Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
16.04.2026 05:42

Mehrheit rechnet nicht mit FDP-Comeback im Bundestag

BERLIN (dpa-AFX) - Die FDP kämpft nach mehreren verlorenen Wahlen um ihr politisches Überleben - eine Mehrheit der Deutschen rechnet allerdings mittelfristig nicht mit einem Comeback der Traditionspartei. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. Danach erwartet eine Mehrheit von über 70 Prozent nicht, dass der Wiedereinzug in das Parlament der Partei bei der nächsten Bundestagswahl gelingen wird. Demnach halten dies rund 43 Prozent der Wahlberechtigten aktuell für eher unwahrscheinlich. Etwa 30 Prozent der Befragten antworteten auf die Frage "Für wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich halten Sie es, dass die FDP bei der nächsten Bundestagswahl wieder in den Bundestag einzieht?" mit "sehr unwahrscheinlich". Lediglich 16 Prozent der Deutschen halten ein solches Comeback der FDP für wahrscheinlich.

Gut ein Drittel vermisst die FDP im Bundestag

Die FDP war bei der Bundestagswahl im Februar 2025 an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Bei einem Parteitag Ende Mai wollen der nordrhein-westfälische FDP-Landeschef Henning Höne und der stellvertretende Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki für den Parteivorsitz kandidieren. Der derzeitige FDP-Chef Christian Dürr war zur Zeit der rot-grün-gelben Bundesregierung Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion. Nach Kubickis Ankündigung erklärte Dürr, nicht wieder für den Parteivorsitz antreten zu wollen. Über die Europaabgeordnete, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, sagte Kubicki diese Woche bei einer Veranstaltung der Denkfabrik R21: "Sie traut sich ja leider nicht, gegen mich anzutreten."

Darüber, ob durch das Ausscheiden der FDP aus dem Bundestag dort eine inhaltliche Lücke entstanden ist, gehen die Meinungen auseinander. Wie die Ergebnisse der Umfrage, für die YouGov zwischen Freitag und Montag bundesweit mehr als 2.100 Wahlberechtigte befragt hat, zeigen, hat gut jeder Dritte (34 Prozent) den Eindruck, dass die FDP und ihre Positionen im aktuellen Bundestag fehlen. Etwas mehr als der Hälfte der Deutschen (rund 53 Prozent) fehlt die FDP dort nicht. Die restlichen Teilnehmer der Umfrage äußerten zu dieser Frage keine Meinung.

Überdurchschnittlich vielen Unionsanhängern fehlt die FDP

Dass die FDP den FDP-Wählern am meisten fehlt, überrascht nicht. Von den Anhängern anderer Parteien sind es die Wähler von CDU und CSU, denen die FDP und ihre Positionen im Bundestag am meisten fehlen. Am wenigsten vermissen die FDP und ihre politischen Ansichten Menschen, die zu den Wählern der Grünen oder der Linkspartei zählen.

Bei der vorgezogenen Bundestagswahl im Februar 2025 erhielt die FDP 4,3 Prozent der Stimmen. Zuvor war im Bund die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP geplatzt. Der damalige Parteichef Christian Lindner zog sich aus der Politik zurück. Im vergangenen März war die FDP bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert und somit nicht in die Parlamente eingezogen. Die FDP war bei der Bundestagswahl 2013 bereits an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Sie schaffte vier Jahre später aber wieder den Einzug in den Bundestag./abc/DP/zb



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   20 21 22 23 24    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.343     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
16.04.2026 06:05 TAGESVORSCHAU: Termine am 16. April 2026
16.04.2026 06:05 WOCHENVORSCHAU: Termine bis 29. April 2026
16.04.2026 06:04 65 und weiter im Job: Zahl der arbeitenden Senioren nimmt zu
16.04.2026 06:03 Arag-Analyse: Konflikte zu Arbeit und Wohnen nehmen zu
16.04.2026 06:03 Chinas Wirtschaft wächst zu Jahresbeginn stärker als erwar...
16.04.2026 06:01 Studie: Mehr Risiken als Nutzen bei neuen Alzheimer-Mitteln
16.04.2026 05:54 'Melania' bei Prime Video kleiner Streaming-Hit
16.04.2026 05:54 Fitnessstudio-Tarife werden teurer - Fibo-Messe startet
16.04.2026 05:54 Bayerns Gesundheitsministerin warnt vor hoher Last für gese...
16.04.2026 05:50 Spritsteuer-Senkung kommt auf den Weg
16.04.2026 05:46 Mindestens zwei Tote bei neuen russischen Angriffen auf Kiew
16.04.2026 05:45 EQS-News: Qian Hu bringt NATUREAL, die weltweit erste antimi...
16.04.2026 05:45 Patentamt: Deutschland holt in Digitaltechnik auf
16.04.2026 05:44 UBA-Präsident für Tempolimit und weniger Steuern auf Gemüse
16.04.2026 05:44 Verdi-Chef fordert mehr als nur Steuersenkung auf Benzin
16.04.2026 05:43 Grüne machen Vorstoß zur Einführung eines Tempolimits
16.04.2026 05:42 Mainz ist Ende April Wein- und Sektstadt für Profis
16.04.2026 05:42 Mehrheit rechnet nicht mit FDP-Comeback im Bundestag
16.04.2026 05:41 Deutsche Unternehmen stark hagelgefährdet
16.04.2026 05:41 Auch während Kriegs Rüstungsexporte nach Israel genehmigt
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
16.04.2026

VECTOR CAPITAL PLC
Geschäftsbericht

DOOSAN SOLUS
Geschäftsbericht

MAUNA KEA TECHNOLOGIES SA
Geschäftsbericht

MITRA ENERGY INC
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services