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| 28.02.2026 08:25 Epstein-Befragung von Clinton zu Ende, und jetzt? CHAPPAQUA (dpa-AFX) - Nach der Befragung des früheren US-Präsidenten Bill Clinton zum Fall Epstein vor dem Kongress hat der zuständige Ausschussvorsitzende die Vorladung weiterer Personen in Aussicht gestellt. Der republikanische Vorsitzende des Kontrollausschusses, James Comer, verwies am Freitagabend (Ortszeit) zudem auf viele noch offene Fragen dazu, wie der Sexualstraftäter Jeffrey Epstein so viel Reichtum angehäuft habe. Demokraten sahen in der Befragung eines Ex-Präsidenten indes einen Präzedenzfall und forderten, dass auch US-Präsident Donald Trump unter Eid vor dem Ausschuss zu Epstein aussagen müsse. Wie die Befragung von Bill Clinton lief Am Donnerstag hatte bereits die frühere Außenministerin Hillary Clinton viele Stunden vor Ausschussmitgliedern ausgesagt - bei ihrem Mann dauerte es ähnlich lang. Anders als seine Frau trat Bill Clinton danach allerdings nicht vor die Presse. Der Ausschussvorsitzende Comer wiederum äußerte sich im Anschluss vor Journalisten - und bezeichnete die Befragung Bill Clintons als "sehr produktiv". Clinton habe versucht, jede Frage zu beantworten. Er sei sich sicher, dass viele Menschen in den USA weitere Fragen zu einigen der gegebenen Antworten haben würden, sobald das Video und Transkripte veröffentlicht würden, sagte er. Die nicht öffentliche Anhörung fand in Chappaqua im US-Bundesstaat New York statt, wo die Clintons leben. Die Republikaner kündigten an, Videoaufzeichnungen der Anhörungen "so schnell wie möglich" zu veröffentlichen. In einem später auf X veröffentlichten Video sagte Clinton, er hoffe, dass die Veröffentlichung seiner Aussage, "alle dazu motivieren wird, vor den Kongress zu treten und zu sagen, was sie wissen". Zudem solle das Justizministerium alle Epstein-Akten veröffentlichen. "Die Überlebenden verdienen das."/fsp/DP/mis Weitere Nachrichten |
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