Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
18.03.2026 15:29

Dramatische Finanzlage: Städtetag fordert Milliarden-Hilfe

ZWICKAU (dpa-AFX) - Angesichts rasant steigender Defizite fordern die Kommunen 30 Milliarden Euro jährliche Soforthilfe vom Bund. "So schlecht ging es den deutschen Städten und Gemeinden seit 1945 nie zuvor", sagte der Präsident des Deutschen Städtetages, der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), in Zwickau.

Die finanzielle Lage der Kommunen sei katastrophal und verschärfe sich weiter. Lagen die kommunalen Haushalte 2022 noch im Plus, sei in den Jahren danach das Defizit von 6 Milliarden Euro im Jahr 2023 auf inzwischen mehr als 30 Milliarden Euro in diesem und dem vergangenen Jahr gewachsen. "Die städtischen Haushalte sind im freien Fall", warnte Jung.

Der Deutsche Städtetag fordert deswegen vom Bund eine jährliche Soforthilfe von 30 Milliarden Euro spätestens 2027 für die Kommunen. Um die Summe zu erreichen, könnte der Anteil der Kommunen an der Umsatzsteuer von aktuell 2,8 Prozent vorübergehend um 10 Prozentpunkte angehoben werden, so der Vorschlag. Zugleich dringt der Verband auf Reformen, um Kommunen dauerhaft zu entlasten. Dabei müssten staatliche Leistungen auch im Sozialbereich überprüft, Bürokratie verringert und Prozesse digitalisiert werden.

Sozialausgaben steigen, Gewerbesteuereinnahmen brechen weg

Als Gründe für die Finanzmisere wurden unter anderem steigende Sozialausgaben, Einbrüche bei Gewerbesteuereinnahmen infolge der schlechten Konjunktur und neue Aufgaben genannt, die Bund und Länder den Kommunen übertragen hätten.

Der Städtetag sorgt sich auch um den künftigen Aufenthaltsstatus der etwa 1,3 Millionen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine und dringt auf eine rasche Lösung. Den Angaben nach läuft die bisherige EU-Richtlinie dazu nächstes Jahr aus. Müsste diese große Gruppe ins Asylbewerberleistungsrecht wechseln, würden die Kommunen finanziell und administrativ überlastet, warnte Kalisch./hum/DP/jha



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   17 18 19 20 21   Berechnete Anzahl Nachrichten: 414     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
20.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Stuttgarter Nachrichten' zu Grün-Schwarz in ...
20.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Volksstimme' zum Orban-Eklat in Brüssel
20.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Rheinpfalz' zu Ukraine-Hilfe
20.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Lausitzer Rundschau' zu KI-Strategie
20.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Reutlinger General-Anzeiger' zu Viktor Orbán
20.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' zu Fregattenb...
20.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Südwest Presse' zu Krieg im Iran
20.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Die Glocke' zu EU-Gipfel/Viktor Orban
20.03.2026 05:34 Pressestimme: 'Augsburger Allgemeine' zu Debatte um die Mein...
20.03.2026 04:50 dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten
20.03.2026 04:50 dpa-AFX KUNDEN-INFO: Impressum
20.03.2026 04:00 Studie: Autoimporte aus China überholen erstmals EU-Exporte
20.03.2026 03:19 US-Behörde vertieft Prüfung von Teslas Selbstfahr-Technik
20.03.2026 03:05 EQS-News: HEROAD läutet eine neue Ära des Gamings ein: Pro...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
22.03.2026

HOSPITAL MATER DEI SA
Geschäftsbericht

Ägypten
Börsenfeiertage

Syrien
Börsenfeiertage

Saudi-Arabien
Börsenfeiertage

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services