Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
20.04.2026 15:24

ROUNDUP 2: Zweite Verhandlungsrunde zwischen Iran und USA weiter offen

(aktualisierte Fassung)

TEHERAN/WASHINGTON (dpa-AFX) - Kurz vor dem Auslaufen der Feuerpause im Iran-Krieg am Mittwoch ist der Fortgang von Verhandlungen zwischen Washington und Teheran weiter offen. Für Spannungen sorgt vor allem die Seeblockade der USA in der Straße von Hormus, wo die US-Marine am Sonntag einen iranischen Frachter angegriffen und unter ihre Kontrolle gebracht hatte.

Pakistans Innenminister Mohsin Naqvi empfing unterdessen bei zwei verschiedenen Treffen diplomatische Vertreter aus dem Iran und den USA. Dabei sei unter anderem über die Sicherheit in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad vor einer möglichen zweiten Verhandlungsrunde gesprochen worden, hieß es in einer Mitteilung.

"Wir beten für den Erfolg der zweiten Verhandlungsrunde in Islamabad", sagte Naqvi demnach bei einem Treffen mit der Geschäftsträgerin der US-Botschaft, Natalie A. Baker. Bei einem Gespräch mit dem iranischen Botschafter Resa Amiri Moghadam betonte der Minister die "Notwendigkeit einer nachhaltigen Lösung auf diplomatischem und verhandlungstechnischem Wege", wie es in der Mitteilung hieß.

Iran hat über Verhandlungen noch nicht entschieden

Der Iran hat eigenen Angaben zufolge noch keine Entscheidung über weitere Verhandlungen mit den USA getroffen, sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai in Teheran. Eine weitere Verhandlungsrunde sei aktuell nicht geplant. Baghai wies darauf hin, dass Pakistans Armeechef Asim Munir vor wenigen Tagen bei einem Besuch in Teheran einen neuen US-Vorschlag überbracht habe. "Dieser wird derzeit geprüft", sagte der Sprecher. "Unter Berücksichtigung der Interessen Irans werden wir die notwendige Entscheidung darüber treffen, wie wir weiter vorgehen".

Teheran hatte ein weiteres Treffen mit US-Vertretern zuletzt unter Verweis auf übertriebene Forderungen der USA, deren ständige Kurswechsel und die fortgesetzte Seeblockade iranischer Häfen abgelehnt, wie die Staatsagentur Irna berichtete.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor seine Bereitschaft zu neuen Verhandlungen angekündigt. Die USA böten der Führung in Teheran einen "sehr fairen und vernünftigen Deal" an, schrieb Trump auf Truth Social. Er hoffe, dass der Iran diesen annähme. "Wenn sie es nicht tun, werden die Vereinigten Staaten jedes einzelne Kraftwerk und jede einzelne Brücke im Iran ausschalten", drohte Trump.

US-Vertreter wollen nach Islamabad reisen

Seine Vertreter werden demnach am Abend in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad eintreffen. Die Deutsche Presse-Agentur erfuhr aus dem Weißen Haus, dass Vizepräsident JD Vance, der Sondergesandte Steve Witkoff und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner dorthin reisen.

Das Nachbarland und die Atommacht Pakistan vermittelt zwischen Teheran und Washington. In Islamabad laufen seit Tagen Vorbereitungen für eine zweite Verhandlungsrunde. Vor gut einer Woche waren in Islamabad hochrangige Delegationen aus Washington und Teheran für Verhandlungen zusammengekommen. Die Gespräche endeten jedoch ohne Ergebnis.

China kritisiert US-Vorgehen in Straße von Hormus

China kritisierte unterdessen das Vorgehen der USA in der Straße von Hormus. "Wir sind besorgt über das gewaltsame Eingreifen der USA gegenüber betreffenden Schiffen", sagte Außenamtssprecher Guo Jiakun in Peking. China hoffe, dass sich die jeweiligen Seiten verantwortungsvoll verhalten und an die Vereinbarung zur Waffenruhe halten würden, sagte er. China forderte, dass das "Fenster für Frieden" genutzt werden sollte. Zudem sollten Bedingungen für ein frühes Ende des Krieges geschaffen werden, sagte Sprecher Guo.

Außer zwischen den USA und dem Iran gilt seit einigen Tagen auch eine Feuerpause im Krieg zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon. Im Süden des Landes griff Israels Armee eigenen Angaben zufolge trotz der Waffenruhe in der Nacht eine Raketenabschussrampe an. Diese sei feuerbereit und eine "direkte Bedrohung für die Ortschaften in Nordisrael" sowie für Soldaten gewesen, teilte das israelische Militär am Morgen mit. Die Armee werde sich weiterhin gegen Gefahren verteidigen und Sicherheit für israelische Zivilisten und Soldaten gewährleisten.

Waffenruhe im Libanon bleibt fragil

Laut der vom US-Außenministerium veröffentlichten Waffenruhe-Vereinbarung zwischen Israel und dem Libanon darf Israel alle notwendigen Maßnahmen zur Selbstverteidigung gegen geplante, unmittelbar bevorstehende oder andauernde Angriffe ergreifen. Israelische Soldaten sind weiterhin im Südlibanon stationiert. Das Land spricht von einer "Sicherheitszone", um Nordisrael vor Angriffen der Hisbollah zu schützen. Vertriebene Libanesen können derzeit nicht in die Gegend zurückkehren.

Die Hisbollah verkündete am Morgen, gepanzerte Fahrzeuge der israelischen Armee seien in der Nacht von Sprengsätzen getroffen worden, die die vom Iran unterstützte Miliz zu einem früheren Zeitpunkt in der Gegend platziert habe. Israels Armee erklärte auf Anfrage, sie gehe dem nach./evs/DP/he



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   7 8 9 10 11    Berechnete Anzahl Nachrichten: 526     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
20.04.2026 18:04 Deutsche Anleihen geben nach - Steigende Energiepreise belas...
20.04.2026 18:01 EQS-News: Commerzbank weist feindliches Vorgehen der UniCred...
20.04.2026 17:59 Aktien Europa Schluss: Verluste wegen Rückschlag für Nahos...
20.04.2026 17:57 EU erwartet bis Mittwoch Ende von Druschba-Konflikt
20.04.2026 17:56 Ladendiebstahl: Einzelhandel warnt trotz weniger Anzeigen
20.04.2026 17:54 Tui-Chef sieht derzeit keinen Kerosinmangel
20.04.2026 17:53 OTS: Capgemini / Reindustrialisierung tritt in Europa und de...
20.04.2026 17:48 Aktien Frankfurt Schluss: Verschärfte Lage in Nahost beunru...
20.04.2026 17:48 Bundesregierung bestellt russischen Botschafter ein
20.04.2026 17:47 ROUNDUP/Rüstung und Rohstoffe: Merz und Lula vertiefen Part...
20.04.2026 17:47 US-Anleihen geben wieder etwas nach - Inflationssorgen domin...
20.04.2026 17:39 US-Seeblockade Hürde für weitere Verhandlungen zwischen Ir...
20.04.2026 17:37 Ladendiebstahl: Einzelhandel warnt trotz weniger Anzeigen
20.04.2026 17:36 Pistorius: Deutschland muss mehr für Europas Sicherheit tun
20.04.2026 17:35 TAGESVORSCHAU: Dienstag am 21. April 2026
20.04.2026 17:35 WOCHENVORSCHAU: Termine bis 4. Mai 2026
20.04.2026 17:34 Rüstung und Rohstoffe: Merz und Lula vertiefen Partnerschaft
20.04.2026 17:26 Devisen: Euro zum Dollar stabil - Fokus auf geplante Verhand...
20.04.2026 17:26 Pistorius: Deutschland muss mehr für Europas Sicherheit tun
20.04.2026 17:18 Merz sieht keine Grundlage für US-Intervention in Kuba
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
21.04.2026

ECOFIN U S RENEWABLES INFRA TST PLC
Geschäftsbericht

BLIFE INVESTMENT CORPORATION
Geschäftsbericht

CROSSWORD CYBERSECURITY PLC
Geschäftsbericht

PSG INVESTMENT BANK
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services