Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
16.03.2026 15:11

ROUNDUP 2: Sarkozy kämpft in Berufung gegen Haftstrafe zu Libyen-Affäre

(neu: Nach Prozessbeginn aktualisiert.)

PARIS (dpa-AFX) - Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy kämpft in der Libyen-Affäre gegen eine Verurteilung zu fünf Jahren Haft an. Das Pariser Berufungsgericht begann am frühen Nachmittag damit, das Verfahren um angebliche Wahlkampfgelder aus Libyen gegen den 71-Jährigen und weitere Angeklagte neu aufzurollen.

Wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung war Sarkozy in erster Instanz zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Weil das Gericht anordnete, die Strafe vorläufig anzuwenden, landete der einstige Star der bürgerlichen Rechten für rund drei Wochen im Gefängnis, obwohl er in Berufung ging. Später durfte er das Gefängnis unter Auflagen wieder verlassen. Noch nie hatte ein früheres Staatsoberhaupt in der jüngeren französischen Geschichte eine so harte Strafe erhalten. Für Sarkozy war dies der absolute Tiefpunkt seiner Karriere, der Gefängnisaufenthalt eine Schmach.

Gericht sah keinen Beweis für Geldfluss aus Libyen

In der Libyen-Affäre geht es um den Vorwurf, dass für Sarkozys Präsidentenwahlkampf 2007 illegal Geld von der Führung des damaligen libyschen Machthabers Muammar Gaddafi geflossen sein soll. Zwar sah das Pariser Strafgericht dafür keine Belege. Es ging in seiner Urteilsbegründung aber davon aus, dass der Konservative und enge Vertraute versucht haben, sich Geld des libyschen Machthabers zu verschaffen. Damit alleine hätten die Machenschaften das Format einer Staatsaffäre.

Die Vorsitzende Richterin sagte damals in der Urteilsbegründung, Sarkozy habe sich "einem Vergehen gegen die Nation, den Staat und die öffentliche Ordnung" schuldig gemacht. Sie sprach von einer "außerordentlichen Schwere" der Tat. Von den Vorwürfen der Bestechlichkeit und der illegalen Wahlkampffinanzierung sprach das Gericht Sarkozy hingegen frei.

Sarkozy: "unerträgliche Ungerechtigkeit"

Sarkozy hatte in dem Mammutverfahren, deren Ermittlungen sich über Jahre hingezogen hatte, stets seine Unschuld beteuert. Seine Verurteilung sah er als "unerträgliche Ungerechtigkeit" und einen Skandal. Der Berufungsprozess in Paris läuft bis zum 3. Juni. Ein Urteilsspruch wird aber wohl erst später verkündet.

In dem Berufungsprozess stehen neben Sarkozy zehn weitere Angeklagte vor Gericht, darunter die Ex-Minister Claude Guéant, Éric Woerth und Brice Hortefeux. Sowohl die in erster Instanz Verurteilten als auch die Staatsanwaltschaft waren in Berufung gegangen.

Bereits Sarkozys Amtszeit im Élysée-Palast von 2007 bis 2012 war von Affären um reiche Freunde, Vetternwirtschaft und maßlose Regierungsmitglieder geprägt. Die Wahl 2012 verlor er als Amtsinhaber gegen den Sozialisten François Hollande. Fünf Jahre später scheiterte er bereits im parteiinternen Auswahlverfahren. Trotz seines Kampfs mit der Justiz und ohne Ämter galt er bei Anhängern der bürgerlichen Rechten lange als einflussreiche Stimme./evs/DP/men



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   39 40 41 42 43   Berechnete Anzahl Nachrichten: 860     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
17.03.2026 05:26 Einsatz in Meerenge? CDU-Politiker widerspricht Regierung
17.03.2026 05:25 Milch und Käse treiben CO2-Bilanz der Ernährung nach oben
17.03.2026 05:24 Fast jedem Zweiten bringt ein Termin beim Jobcenter nichts
17.03.2026 05:24 Studie: Kaum Nutzen von Cannabis bei psychischen Leiden
17.03.2026 05:24 Steinmeier: Demokratie von zwei Seiten bedroht
17.03.2026 05:24 Bundesbauministerin: Mutterschutz auch für Selbstständige ...
17.03.2026 05:23 Zahl der Volks- und Raiffeisenbanken im Südwesten sinkt wei...
17.03.2026 05:23 Nordrhein-Westfalen: Nahverkehr in diversen Städten lahmgel...
17.03.2026 05:22 Müntefering: Renteneinstieg flexibler machen
17.03.2026 05:22 Israel fliegt neue Angriffe auf Ziele in Teheran und Beirut
17.03.2026 05:21 Müntefering ruft zu Unterstützung von Merz auf
17.03.2026 05:21 Irans Außenminister dementiert Kontakt mit US-Sondergesandt...
17.03.2026 04:50 dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten
17.03.2026 04:50 dpa-AFX KUNDEN-INFO: Impressum
17.03.2026 04:00 Wolfgang Grupp zurück im Trigema-Büro
17.03.2026 04:00 Tüv: Zahlreiche Aufzüge nicht gegen Cyberangriffe geschützt
17.03.2026 03:55 Öl und Gas im Iran-Krieg: Wie kommen Lieferungen ans Ziel?
17.03.2026 03:10 EQS-News: Werk von Piramal Pharma Solutions im schottischen ...
17.03.2026 01:00 EQS-News: Nscale und Microsoft kündigen Zusammenarbeit mit ...
17.03.2026 00:01 Monatskarte in Großstädten oft teurer als Deutschlandticket
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
19.03.2026

ZHONGZHI PHARMACEUTICAL HLDGS LTD
Geschäftsbericht

TCLARKE
Geschäftsbericht

SURGICAL INNOV
Geschäftsbericht

SANDMARTIN INTERNATIONAL HLDGS
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services