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| 13.04.2026 18:01 Aktien Frankfurt Schluss: Dax dank US-Börsen weitgehend erholt FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag mit leichten Verlusten geschlossen. Damit erholten sich die Indizes trotz der hohen Ölpreise deutlich von ihren Tagestiefs. Unterstützung kam am Nachmittag durch die US-Börsen. "Die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht gescheitert", auch wenn sie bislang "kein tragfähiges Ergebnis hervorgebracht" hätten, sagte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Zudem scheine die Waffenruhe zu halten, auch wenn sich das rasch ändern könne, ergänzte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. Der Leitindex Dax , der zeitweise um mehr als ein Prozent gefallen war, schloss mit minus 0,26 Prozent auf 23.742,44 Punkte. Der MDax mit den mittelgroßen Werten dämmte seine Verluste auf minus 0,43 Prozent und schloss bei 30.251,91 Zählern. Europaweit sah es ähnlich aus. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 beendete den Tag 0,36 Prozent tiefer bei 5.905,02 Punkten und auch in London und Zürich verringerten sich die Verluste auf ein moderates Minus. In den USA zeigte sich der Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss 0,5 Prozent schwächer. Der technologielastige Nasdaq 100 drehte sogar leicht ins Plus. Direkte Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad waren ohne greifbares Ergebnis geblieben. US-Präsident Donald Trump kündigte daraufhin eine Blockade von Schiffen in der Straße von Hormus, die iranische Häfen anlaufen oder von dort auslaufen, ab Montagnachmittag (MESZ) an. Damit soll verhindert werden, dass der Iran Gebühren von Reedereien für die Durchfahrt durch die Meerenge verlangt. Außerdem soll das Land von Öleinnahmen abgeschnitten werden. Der Iran gab sich unbeeindruckt, sprach von Bluff und drohte seinerseits. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kletterte in der Nacht zum Montag erneut über die Marke von 100 US-Dollar und notierte auch zuletzt darüber./ck/he Weitere Nachrichten |
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