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| 01.04.2026 17:06 dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 01.04.2026 - 17.00 Uhr ROUNDUP 2: Trump macht Iran-Krieg zur Belastungsprobe für die Nato WASHINGTON/TEHERAN - Der Iran-Krieg wird zu einer Belastungsprobe für die Nato. Es stehe kaum noch zur Debatte, dass die Mitgliedschaft der USA nach dem Ende des Krieges überdacht werden müsse, sagte Trump der britischen Zeitung "The Telegraph". Die US-Regierung kritisiert seit Wochen die aus ihrer Sicht mangelnde Unterstützung von Nato-Partnern insbesondere im Konflikt um die für den Welthandel wichtige, aber vom Iran blockierte Straße von Hormus. USA: ISM-Industriestimmung hellt sich unerwartet auf TEMPE - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im März unerwartet aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex ISM stieg um 0,3 Punkte auf 52,7 Punkte, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Mittwoch in Tempe mitteilte. Volkswirte hatten mit einem leichten Rückgang auf 51,3 Punkte gerechnet. Der ISM-Index bleibt klar über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Dies signalisiert eine Zunahme der wirtschaftlichen Aktivität. ROUNDUP 2: EU-Kommission will größeren Puffer im Emissionshandel BRÜSSEL - Iran-Krieg, Zölle, Konkurrenz: Die europäische Industrie ist unter Druck. Die Europäische Kommission will nun das System für den europäischen Treibhausgashandel und so den CO2-Preis langfristig stabilisieren. Damit soll grundsätzlich das sogenannte EU-Emissionshandelssystem (ETS) beibehalten werden. Brüssel will aber dafür sorgen, dass besser auf künftige Marktentwicklungen reagiert werden kann, "einschließlich möglicher Versorgungsengpässe in den kommenden Jahrzehnten". USA: Einzelhandelsumsätze steigen etwas mehr als erwartet WASHINGTON - Die Umsätze im US-Einzelhandel sind im Februar etwas stärker als erwartet gestiegen. Sie legten im Monatsvergleich um 0,6 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt lediglich mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet. USA: Beschäftigung in der Privatwirtschaft steigt stärker als erwartet - ADP WASHINGTON - Die Zahl der Beschäftigten in der Privatwirtschaft der USA ist im März stärker als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat legte ihre Anzahl um 62.000 zu, wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur einen Anstieg um 40.000 Stellen erwartet. Teurer Sprit: Ökonomin plädiert für Verzicht auf Autofahrten BERLIN - Die Top-Ökonomin Monika Schnitzer hat sich gegen staatliche Eingriffe beim Spritpreis ausgesprochen. Stattdessen sollte man die höheren Preise wirken lassen, sagte das Mitglied des Konjunktur-Sachverständigenrats im ZDF-Morgenmagazin. Durch die Schließung der Straße von Hormus als Folgen des Iran-Krieges habe sich Öl verknappt, das müsse entsprechend eingespart werden. Eurozone: Arbeitslosigkeit steigt überraschend LUXEMBURG - In der Eurozone ist die Arbeitslosigkeit im Februar überraschend gestiegen. Die Arbeitslosenquote legte im Monatsvergleich um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt eine unveränderte Quote von 6,1 Prozent erwartet. IWH erwartet 0,7 Prozent Wachstum in Ostdeutschland HALLE - Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) rechnet in diesem Jahr in Ostdeutschland mit einem geringfügig höheren Wirtschaftswachstum als im Bundesschnitt. Man erwarte einen Zuwachs von 0,7 Prozent, teilte das IWH mit. Für Deutschland insgesamt wird ein Wachstum von 0,6 Prozent prognostiziert. Die Arbeitslosenquote im Osten könnte nach 7,8 Prozent im Jahr 2025 im laufenden Jahr 7,9 Prozent betragen, hieß es. Großbritannien: Stimmung in Industriebetrieben sinkt stärker als erwartet LONDON - Die Stimmung in den Industrieunternehmen in Großbritannien hat sich im März mit dem Ölpreisschock infolge des Iran-Kriegs verschlechtert. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex (PMI) von S&P Global fiel im Vergleich zum Vormonat um 0,7 Punkte auf 51 Punkte, wie S&P am Mittwoch in London laut einer zweiten Schätzung mitteilte. Eine erste Erhebung hatte einen Rückgang auf 51,4 Punkte ergeben. Volkswirte waren im Schnitt von einer Bestätigung der ersten Schätzung ausgegangen. ROUNDUP/Eurozone: Industriestimmung deutet auf Wachstum hin LONDON - Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone hat sich im März trotz des Ölpreisschubs infolge des Iran-Kriegs den dritten Monat in Folge verbessert. Der Indikator für die Stimmung der Einkaufsmanager stieg um 0,8 Punkte auf 51,6 Punkte, wie S&P Global am Mittwoch in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Eine erste Schätzung wurde leicht um 0,2 Punkte nach oben revidiert, während Analysten im Schnitt eine Bestätigung erwartet hatten. ROUNDUP: Kommunen in Deutschland mit Rekorddefizit von 31,9 Milliarden Euro WIESBADEN - Das kommunale Finanzierungsdefizit in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf einen Rekordstand von 31,9 Milliarden Euro angestiegen. Bei den Kern- und Extrahaushalten der Gemeinden und Gemeindeverbände - ohne Stadtstaaten - lief eine Finanzierungslücke von 31,9 Milliarden Euro auf, wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik mitteilt. 2024 lag der Fehlbetrag noch bei 24,8 Milliarden Euro. Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst. /jsl Weitere Nachrichten |
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