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| 12.03.2026 07:30 EQS-News: Hannover Rück steigert Gewinn und Dividende und stärkt nachhaltige Ertragskraft signifikant (deutsch) Hannover Rück steigert Gewinn und Dividende und stärkt nachhaltige Ertragskraft signifikant
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EQS-News: Hannover Rück SE / Schlagwort(e): Jahresergebnis
Hannover Rück steigert Gewinn und Dividende und stärkt nachhaltige
Ertragskraft signifikant
12.03.2026 / 07:30 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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Hannover Rück steigert Gewinn und Dividende und stärkt nachhaltige
Ertragskraft signifikant
* Nettokonzerngewinn steigt deutlich um 13,4 % auf 2,6 Mrd. EUR
* Rückversicherungsumsatz (brutto) wächst währungskursbereinigt um 4,7 %
* Schaden-Rückversicherung: Gutes Ergebnis bei Stärkung der Resilienz in
den Schadenreserven; Großschäden unterhalb des budgetierten
Erwartungswertes
* Personen-Rückversicherung: Rückversicherungs-Serviceergebnis oberhalb
der Prognose
* Kapitalanlagerendite aufgrund aktiver Realisierung stiller Lasten bei
2,5 %
* Eigenkapitalrendite mit 21,4 % deutlich über strategischem Zielwert
* Dividendenvorschlag: Steigerung um 39 % auf 12,50 EUR je Aktie
* Ausblick für 2026 vollumfänglich bestätigt: Konzerngewinn von mindestens
2,7 Mrd. EUR erwartet
Hannover, 12. März 2026: Die Hannover Rück hat im Geschäftsjahr 2025 trotz
herausfordernder Marktbedingungen die angehobene Gewinnprognose erreicht.
Der Nettokonzerngewinn stieg deutlich auf 2,6 Mrd. EUR, während die Hannover
Rück gleichzeitig ihre Widerstandsfähigkeit und nachhaltige Ertragskraft
weiter signifikant gestärkt hat.
Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr
2025 eine um 39 % höhere Dividende von 12,50 EUR je Aktie (Gesamtdividende
Vorjahr: 9,00 EUR je Aktie) vorschlagen. Die Ausschüttungsquote von 57 %
(Vorjahr: 46 %) entspricht somit der neuen Dividendenstrategie einer
Auszahlung von rund 55 % des IFRS-Nettokonzerngewinns.
"Die Hannover Rück steht für Verlässlichkeit und finanzielle Stärke. Wir
haben im Jahr 2025 unser angehobenes Gewinnziel erreicht und zugleich das
erfolgreiche Geschäftsjahr erneut genutzt und strategische Maßnahmen
ergriffen, um unsere zukünftige Ertragskraft signifikant zu stärken", sagte
Clemens Jungsthöfel, Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück. "Mit dem
erneut deutlich angehobenen Dividendenvorschlag und der gesteigerten
Ausschüttungsquote partizipieren unsere Aktionärinnen und Aktionäre zugleich
mehr denn je am Erfolg der Hannover Rück."
Nettokonzerngewinn steigt deutlich um 13,4 % auf 2,6 Mrd. EUR
Der Konzern-Rückversicherungsumsatz (brutto) stieg im Geschäftsjahr 2025 um
1,5 % auf 26,8 Mrd. EUR (26,4 Mrd. EUR). Bei konstanten Währungskursen hätte
das Wachstum 4,7 % betragen.
Das Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto) stieg deutlich um 15,8 % auf
3,5 Mrd. EUR (3,0 Mrd. EUR). Das um Währungseffekte bereinigte
Rückversicherungs-Finanzergebnis (netto), das strukturell negativ ist und
die Auflösung der in den vergangenen Jahren gebildeten Diskontierung
widerspiegelt, lag bei -1,4 Mrd. EUR (-1,1 Mrd. EUR).
Das Währungskursergebnis verbesserte sich im Wesentlichen durch die
Aufwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar deutlich auf 243,2 Mio. EUR
(-108,0 Mio. EUR). Das Übrige Ergebnis lag bei -541,2 Mio. EUR (-482,9 Mio.
EUR).
Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 5,7 % auf 3,5 Mrd. EUR (3,3 Mrd.
EUR). Der Nettokonzerngewinn stieg deutlich um 13,4 % auf 2,6 Mrd. EUR (2,3
Mrd. EUR). Das Ergebnis je Aktie erreichte 21,90 EUR (19,31 EUR).
Die hohe Profitabilität des Geschäfts, eine Unterauslastung des
Großschadenbudgets und ein positives Währungsergebnis ermöglichten es der
Hannover Rück neben dem höheren Ergebnis auch die Ertragskraft für die
kommenden Jahren deutlich zu stärken. Hierfür hat die Hannover Rück die
Resilienzen in den Schadenreserven weiter ausgebaut und aktiv stille Lasten
in den Kapitalanlagen realisiert.
Eigenkapitalrendite mit 21,4 % deutlich über strategischem Ziel
Das Eigenkapital belief sich zum 31. Dezember 2025 auf 12,9 Mrd. EUR (11,8
Mrd. EUR). Die Eigenkapitalrendite betrug 21,4 % (21,2 %) und übertraf damit
den strategischen Zielwert von mehr als 14 % deutlich.
"Wir haben mit der gezielten Realisierung stiller Lasten in den
Kapitalanlagen und dem weiteren Ausbau der Resilienz in den Schadenreserven
unsere Widerstandskraft erneut deutlich erhöht. Die Hannover Rück verfügt
damit in einem zunehmend herausfordernden Marktumfeld über die stärkste
Bilanz ihrer Geschichte", sagte Christian Hermelingmeier, Finanzvorstand der
Hannover Rück. "Unseren Anspruch, unseren Kunden mit Stabilität und
Verlässlichkeit zur Seite zu stehen, unterstreicht auch unsere äußerst
robuste Solvenzquote."
Der Bestand der vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM), der die noch
unverdienten Gewinne des gezeichneten Geschäfts quantifiziert, ging um 3,1 %
auf 7,9 Mrd. EUR (31. Dezember 2024: 8,2 Mrd. EUR) zurück. Grund hierfür
waren hauptsächlich Währungskurseffekte. Der Bestand der Risikoanpassung für
nichtfinanzielle Risiken sank auf 3,7 Mrd. EUR (4,0 Mrd. EUR).
Die Kapitalbedeckungsquote nach Solvency II, welche die Risikotragfähigkeit
der Hannover Rück misst, lag zu Ende Dezember bei 256 % (31. Dezember 2024:
261 %). Sie berücksichtigt bereits die vorgeschlagene Dividende für das Jahr
2025 sowie das geplante Geschäftswachstum im Jahr 2026 und liegt weiterhin
deutlich über dem Schwellenwert von mehr als 200 %.
Gutes Ergebnis bei gleichzeitiger Stärkung der Resilienz in den
Schadenreserven in der Schaden-Rückversicherung
Die Ergebnisse aus den Vertragserneuerungen im Verlauf des Jahres 2025 und
ein auf Profitabilität fokussierter Zeichnungsansatz spiegeln sich in der
positiven Entwicklung der vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM) aus dem
Neugeschäft wider, die im Geschäftsjahr 2025 deutlich um 12,1 % auf 3,1 Mrd.
EUR (2,7 Mrd. EUR) stieg.
Der Rückversicherungsumsatz (brutto) der Schaden-Rückversicherung stieg
leicht um 0,6 % auf 18,8 Mrd. EUR (18,7 Mrd. EUR). Bei konstanten
Währungskursen hätte das Wachstum 3,8 % betragen. Unter Berücksichtigung
eines Basiseffektes aus dem Vorjahr hätte das währungskursbereinigte
Wachstum rund 10 % betragen und damit das Ziel von mehr als 7 % übertroffen.
Im Geschäftsjahr 2025 summierten sich die Nettoleistungen für Großschäden
auf 1.725 Mio. EUR (1.629 Mio. EUR) und lagen damit unter dem budgetierten
Erwartungswert von 2,1 Mrd. EUR für das Gesamtjahr. Wenngleich insgesamt
weniger Ereignisse zu verzeichnen waren, führten einzelne Katastrophen zu
überdurchschnittlichen Schadenhöhen.
Die größten Leistungen (netto) für Einzelschäden waren die Waldbrände in
Kalifornien zu Beginn des Jahres mit 595 Mio. EUR, Hurrikan "Melissa" im
Oktober mit 329 Mio. EUR, das Erdbeben in Myanmar mit 118 Mio. EUR sowie
schwere Hagelstürme in Australien im November mit 102 Mio. EUR.
Das Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto) stieg deutlich auf 2,6 Mrd.
EUR (2,1 Mrd. EUR). Die kombinierte Schaden-Kostenquote verbesserte sich auf
84,0 % (86,6 %). Das währungskursbereinigte Rückversicherungs-Finanzergebnis
(netto) belief sich auf -1.173,3 Mio. EUR (-944,7 Mio. EUR).
Das operative Ergebnis (EBIT) stieg auf 2,6 Mrd. EUR (2,4 Mrd. EUR).
Rückversicherungs-Serviceergebnis in der Personen-Rückversicherung oberhalb
der Prognose
Alle Segmente der Personen-Rückversicherung verzeichneten eine anhaltende
Nachfrage, wenngleich ein weltweit intensiver Wettbewerb das Geschäft
prägte.
Der Neubeitrag zur vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM), bestehend aus
Neugeschäft (netto) und Vertragsverlängerungen (netto), belief sich auf
766,4 Mio. EUR (624,1 Mio. EUR) und stieg damit deutlich. Der Bestand der
vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM) reduzierte sich zum Ende des
Geschäftsjahres auf 6,3 Mrd. EUR (6,5 Mrd. EUR) und erreichte somit nicht
das Wachstumsziel von rund 2 %. Auf währungskursadjustierter Basis hätte das
Wachstum 3,4 % betragen.
Der Rückversicherungsumsatz (brutto) erhöhte sich auf 8,0 Mrd. EUR (7,7 Mrd.
EUR). Bei unveränderten Währungskursen hätte sich ein Anstieg von 6,8 %
ergeben.
Das Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto) stieg auf 903,0 Mio. EUR
(882,9 Mio. EUR) und übertraf damit das Ziel von mehr als 875 Mio. EUR. Die
darin enthaltene Netto-Verlustkomponente (LC) aus dem Neugeschäft lag bei
12,7 Mio. EUR (6,3 Mio. EUR). Das währungskursbereinigte
Rückversicherungs-Finanzergebnis (netto) belief sich auf -190,0 Mio. EUR
(-170,3 Mio. EUR).
Das operative Ergebnis (EBIT) der Personen-Rückversicherung reduzierte sich
um 5,1 % auf 886,1 Mio. EUR (933,9 Mio. EUR).
Kapitalanlagerendite aufgrund aktiver Realisierung stiller Lasten bei 2,5 %
Der Bestand der selbstverwalteten Kapitalanlagen lag mit 66,3 Mrd. EUR
leicht über dem Vergleichsniveau der Vorperiode (65,9 Mrd. EUR). Der
erfreuliche operative Cashflow und niedrigere Zinsen im US-Dollar sowie
Britischen Pfund konnten Rückgänge durch den Kurs des US-Dollars und höhere
Zinsen im Euroraum kompensieren. Die Asset-Allokation blieb im
Berichtszeitraum weitgehend stabil.
Das Kapitalanlageergebnis lag bei 1,7 Mrd. EUR (2,0 Mrd. EUR). Die
Kapitalanlagerendite erreichte 2,5 % und lag damit unter dem
prognostizierten Ziel von rund 2,9 %. Gründe hierfür waren insbesondere die
strategische aktive Realisierung stiller Lasten im festverzinslichen
Portfolio zur Stärkung zukünftiger Erträge.
Ausblick für 2026 vollumfänglich bestätigt: Konzerngewinn von mindestens 2,7
Mrd. EUR erwartet
Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet die Hannover Rück mit einem
Nettokonzerngewinn von mindestens 2,7 Mrd. EUR.
"Mit unserem lösungsorientierten und pragmatischen 'somewhat
different'-Ansatz bleiben wir ein starker und verlässlicher Partner an der
Seite unserer Kunden", sagte Clemens Jungsthöfel. "Dank unserer bewährten
Stärken, unserer robusten Bilanz und mit den zusätzlich umgesetzten
Resilienzmaßnahmen haben wir die besten Voraussetzungen, um auch in einem
herausfordernden Markt ein attraktives Gewinnwachstum zu zeigen - im Jahr
2026 und darüber hinaus."
In der Schaden-Rückversicherung soll das währungskursbereinigte Wachstum des
Rückversicherungsumsatzes (brutto) im traditionellen Geschäft (ohne
strukturierte Rückversicherung) im mittleren einstelligen Prozentbereich
liegen. Zudem erwartet die Hannover Rück eine Schaden-Kostenquote von unter
87 %.
Im Bereich der Personen-Rückversicherung erwartet die Hannover Rück ein
Rückversicherungs-Serviceergebnis von rund 925 Mio. EUR.
Die Kapitalanlagerendite soll rund 3,5 % erreichen.
Die Erreichung des Gewinnziels für 2026 basiert auf der Voraussetzung, dass
die Großschadenbelastung den Erwartungswert von 2,3 Mrd. EUR nicht
wesentlich übersteigt und es zu keinen unvorhergesehenen negativen
Entwicklungen an den Kapitalmärkten kommt.
Im Oktober hat der Vorstand eine Neuausrichtung der Dividendenpolitik
beschlossen, die erstmals für das Finanzjahr 2025 Anwendung findet. Die
Ausschüttungsquote für die Dividende wurde auf rund 55 % des
IFRS-Nettokonzerngewinns angehoben. Ziel ist mindestens eine Dividende pro
Aktie auf Vorjahresniveau auszuschütten und diese langfristig zu steigern.
Eine zusätzliche Sonderdividende soll künftig nur in außergewöhnlichen
Situationen ausgeschüttet werden.
Die Hannover Rück ist einer der weltweit führenden Rückversicherer. Sie
betreibt alle Sparten der Schaden- und Personen-Rückversicherung und ist mit
rund 4.000 Mitarbeitenden weltweit präsent. Das
Schaden-Rückversicherungsgeschäft in Deutschland wird von der
Tochtergesellschaft E+S Rück betrieben. Gegründet 1966, wird die Hannover
Rück als verlässlicher Partner für innovative Risikolösungen, ausgeprägte
Kundennähe und finanzielle Solidität wahrgenommen. Die für die
Versicherungswirtschaft wichtigen Ratingagenturen haben sowohl Hannover Rück
als auch E+S Rück sehr gute Finanzkraft-Bewertungen zuerkannt: Standard &
Poor's AA- "Very Strong" und A.M. Best A+ "Superior".
Bitte beachten Sie den Haftungshinweis unter:
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