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24.04.2026 09:03

OTS: ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe / Bauhauptgewerbe im Februar: ...

    Bauhauptgewerbe im Februar: Auftragseingang zieht an - Umsatz
witterungsbedingt gedämpft
Berlin (ots) - Das Bauhauptgewerbe in Deutschland verzeichnet laut Statistischem
Bundesamt für den Februar 2026 einen realen Umsatzrückgang von 13,2 Prozent
gegenüber dem Vorjahresmonat. Kumuliert für die ersten beiden Monate des Jahres
lag der Umsatz nominal 8,2 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Der
Auftragseingang stieg im Februar real um 9,8 Prozent. Wachstumstreiber sind der
Tiefbau (nominal 21,2 Prozent) und der gewerbliche Bau (nominal 19,3 Prozent).

Dazu Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe:

"Der Umsatzrückgang im Februar ist im Wesentlichen witterungsbedingt. Anders als
im überdurchschnittlich milden Februar 2025 haben Frost und Niederschläge in
diesem Jahr an vielen Standorten die Bautätigkeit gebremst. Ein solcher Rückgang
zum Jahresauftakt ist daher kein Konjunktursignal, sondern ein Saisoneffekt.

Dass es sich nicht um einen echten Konjunkturdämpfer handelt, sehen wir auch
beim Blick auf die Auftragseingänge. Mit einem realen Plus von 9,8 Prozent im
Februar und einem kumulierten Zuwachs im Tiefbau von rund 9,5 Prozent gegenüber
dem Vorjahr zieht die Nachfrage im Tiefbau weiter an. Treiber sind der Bau von
Rechenzentren, der Ausbau der Schieneninfrastruktur sowie Investitionen in
Energie- und Wärmenetze.

Das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität ist in den
Auftragsbüchern der Betriebe dagegen bislang nicht angekommen. Die jüngste
ifo-Analyse hat bereits gezeigt, dass 2025 rund 95 Prozent der Mittel nicht für
zusätzliche Investitionen verwendet wurden. Wenn das so bleibt, verpufft eines
der wichtigsten Instrumente dieser Legislaturperiode.

Der Iran-Krieg hat die zum Jahreswechsel noch erfreuliche Aussicht für 2026
spürbar eingetrübt. Steigende Öl- und Gaspreise treiben die Baustoffpreise, die
Zinsen geraten erneut unter Druck. Wir halten unsere Jahresprognose von 2,5
Prozent realem Wachstum vorerst aufrecht, müssen sie aber unter Vorbehalt der
weiteren geopolitischen Entwicklung stellen.

Aufträge im Wohnungs- und Straßenbau schwach

Der Wohnungsbau bleibt unser Sorgenkind. Beim Auftragseingang liegen wir bis
Februar 9,0 Prozent unter dem Vorjahr. Die 22.200 Baugenehmigungen im Februar
sind ein Hoffnungssignal, aber noch keine Trendwende. Für den eigentlichen
Bedarf im Land müssten es rund 30.000 monatliche Baugenehmigungen sein.

Der Straßenbau bleibt auch zum Jahresstart 2026 enttäuschend. Kumuliert liegt
der Auftragseingang 5,8 Prozent unter Vorjahr. Hauptgrund ist die zögerliche
Freigabe der Haushaltsmittel.

Die Politik muss jetzt handeln. Die Sonder-AfA im Mietwohnungsbau muss so
schnell wie möglich an den EH-55-Standard gekoppelt werden, der Gebäudetyp E bis
zum Sommer zur Verfügung stehen. Und die Mittel aus dem Sondervermögen müssen
endlich zusätzlich und in der Fläche investiert werden, nicht zur Schließung
bestehender Haushaltslücken."

Pressekontakt:

Iris Rabe
Leiterin Abteilung Kommunikation und Presse
Zentralverband Deutsches Baugewerbe
Kronenstr. 55-58
10117 Berlin
Telefon 030-20314-409, Fax 030-20314-420
eMail mailto:rabe@zdb.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/33001/6261750
OTS:               ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe


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