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| 12.02.2026 05:50 Nato berät über Ukraine-Hilfe und neuen Arktis-Einsatz BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Verteidigungsminister der Nato-Staaten kommen an diesem Donnerstag (9.00 Uhr) in Brüssel zu ihrem ersten Treffen im neuen Jahr zusammen. Bei den Beratungen im Hauptquartier des Militärbündnisses soll es einmal mehr um die Unterstützung der Ukraine und die Bemühungen um einen Ausbau von Abschreckung und Verteidigung gehen. Zudem werden Gespräche über die Planungen für eine deutlich verstärkte Militärpräsenz in der Arktis erwartet. Oberbefehlshaber Alexus G. Grynkewich startete dazu am Mittwoch einen Einsatz namens "Arctic Sentry" (deutsch etwa: Wächter der Arktis). Dieser soll auch dabei helfen, den von US-Präsident Donald Trump angezettelten Grönland-Konflikt weiter zu entschärfen. In dem Konflikt hatte Trump zeitweise mit Strafzolldrohungen einen Verkauf der riesigen Insel an sein Land erzwingen wollen. Sein Vorgehen begründete er mit der Behauptung, dass das zu Dänemark gehörende Territorium sonst nicht vor Russland und China sicher sei. Der neue Einsatz soll deswegen jetzt auch die Abschreckung und Überwachung Grönlands verbessern. Absage von Hegseth überschattet treffen Überschattet wird das Treffen in Brüssel bereits vor Beginn von der Absage von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der sich von Staatssekretär Elbridge Colby vertreten lässt. Im Dezember hatte bereits US-Außenminister Marco Rubio seine Teilnahme an einem lange geplanten Nato-Treffen in Brüssel abgesagt. Für Deutschland nimmt Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) an den Beratungen teil. Er wird am Nachmittag zudem gemeinsam mit seinem britischen Kollegen John Healey ein Treffen der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe leiten. Bei diesem sollen weitere Militärhilfen für die von Russland angegriffene Ukraine koordiniert werden. Als Gast im Nato-Hauptquartier wird der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow erwartet. Er will die Nato-Kollegen über die Lage an der Front und die am dringendsten benötigten Rüstungsgüter für den Abwehrkampf gegen Russland unterrichten./aha/DP/he Weitere Nachrichten |
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