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13.04.2026 17:06

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 13.04.2026 - 17.00 Uhr

US-Militär will ab sofort Straße von Hormus blockieren

WASHINGTON - Die von den USA geplante Blockade der Straße von Hormus soll früheren Ankündigungen zufolge am Nachmittag in Kraft getreten sein. Unklar blieb zunächst, ob das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) tatsächlich seit 16.00 Uhr MESZ bestimmte Schiffe an der Durchfahrt durch die Meerenge hinderte.

China zu Iran-US-Gesprächen: Schritt in richtige Richtung

PEKING - Trotz des vorläufigen Scheiterns der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sieht China die jüngsten Gespräche als Schritt in die richtige Richtung zur "Entspannung der Lage". Alle Seiten sollten sich an die vorläufige Waffenruhe halten, ihre Streitigkeiten auf diplomatischem Weg lösen und ein Wiederaufflammen der Kämpfe vermeiden, sagte Außenamtssprecher Guo Jiakun in Peking.

ROUNDUP 3: Koalition entlastet Autofahrer und stößt Krisenprämie an

BERLIN - Die schwarz-rote Koalition hat nach tagelangem Streit über die Abfederung der hohen Energiepreise infolge des Iran-Kriegs vorübergehende Steuersenkungen für Autofahrer beschlossen. Die Steuern auf Diesel und Benzin sollen um jeweils rund 17 Cent brutto pro Liter gesenkt werden, begrenzt auf zwei Monate, wie die Spitzen von CDU, CSU und SPD in Berlin mitteilten. Beschäftigte sollen zudem eine steuerfreie 1.000-Euro-Prämie von ihren Arbeitgebern bekommen können. Zur Gegenfinanzierung soll die Tabaksteuer schon im Jahr 2026 erhöht werden. Die Koalitionsspitzen hatten das ganze Wochenende verhandelt, bis in die Nacht zu Montag hinein.

ROUNDUP: IW kritisiert Entlastungspaket als teuer und wenig zielgenau

KÖLN - Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat das geplante Entlastungspaket der schwarz-roten Koalition als zu teuer und wenig zielgenau kritisiert. Die steuerfreie Entlastungsprämie koste den Staat schätzungsweise 12 Milliarden Euro in Form von nicht erhobenen Steuern und Sozialabgaben, rechnete das arbeitgebernahe Institut vor.

Reiche nennt Entlastungspaket 'wichtiges Signal'

BERLIN - Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat sich hinter das geplante Entlastungspaket der Koalition gegen hohe Energiepreise gestellt. "Die Beschlüsse vom Wochenende sind ein wichtiges Signal", sagte die CDU-Politikerin in Berlin. "Durch die temporäre Senkung der Energiesteuer entlasten wir die Wirtschaft und die Menschen, die auf ihr Auto angewiesen sind."

IW-Prognose: Bevölkerung Deutschlands schrumpft wieder

KÖLN - Jahrelang ist die Bevölkerung in Deutschland gewachsen. Experten rechnen nun jedoch damit, dass die Einwohnerzahl mittelfristig wieder sinken wird. Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erwartet bis 2045 einen Rückgang um 2,9 Prozent auf rund 81,1 Millionen. Hauptgrund ist demnach vor allem die sinkende Zuwanderung. In der vorherigen Prognose waren die Forscher noch von einem moderaten Wachstum bis 2040 ausgegangen.

IAB-Forscher Weber: Geringverdiener werden wenig entlastet

NÜRNBERG - Der Wirtschafts- und Arbeitsmarktexperte Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sieht die Entlastungsversuche der Bundesregierung kritisch. Aus Erfahrungen der Inflationsausgleichsprämie in den Jahren 2022 bis 2024 gehe ein eindeutiges Risiko hervor, betonte Weber: "Wer wenig verdient, wird auch wenig entlastet."

ROUNDUP 2: Magyars Traumsieg in Ungarn verändert Gleichungen in Europa

BUDAPEST - Der Triumph will zelebriert sein. Als so gut wie feststand, dass seine Tisza-Partei die Parlamentswahl sogar mit einer Zweidrittelmehrheit an Mandaten gewann, schritt Peter Magyar, mit der ungarischen Fahne in der Hand, durch die Menge seiner begeisterten Anhänger. Dann erklomm er die Bühne, die am Budaer Donauufer genau gegenüber dem mächtigen, glanzvoll beleuchteten Parlamentsgebäude vorbereitet war - für die Rede vor einer Kulisse, die Bilder für die Geschichtsbücher zu erzeugen vermochte.

Von der Leyen will schnelle Zusammenarbeit mit Magyar

BRÜSSEL - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat nach dem Wahlsieg von Peter Magyar eine schnelle und enge Zusammenarbeit der Europäischen Union mit Ungarn angekündigt. "Selbstverständlich werden wir so bald wie möglich mit der Regierung an den von Ihnen genannten Themen und vielem mehr arbeiten, um rasche und längst überfällige Fortschritte zu erzielen", sagte von der Leyen in Brüssel. Es gebe viel zu tun, da Ungarn auf den europäischen Weg zurückkehre.

Koalition will weiteren Anstieg der Krankenkassenbeiträge verhindern

BERLIN - Die Koalition will einen weiteren Anstieg der Krankenkassenbeiträge durch eine große Gesundheitsreform abwenden. Grundlage sollen die Vorschläge sein, die eine Expertenkommission vorgelegt hat, wie Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach zweitägigen internen Beratungen der Koalitionsspitzen mitteilte. Ende April solle ein entsprechender Gesetzentwurf im Kabinett verabschiedet werden. "Unser Ziel ist, dass dieses Gesetz bis zur Sommerpause im Deutschen Bundestag verabschiedet wird."

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jkr



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