Veräußerungszwecken gehalten" umgegliedert und zusätzlich als "aufgegebener Geschäftsbereich" ausgewiesen. Die Gesamtergebnisrechnung für das Vorjahr wurde angepasst, um die aufgegebenen Geschäftsbereiche getrennt von den fortgeführten Geschäftsbereichen darzustellen. [3] Ab Q2/26 exkludiert der Steamcracker-Auslastungsgrad die Borealis Cracker. Über OMV Es ist unser Unternehmenszweck, die Grundlagen für ein nachhaltiges Leben neu zu erfinden. OMV wandelt sich zu einem integrierten Unternehmen für nachhaltige Energie, Kraftstoffe und Chemikalien. OMV strebt an, bis spätestens 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von EUR 24 Milliarden und beschäftigte rund 22.300 talentierte Mitarbeiter:innen weltweit. Zu den wichtigsten strategischen Beteiligungen von OMV gehören OMV Petrom mit 51,2 Prozent und Borouge International mit 50 Prozent. OMV Aktien werden an der Wiener Börse ( OMV) sowie in den USA an der OTCQX (OMVKY, OMVJF) gehandelt. Weitere Informationen auf www.omv.com . Rückfragehinweis: OMV Aktiengesellschaft Dominic Köfner Telefon: +43 (1) 40 440-0 E-Mail: media.relations@omv.com Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/145/aom *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0007 2026-04-30/07:04 Weitere Nachrichten |
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