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| 24.04.2026 09:00 EQS-News: Homann Holzwerkstoffe steigert Umsatz im Geschäftsjahr 2025 - bereinigtes EBITDA durch Anlaufverluste in Litauen belastet (deutsch) Homann Holzwerkstoffe steigert Umsatz im Geschäftsjahr 2025 - bereinigtes EBITDA durch Anlaufverluste in Litauen belastet
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EQS-News: HOMANN HOLZWERKSTOFFE GmbH / Schlagwort(e): Jahresergebnis
Homann Holzwerkstoffe steigert Umsatz im Geschäftsjahr 2025 - bereinigtes
EBITDA durch Anlaufverluste in Litauen belastet
24.04.2026 / 09:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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Homann Holzwerkstoffe steigert Umsatz im Geschäftsjahr 2025 - bereinigtes
EBITDA durch Anlaufverluste in Litauen belastet
* Umsatzerlöse steigen im Einklang mit Jahresprognose auf 383,1 Mio. Euro
(Vj.: 369,9 Mio. Euro)
* Bereinigtes operatives EBITDA von 38,2 Mio. Euro erwartungsgemäß durch
Anlaufverluste des neuen Werks in Pagiriai, Litauen, belastet (Vj.: 56,3
Mio. Euro)
* Bestandswerke zeigen mit einem um die Anlaufverluste bereinigten EBITDA
von 53,9 Mio. Euro eine angesichts des herausfordernden Marktumfeldes
solide Ertragsentwicklung (Vj.: 64,4 Mio. Euro)
* Ausblick 2026: Moderater Anstieg beim Umsatz und bereinigten EBITDA
erwartet; Der Ausblick steht unter dem Vorbehalt der Auswirkungen aus
dem Nahost-Konflikt
München, 24. April 2026 - Die Homann Holzwerkstoffe GmbH, einer der
führenden europäischen Anbieter von dünnen, veredelten Holzfaserplatten für
die Möbel-, Türen- und Beschichtungsindustrie, hat heute ihren geprüften
Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. In einem von
geopolitischen Spannungen, schwacher Konjunktur und anhaltend gedämpfter
Nachfrage nach MDF-/HDF-Platten geprägten Marktumfeld konnte die Gruppe ihre
Umsatzprognose erfüllen und den Konzernumsatz bei weitgehend konstanten
Preisen auf 383,1 Mio. Euro steigern (Vj.: 369,9 Mio. Euro).
Das um Währungskurseffekte bereinigte EBITDA belief sich auf 38,2 Mio. Euro
(Vj.: 56,3 Mio. Euro) und lag damit - wie zuletzt prognostiziert - unter dem
Vorjahreswert. Bezogen auf die Gesamtleistung entspricht dies einer
EBITDA-Marge von 9,5 % (Vj.: 15,3 %). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf
die operativen Anlaufverluste in Höhe von 15,6 Mio. Euro (Vj.: 8,2 Mio.
Euro) des im Mai 2025 in Betrieb genommenen Werkes in Pagiriai, Litauen,
zurückzuführen. Bereinigt um diese Effekte ergibt sich für die Bestandswerke
ein um Währungseffekte bereinigtes EBITDA von 53,9 Mio. Euro (Vj.: 64,4 Mio.
Euro). Der verbleibende Rückgang gegenüber dem Vorjahr war hauptsächlich auf
eine gestiegene Materialaufwandsquote sowie höhere sonstige betriebliche
Aufwendungen zurückzuführen. Das Konzernergebnis belief sich auf -12,9 Mio.
Euro (Vj.: 14,2 Mio. Euro). Ohne die operativen Anlaufverluste liegt das
Ergebnis bei 12,5 Mio. Euro gegenüber 29,7 Mio. Euro im Vorjahr.
Zum 31. Dezember 2025 verringerte sich das Eigenkapital der Gruppe
insbesondere aufgrund des Konzernergebnisses sowie der Reduzierung der
negativen Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung auf 186,3 Mio.
Euro (31. Dezember 2024: 197,1 Mio. Euro). Die Bilanzsumme erhöhte sich,
getrieben durch den Aufbau des Vorratsvermögens sowie eine Zunahme liquider
Mittel infolge der Anleiheemission, auf 627,6 Mio. Euro (31. Dezember 2024:
592,8 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote blieb trotz erhöhter Bilanzsumme auf
einem soliden Niveau von 29,7 % (Vj.: 33,2 %).
Fritz Homann, Geschäftsführer der Homann Holzwerkstoffe GmbH: "Der
Produktionsstart in Pagiriai war im Geschäftsjahr 2025 ein besonderer
Meilenstein - gemeinsam mit den laufenden Investitionen in Losheim stärken
wir damit die operative Basis der Gruppe nachhaltig und sehen uns für die
Zukunft gut positioniert. Mit der erfolgreichen Platzierung unserer vierten
Unternehmensanleihe und dem Listing an der Börse Oslo haben wir weiterhin
unsere Finanzierungsbasis auf ein breiteres Fundament gestellt und unsere
Sichtbarkeit am Kapitalmarkt ausgebaut."
Refinanzierung und Stärkung der Finanzierungsstruktur
Im Juni 2025 hat die Homann Holzwerkstoffe GmbH eine neue
Unternehmensanleihe über 120 Mio. Euro mit einer Laufzeit von sieben Jahren
begeben und damit die Anleihe 2021/2026 vorzeitig abgelöst. Im Dezember 2025
erfolgte das Zweitlisting der Anleihe an der Börse Oslo. Ergänzend wurde die
Finanzierung des Produktionswerks in Pagiriai durch die finanzierende Bank
bis zum Jahr 2030 verlängert. Beide Maßnahmen verbessern die
Fälligkeitsstruktur der Gruppe nachhaltig.
Produktionsstart in Litauen und Investitionen am Standort Losheim
Ein wichtiger Meilenstein des Geschäftsjahres 2025 war der Produktionsstart
des Werks in Pagiriai am 8. Mai 2025. Die Hochlaufphase schreitet seitdem
planmäßig voran. Mit der sukzessiven Erweiterung der Produktionsabläufe und
der Integration zusätzlicher Nachbearbeitungsschritte wird der Umsatzbeitrag
und die Etragskraft des Standortes schrittweise steigen.
Am deutschen Produktionsstandort in Losheim am See wurden die Investitionen
in die Erneuerung und den Ausbau der Produktionsanlagen fortgesetzt. Im Juli
2025 erfolgte die Grundsteinlegung für einen neuen Lager- und Versandkomplex
als Teil eines umfangreichen Investitionsplans.
Im November 2025 wurde das Joint Venture "Global MDF Industries B.V." in
Ägypten durch Veräußerung der gehaltenen Anteile an den
Joint-Venture-Partner beendet.
Ausblick für das Geschäftsjahr 2026
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet die Homann Holzwerkstoffe GmbH einen
moderaten Anstieg beim Umsatz und beim bereinigten EBITDA. Wesentlicher
Treiber ist die weitere operative Entwicklung des Werkes in Pagiriai: Mit
steigender Auslastung, optimierten Produktionsabläufen und dem Ausbau der
Nachbearbeitungskapazitäten wird ein deutlich höherer Umsatzbeitrag und ein
spürbarer Rückgang der Anlaufverluste - insbesondere im zweiten Halbjahr -
erwartet. Diese Prognose steht unter dem Vorbehalt anhaltender
geopolitischer Unsicherheiten insbesondere infolge des Nahost-Konflikts mit
Kostensteigerungen bei Chemikalien und Transportkosten. Da das
Geschäftsmodell der Gruppe maßgeblich auf die Weitergabe veränderter
Rohstoff- und Transportkosten ausgerichtet ist, sollten negative
Ergebniseffekte begrenzt bleiben - wenngleich Ausmaß und die Möglichkeit der
Kostenweitergabe derzeit noch nicht abschließend zu beurteilen sind.
Der Geschäftsbericht 2025 steht unter
https://www.homann-holzwerkstoffe.de/investor-relations/presse-dokumente/finanzberichte/ zur Verfügung.
Über Homann Holzwerkstoffe
Die Homann Holzwerkstoffe GmbH mit Hauptsitz in München ist ein führender
Hersteller von dünnen, hochveredelten, mitteldichten und hochdichten
Holzfaserplatten (MDF/HDF). Mit den Produktionswerken in Deutschland in
Losheim am See, an den polnischen Standorten Karlino und Krosno/Oder sowie
am neuen Standort Pagiriai in Litauen beliefert die Gesellschaft die Möbel-,
Türen- und Beschichtungsindustrie weltweit mit Schwerpunkt auf die
europäischen Märkte. Das traditionsreiche Familienunternehmen ist seit 2012
am Kapitalmarkt etabliert und mit der Unternehmensanleihe 2025/2032 (ISIN:
NO0013536169, WKN: A4DFTR) an der Frankfurter Wertpapierbörse sowie an der
Börse Oslo notiert.
Tragen Sie sich in unseren Investorenverteiler ein unter:
https://www.homann-holzwerkstoffe.de/investor-relations/ir-kontakt/
Presse/Investor Relations:
iron AG
Karolin Bistrovic, Fabian Kirchmann
T +49 221 9140 9736
homann@ir-on.com
Kontakt:
Homann Holzwerkstoffe GmbH
Sandra Jux
T +49 (0)89 99 88 69 0
sj@homanit.org
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24.04.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: HOMANN HOLZWERKSTOFFE GmbH
Gustav-Freytag-Straße 12
81925 München
Deutschland
Telefon: 089 99 88 69-0
Fax: 089 99 88 69-21
E-Mail: ma@homanit.org
ISIN: NO0013536169
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Börsen: Freiverkehr in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg,
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2314054 24.04.2026 CET/CEST
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