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22.04.2026 10:02

OTS: Franklin Templeton / Franklin Templeton ETF-Studie: Hoher ...

    Franklin Templeton ETF-Studie: Hoher Bekannheitsgrad, geringes Wissen
/ Mehr als die Hälfte bezeichnet ihr Wissen als ungenügend (FOTO)
Frankfurt (ots) - Exchange Traded Funds (ETFs) gehören mittlerweile zu den
bekanntesten Anlageprodukten in Deutschland. Drei Viertel der Bevölkerung geben
an, von ETFs gehört zu haben. Der hohe Bekanntheitsgrad geht jedoch nicht mit
einem fundierten Verständnis einher. Dies ist eines der wichtigsten Ergebnisse
einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im
Auftrag von Franklin Templeton im Februar 2026 unter 1.000 Erwachsenen in
Deutschland durchgeführt hat .

Trotz ihrer großen Beliebtheit beurteilen die Befragten ihr eigenes Wissen über
ETFs kritisch. Im Durchschnitt bewerten sie es auf der deutschen Notenskala mit
4,5 (wobei 6 die schlechteste Note ist) - was der Note "ungenügend" entspricht.
Mehr als die Hälfte (56 %) bezeichnet ihr Wissen als unzureichend, während nur
12 % es als gut oder sehr gut einschätzen. Gleichzeitig sind 61 % der Meinung,
dass die Deutschen insgesamt ihr Geld zu konservativ anlegen.

Die Unterschiede sind besonders ausgeprägt zwischen den Geschlechtern,
Altersgruppen und Einkommensklassen. Männer geben deutlich häufiger als Frauen
an, dass sie ETFs erklären können. Auch jüngere Befragte im Alter von 18 bis 34
Jahren sowie Haushalte mit höherem Einkommen bewerten ihr Wissen positiver.

Christian Machts, Country Head Deutschland und Österreich bei Franklin
Templeton, sagt: "ETFs sind weit verbreitet, werden aber nicht allgemein
verstanden. Diese Lücke prägt heute das Anlageverhalten in Deutschland. Mit
dieser Umfrage wollten wir besser verstehen, wo Anleger nach Orientierung suchen
- und was sie daran hindert, bestehendes Interesse in langfristige
Anlageentscheidungen umzusetzen. Die Herausforderung besteht nun darin, das
Bewusstsein in Handeln umzusetzen."

Großes Interesse - doch die Investition in ETFs wird oft aufgeschoben

Die Umfrage ergab zudem, dass ETFs für viele Deutsche grundsätzlich attraktiv
sind. Hätten sie heute 10.000 Euro frei verfügbar, würde mehr als ein Drittel
davon in ETFs investieren - mehr als in jede andere Anlageform. Bei erfahrenen
Anlegern steigt dieser Anteil auf fast 60 %.

In der Realität dominieren jedoch nach wie vor konservative Produkte. Rund zwei
Drittel der Deutschen nutzen Tagesgeldkonten, und mehr als die Hälfte setzt auf
Spar- oder Sparbücher. Nur etwa drei von zehn Befragten halten derzeit
indexierte ETFs, also ETFs, die einen Index regelbasiert nachbilden. Vielen ist
bewusst, dass Untätigkeit an sich schon ein Risiko sein kann: Ein Drittel gibt
an, mehr Angst davor zu haben, ihr Geld nicht anzulegen, als vor einem
Marktcrash. Gleichzeitig fühlen sich 42 % von der schieren Vielfalt der
verfügbaren ETFs überfordert - was darauf hindeutet, dass eher
Orientierungslosigkeit als mangelndes Interesse ein wesentliches Hindernis für
Investitionen darstellt.

Jüngere Anleger treiben den Wandel hin zu ETF-Altersvorsorge an

ETFs werden zunehmend als zentrales Instrument für die langfristige
Altersvorsorge angesehen. 43 % der Befragten betrachten sie als wichtigen
Baustein für die Altersvorsorge, und 44 % glauben, dass ohne wertpapierbasierte
Sparpläne finanzielle Engpässe im Alter wahrscheinlich sind. Dennoch bleibt die
tatsächliche Umsetzung zurückhaltend.

Wo Anleger jedoch bereits aktiv sind, zeichnet sich ein klares Muster ab: Drei
Viertel der ETF-Anleger nutzen Sparpläne. Vor allem jüngere Anleger bevorzugen
automatisiertes Investieren - mehr als 80 % der 18- bis 34-Jährigen investieren
über ETF-Sparpläne.

Martin Bechtloff, Vice President ETF Sales Germany bei Franklin Templeton,
kommentiert: "ETF-Sparpläne verdeutlichen, wie sich das Anlageverhalten in
Deutschland verändert. Regelmäßiges Investieren wird auch beim von der
Bundesregierung geplanten Altersvorsorgekonto eine zentrale Rolle spielen. Für
viele Anleger kann dies ein wichtiger Weg sein, den langfristigen
Vermögensaufbau und die private Altersvorsorge enger an die Kapitalmärkte
anzupassen - insbesondere vor dem Hintergrund wachsender Zweifel an der
alleinigen Tragfähigkeit des staatlichen Rentensystems."

Wachstumsmärkte und neue ETF-Konzepte werden nach wie vor zu wenig genutzt

Während sich die meisten ETF-Anleger auf breit diversifizierte globale Indizes
konzentrieren, spielen Schwellenmärkte derzeit nur eine untergeordnete Rolle.
Und das, obwohl fast die Hälfte der Befragten in einigen der großen
Schwellenmärkte ein überdurchschnittliches Wachstum erwartet. Als
Haupthindernisse werden mangelndes Wissen und geopolitische Bedenken genannt.

Auch aktiv verwaltete ETFs stoßen auf wachsendes Interesse, doch der
Bekanntheitsgrad ist nach wie vor gering. Nur ein Drittel der Befragten, die
ETFs kennen, weiß, dass es solche Produkte gibt, während jeder Zehnte angibt,
möglicherweise in Zukunft in sie zu investieren.

Insgesamt zeigt die Umfrage, dass ETFs in Deutschland mittlerweile zum
Mainstream geworden sind - der Bedarf an Beratung, Informationen und Kontext ist
jedoch nach wie vor hoch. Es besteht weiterhin eine erhebliche Lücke zwischen
Bekanntheit, Interesse und tatsächlicher Nutzung.

Über die Umfrage

Die repräsentative Bevölkerungsumfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut
forsa im Auftrag von Franklin Templeton zwischen dem 3. und 6. Februar 2026
durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 1.009 deutschsprachige Erwachsene ab 18
Jahren, die in Privathaushalten leben. Die Studie wurde online (forsa.omninet)
mit einer Fehlermarge von ±3 Prozentpunkten durchgeführt.

Über Franklin Templeton

Franklin Templeton ist ein vertrauenswürdiger Anlagepartner, der
maßgeschneiderte Lösungen anbietet, die auf die strategischen Ziele der Kunden
abgestimmt sind. Mit fundierter Expertise im Portfoliomanagement auf
öffentlichen und privaten Märkten verbinden wir exzellente Anlageperformance mit
modernster Technologie. Seit unserer Gründung im Jahr 1947 unterstützen wir
unsere Kunden durch strategische Partnerschaften, zukunftsorientierte Einblicke
und kontinuierliche Innovation - und stellen ihnen die Werkzeuge und Ressourcen
zur Verfügung, um Veränderungen zu meistern und Chancen zu nutzen.

Mit einem verwalteten Vermögen von 1,68 Billionen US-Dollar zum 31. März 2026
ist Franklin Templeton weltweit in mehr als 35 Ländern tätig.

Pressekontakt:

Oliver Trenk
Sr. Regional Corporate Communications Manager
Franklin Templeton Investments
Mainzer Landstraße 16
60325 Frankfurt
Tel: +49 69 27223-718
Email: mailto:oliver.trenk@franklintempleton.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/50648/6260297
OTS:               Franklin Templeton


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