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23.04.2026 12:01

OTS: BearingPoint GmbH / Trotz steigender Investitionen in HR-Technologien ...

    Trotz steigender Investitionen in HR-Technologien fehlt bei jedem
dritten Unternehmen die Datenbasis für verlässliche
Personalentscheidungen (FOTO)
Frankfurt am Main (ots) - Ein neuer Workforce-Transformation-Report von
BearingPoint zeigt: Obwohl Unternehmen stark in HR-Technologien investieren,
fällt es den meisten weiterhin schwer, Personaldaten in konkrete Erkenntnisse zu
Kompetenzen und Talenten zu übersetzen.

Sich wandelnde Kompetenzanforderungen, der beschleunigte demografische Wandel
und der Einsatz Künstlicher Intelligenz verändern die Arbeitswelt grundlegend
und erhöhen den Transformationsdruck auf Organisationen in ganz Europa. Doch
trotz steigender Investitionen in HR-Technologien und Analytics fällt es den
meisten Unternehmen weiterhin schwer, Personaldaten in fundierte Entscheidungen
zu Qualifikationen, Talenten und zukünftigen Kapazitätsbedarfen zu überführen.

Laut einer neuen Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint
stehen viele Organisationen beim datengetriebenen Kompetenz- und
Talentmanagement zwischen strategischem Anspruch und operativer Realität. Zwar
erkennen HR-Verantwortliche die Bedeutung datenbasierter Personalentscheidungen
an, dennoch verfügt knapp ein Drittel der Unternehmen nicht über eine
systematische Datenintegration oder ein konsistentes Reporting. Dadurch wird
ihre Fähigkeit eingeschränkt, belastbare Erkenntnisse zu gewinnen und die
Transformation der Belegschaft wirksam zu steuern.

"Unternehmen investieren massiv in HRTechnologien, steuern ihre Belegschaft
jedoch vielfach noch mit unvollständigen und zeitverzögerten Informationen",
sagt Tobias Liebscher, Partner bei BearingPoint. "Die zentrale Herausforderung
ist längst nicht mehr die Verfügbarkeit von Daten. Entscheidend ist vielmehr, ob
Unternehmen diese zusammenführen können, ob sie ihnen vertrauen können und ob
sie diese nutzen können, um bessere Entscheidungen zu Kompetenzen, Kapazitäten
und dem zukünftigen Personalbedarf zu treffen."

Die Studie "People and Tech: How future-ready are organizations for workforce
transformation?" basiert auf den Einschätzungen von 414 leitenden
HR-Verantwortlichen aus ganz Europa. Die Ergebnisse zeigen, dass heute vor allem
technologische und kompetenzbezogene Herausforderungen die größten Hürden
darstellen, insbesondere die Integration von Künstlicher Intelligenz sowie der
Aufbau datenbasierter Erkenntnisse zu Skills und Talenten. Diese Faktoren wiegen
inzwischen schwerer als kulturelle oder strukturelle Barrieren, etwa
Veränderungsresistenz oder mangelnde Akzeptanz.

Zentrale Ergebnisse:

- 46 Prozent der Befragten nennen die Integration von Künstlicher Intelligenz in
  bestehende Rollen und Arbeitsabläufe als eine der drei größten
  Herausforderungen. 41 Prozent verweisen zudem auf fehlende datenbasierte
  Skills- und Talentanalysen. Damit zeigen sich technologische und
  kompetenzbezogene Defizite als größere Hürden als kulturelle Barrieren.
- Knapp ein Drittel der Organisationen ist nicht in der Lage, Daten systematisch
  über verschiedene Systeme hinweg zu nutzen. Stattdessen erfolgt die
  Integration häufig ad hoc oder manuell, was verlässliche, evidenzbasierte
  Entscheidungen zur Belegschaft erheblich erschwert.
- Zwar setzen 45 Prozent der Unternehmen KI- oder Analytics-Plattformen ein, um
  Erkenntnisse über mehrere Systeme hinweg zu gewinnen, doch lediglich 14
  Prozent verknüpfen diese Daten konsequent und leiten daraus konkrete Maßnahmen
  ab. Dies verdeutlicht eine erhebliche Umsetzungslücke zwischen Analyse und
  Entscheidungsfindung.

Von HR-Technologie zur tatsächlichen Workforce-Wirkung: eine unvollendete
Aufgabe

Die Studie zeigt, dass viele Organisationen Kompetenzen erfassen, Fähigkeiten
bewerten und ihren Personalbedarf weiterhin über voneinander getrennte, manuelle
Prozesse steuern. Zentrale Informationen werden häufig in Tabellenkalkulationen
gespeichert, nur unregelmäßig aktualisiert und selten mit der
Unternehmensstrategie verknüpft. In der Folge ist knapp ein Drittel der
Organisationen nicht in der Lage, Künstliche Intelligenz oder fortschrittliche
Analytics sinnvoll zu nutzen, selbst dann nicht, wenn die entsprechenden
Technologien technisch bereits verfügbar sind.

Gleichzeitig bewerten HR-Verantwortliche den strategischen Nutzen ihrer
HR-Systeme sehr positiv. 80 Prozent geben an, dass HR-Technologien einen klaren
Mehrwert für das Geschäft liefern, insbesondere durch schnellere
Entscheidungsprozesse und höhere administrative Effizienz. Dieser Gegensatz
macht jedoch eine wachsende Umsetzungslücke deutlich: Während sich die Systeme
weiterentwickeln, bleibt die Fähigkeit begrenzt, Daten über Plattformen hinweg
zu integrieren und gewonnene Erkenntnisse konsequent in den Arbeitsalltag und
Entscheidungsprozesse einzubetten.

"Workforce-Transformation scheitert oft daran, dass Erkenntnisse im Dashboard
stecken bleiben", sagt Lucia Daub, Director bei BearingPoint. "Um echte Wirkung
zu erzielen, müssen Unternehmen den Schritt vom Reporting zur Umsetzung
vollziehen. Das bedeutet, Skill-Daten und Analytics direkt in die
Personalplanung, Talententscheidungen und Führungsroutinen zu integrieren."

Auf dem Weg zu kompetenzgetriebenen, evidenzbasierten Organisationen

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass zukunftsfähige Organisationen nicht durch
die Anzahl ihrer eingesetzten HR-Systeme definiert werden, sondern durch ihre
Fähigkeit, fragmentierte Technologielandschaften zu integrieren, belastbare
Datenfundamente für Talente und Kompetenzen aufzubauen und Analyseerkenntnisse
konsequent in operative wie strategische Entscheidungen zu überführen.

Um dies zu erreichen, identifiziert BearingPoint sechs zentrale Handlungsfelder,
von der Entwicklung klarer Skill-Architekturen und einheitlicher Datenfundamente
bis hin zur Verankerung von Analyseerkenntnissen in Arbeitsabläufen sowie dem
gezielten Ausbau datenbasierter Kompetenzen in HR und Führung. Organisationen,
denen dieser Wandel gelingt, sind deutlich besser aufgestellt, um zukünftige
Skill-Lücken frühzeitig zu erkennen, die Transformation ihrer Belegschaft
proaktiv zu steuern und Talentstrategien direkt mit der Unternehmensperformance
zu verknüpfen.

Über die Studie

Die Studie basiert auf einer Befragung von 414 leitenden HR- und
Transformationsexpert:innen aus ganz Europa und deckt ein breites Spektrum an
Branchen und Unternehmensgrößen ab. Zu den Teilnehmenden zählen CHROs,
HR-Direktor:innen, Verantwortliche für HR-Technologie sowie Führungskräfte aus
den Bereichen Strategie und Transformation. Untersucht werden aktuelle
Praktiken, Hürden und Prioritäten rund um HR-Technologien, Skill-Management und
die Transformation der Belegschaft.

Laden Sie die vollständige Studie herunter: https://ots.de/zNRgMK

Über BearingPoint

BearingPoint ist eine unabhängige Management- und Technologieberatung mit
europäischen Wurzeln und globaler Reichweite, die Unternehmen mithilfe moderner
Technologien transformiert. Wir unterstützen Unternehmen bei der Transformation,
indem wir fundiertes Branchenwissen mit starken Kompetenzen in Strategie,
Geschäftsprozessen, Technologie und KI kombinieren. Unsere Beraterteams arbeiten
dabei in unterschiedlichsten Industrien - immer nah am Kunden. Spezialisierte
SAP- und Microsoft-Einheiten, ein starker Fokus auf KI sowie ergebnisorientierte
Softwarelösungen ermöglichen maßgeschneiderte, innovative Lösungen für die
Herausforderungen unserer Kunden.

Zu BearingPoints Kunden gehören viele der weltweit führenden Unternehmen und
Organisationen. Das globale Netzwerk von BearingPoint mit mehr als 15.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt Kunden in über 70 Ländern und
engagiert sich gemeinsam mit ihnen für einen messbaren und langfristigen
Geschäftserfolg.

BearingPoint gehört zu den TIME World's Best Companies und den Forbes World's
Best Employers. Das Unternehmen ist zudem eine zertifizierte B Corporation, die
hohe soziale und ökologische Standards erfüllt.

Weitere Informationen:

Homepage: https://www.bearingpoint.com/

LinkedIn: http://www.linkedin.com/company/bearingpoint

Instagram: https://www.instagram.com/bearingpoint_dach/

Pressekontakt:

Alexander Bock
Global Senior Manager Communications
Tel: +49 89 540338029
E-Mail: mailto:alexander.bock@bearingpoint.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/68073/6261248
OTS:               BearingPoint GmbH


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