Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
16.03.2026 12:47

ROUNDUP: Social-Media-Bremse für Kinder rückt näher

BERLIN (dpa-AFX) - Eine staatliche Social-Media-Bremse für Kinder und Jugendliche rückt näher. Familienministerin Karin Prien erwartet schon für die nächsten Monate neue EU-Vorschriften für die großen Tech-Konzerne zur Durchsetzung von Altersgrenzen, wie sie der Deutschen Presse-Agentur sagte. Sollte es in Brüssel nicht schnell genug gehen, behält sich die CDU-Politikerin eigene Maßnahmen in Deutschland vor.

Ziel ist, den Zugang von Kindern und Jugendlichen zu sozialen Netzwerken zu beschränken. Hintergrund sind Sorgen wegen teils sehr langer Nutzungszeiten und wegen schädlicher Inhalte, so etwa Hassbotschaften oder Pornografie. Gegen Beschränkungen gibt es aber auch Vorbehalte, unter anderem, weil soziale Netzwerke für Jugendliche wichtige Kommunikationsmittel sind und weil Altersbeschränkungen bisher kaum durchsetzbar waren.

"Klarer Wille zu handeln"

Prien, in der Bundesregierung auch für Bildung zuständig, hält Beschränkungen dennoch für angebracht. "Mein Eindruck ist, dass sowohl in der EU als auch in Großbritannien ein klarer Wille besteht, hier zu handeln", sagte die CDU-Politikerin der dpa.

"Entscheidend wird sein, dass die Plattformen stärker in die Verantwortung genommen werden, um sicherzustellen, dass Kinder bis zu einem gewissen Alter überhaupt keinen Zugang zu gefährlichen Inhalten auf Social-Media-Plattformen erhalten", sagte Prien. "Gleichzeitig sollte gewährleistet werden, dass Jugendliche ab einem bestimmten Alter Zugang zu ausgewählten Inhalten haben, um Teilhabe zu ermöglichen." Bei Verstößen sollten gegen die Tech-Konzerne Strafen verhängt werden, fügte sie hinzu.

"Geduld zunehmend am Ende"

Australien hatte im Dezember ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige eingeführt. Die Bundes-CDU befürwortete im Februar ein Mindestalter von 14 Jahren für soziale Medien wie Tiktok und Instagram. Auch die SPD hat sich für feste Altersgrenzen ausgesprochen und dafür ein abgestuftes Modell vorgelegt.

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), machte am Wochenende Druck: "Wir können nicht länger auf eine Regulierung der Plattformen und ein Social-Media-Verbot warten", sagte sie der "Rheinischen Post". Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich für ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren ausgesprochen.

Kommission berät

Bildungsministerin Prien sagte der dpa: "Ich habe den Eindruck, dass die Geduld auf nationaler Ebene zunehmend begrenzt ist - das gilt auch für Deutschland." Für ein jahrelanges Gesetzgebungsverfahren auf EU-Ebene bleibe sicher keine Zeit. "Unsere Bemühungen auf nationaler Ebene laufen parallel weiter", fügte sie hinzu. Sollte "die EU-Kommission im Sommer keine ausreichenden Fortschritte erzielen, halte ich auch nationale Wege für möglich".

In Deutschland hat Prien eine Expertenkommission eingesetzt, die bis zur Sommerpause Empfehlungen vorlegen soll. In der schwarz-roten Koalition hat die CSU Widerspruch gegen Altersgrenzen angemeldet.

Datenschützer für Datensparsamkeit

Für Datenschützer stellt sich zudem die Frage nach einer Kontrolle solcher Altersvorgaben, die gleichzeitig dem Datenschutz entspräche. Schließlich sind der Geburtstag und das Geburtsjahr sehr persönliche Daten.

"Wichtig ist, dass die Systeme effektiv das Alter erfassen können und sie möglichst wenig in die Grundrechte der Überprüften eingreifen", sagt der hessische Datenschutzbeauftragte Alexander Roßnagel der dpa in Wiesbaden. Die Daten dürften nicht für andere Zwecke wie etwa Werbung verwendet werden. "Notwendig ist eigentlich nur die Information, ob eine Person über oder unter einer Altersgrenze ist. Nicht einmal das Geburtsdatum ist relevant."

Check mit KI?

Daher seien Lösungen zu bevorzugen, die mit einem verifizierten Alter arbeiten, sagte Roßnagel. Dies sei etwa mit dem elektronischen Personalausweis oder der künftigen EU-ID-Wallet der Fall. Einer Altersüberprüfung per Ausweis-Upload oder Video-Ident sieht Roßnagel kritisch.

Prien hält technische Lösungen für machbar. "Mit Hilfe von KI etwa lässt sich vergleichsweise einfach einschätzen, ob jemand ein bestimmtes Alter erreicht hat, etwa durch die Auswertung typischer Verhaltensweisen", sagte die CDU-Politikerin./vsr/DP/men



Weitere Nachrichten
Name Kurs Währung Datum Zeit Handelsplatz
ALPHABET INC. CLASS ... 301,460 USD 13.03.26 21:00 Nasdaq
META PLATFORMS INC. ... 613,710 USD 13.03.26 21:00 Nasdaq
REDDIT INC. REGISTER... 137,390 USD 16.03.26 15:58 NYSE
SNAP INC. 4,595 USD 16.03.26 15:58 NYSE
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 461     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
16.03.2026 14:18 ROUNDUP: Nato-Staaten stemmen sich gegen Einsatz vor Irans K...
16.03.2026 14:13 ROUNDUP: Piloten stimmen auch bei Lufthansa-Tochter Eurowing...
16.03.2026 14:11 Aktien New York Ausblick: Klare Erholung - Aber keine Entspa...
16.03.2026 14:08 Nato geht vorerst nicht auf Trump-Drohung ein
16.03.2026 14:08 Barclays belässt Bayer auf 'Overweight' - Ziel 48 Euro
16.03.2026 14:07 Piloten stimmen auch bei Eurowings für Streik
16.03.2026 14:06 ROUNDUP 2: Verdi ruft zu ÖPNV-Warnstreiks in mehreren Bunde...
16.03.2026 14:06 Barclays belässt Nike auf 'Overweight' - Ziel 73 Dollar
16.03.2026 14:04 EQS-News: Sartorius stellt wegweisende Plattform für deutli...
16.03.2026 14:03 Verdi korrigiert: kein ÖPNV-Warnstreikaufruf in zwei Ländern
16.03.2026 14:01 Verivox: Gaspreise für Neukunden um 15 Prozent gestiegen
16.03.2026 14:00 Iran: Zehntausende Wohnungen und Geschäfte beschädigt
16.03.2026 13:59 Deutsche Anleihen: Zur Kasse gesunken - Umlaufrendite bei 2,...
16.03.2026 13:57 Verdi ruft zu ÖPNV-Warnstreiks in mehreren Bundesländern auf
16.03.2026 13:55 EQS-News: LAIQON erhält ISO 27001-Zertifizierung (deutsch)
16.03.2026 13:50 Trotz Konzernkrise - VW-Finanzsparte will Gewinn steigern
16.03.2026 13:42 IRW-News: Ondas Inc.: Ondas schließt die Übernahme von Rot...
16.03.2026 13:42 Bundesregierung warnt vor größeren Bodeneinsätzen im Libanon
16.03.2026 13:38
16.03.2026 13:35 IRW-News: Blue Moon Metals Inc. : Blue Moon schließt den Ka...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
16.03.2026

WALKABOUT RESOURCES LTD
Geschäftsbericht

THOR ENERGY
Geschäftsbericht

PLANET GAS
Geschäftsbericht

EZI AUTOMATION LTD.
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services