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| 24.03.2026 10:33 Gespräche im Iran-Konflikt - Wadephul hofft auf Wendepunkt BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts von den USA verkündeter Gespräche mit dem Iran hat sich Bundesaußenminister Johann Wadephul vorsichtig optimistisch über eine Wende in dem Konflikt gezeigt. "Wir haben aus meiner Sicht einen ersten Ansatzpunkt jetzt gefunden dafür, dass die beiden Konfliktparteien miteinander direkt sprechen und dass an Lösungen gearbeitet wird", sagte der CDU-Politiker dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Diese Gespräche seien "ein zartes Pflänzchen", bei dem sich alle bemühen sollten, "dass dieses gedeiht und wächst". US-Präsident Donald Trump hatte zuvor ultimativ angedrohte Angriffe auf iranische Kraftwerke verschoben und dies als Ergebnis "sehr guter und produktiver Gespräche über eine vollständige und endgültige Beilegung unserer Feindseligkeiten" in den vergangenen Tagen bezeichnet. Dass die iranische Seite Verhandlungen dagegen dementiert hatte, sieht Wadephul gelassen. Der Iran habe die Gespräche im "im engeren Sinne" nicht bestritten, "sondern man nennt das dann indirekte Gespräche". Wadephul setzt auf diplomatische Lösung Die neue Frist von fünf Tagen, die Trump Teheran vor den angedrohten Angriffen setzte, bezeichnete Wadephul als "eine gute Zeit". Diese böte Zeit für Gespräche, auch wenn sich "in der Sache und auch von der Frist her" jeder mehr wünschen würde, sagte er. Aus seiner Sicht sei es das erste Mal, dass der Trump nicht über Militärisches rede, "sondern wo wir von ihm hören, dass miteinander gesprochen wird". Damit stehe zwar noch keine Gesamtlösung bevor, aber die Gespräche könnten dennoch "ein Wendepunkt in diesem Konflikt sein". Wadephul betonte erneut, dass es aus seiner Sicht am Ende keine militärische Lösung, sondern nur eine diplomatische geben könne. "Bei aller nüchternen Einschätzung über die Natur dieses Regimes" führe nichts an Verhandlungen mit dem Iran vorbei, sagte er. "Dazu scheinen die USA jetzt ja auch bereit zu sein."/nkl/DP/stw Weitere Nachrichten |
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