Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
08.02.2026 10:31

Zehntausende Beschwerden über Rufnummernmissbrauch

BONN (dpa-AFX) - Der Ärger über SMS, Chatnachrichten und Anrufe von Betrügern hat sich einer Statistik zufolge zwar abgeschwächt, er ist aber noch immer weit verbreitet. Wie die Bundesnetzagentur in Bonn mitteilte, gingen bei ihr im vergangenen Jahr 85.158 Beschwerden zu Rufnummernmissbrauch ein. 2024 waren es mit 154.624 kritischen Wortmeldungen fast doppelt so viele gewesen, was ein Rekord gewesen war. Einen Grund für den deutlichen Rückgang der Beschwerden nennt die Aufsichtsbehörde nicht.

Bei solchen Abzocke-Versuchen geht es großteils um SMS - etwa um ein Paket, für dessen Erhalt man noch eine angebliche Zollgebühr zahlen solle. Außerdem nehmen Betrüger über Chatnachrichten Kontakt mit ihren Opfern auf oder sie rufen an.

Die 2024 noch stark verbreiteten Paket-Betrugsversuche haben im vergangenen Jahr abgenommen, so manch Krimineller steuerte offenbar um. Wegen des Rufnummernmissbrauchs schaltete die Netzagentur rund 6.200 Rufnummern ab und damit ähnlich viele wie ein Jahr zuvor. Für gut 2.000 Rufnummern wurden Verbote verhängt, Zahlungen für unrechtmäßige Kosten einzufordern.

Enkeltrick rückläufig

"Wir schützen Verbraucherinnen und Verbraucher wirksam vor Rufnummernmissbrauch", sagt Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller. "Für die Verfolgung von und den Kampf gegen Ärger mit Rufnummern sind wir auf die Hinweise der Bürgerinnen und Bürger angewiesen."

Außerdem beschwerten sich im vergangenen Jahr viele Bürgerinnen und Bürger über automatische Bandansagen, teure Warteschleifen, Router-Hacking und Fake-Hotlines. Der sogenannte Enkeltrick ist seit einigen Jahren den Angaben zufolge rückläufig. Hierbei nimmt ein Betrüger per SMS oder Chatnachricht Kontakt auf und gibt sich als ein Familienmitglied aus, das dringend Geld brauche. Manchmal werden auch nur persönliche Daten des Opfers eingefordert, die später für andere Abzocke-Arten genutzt werden.

Netzbetreiber haben Warnsysteme installiert

Möglicherweise liegt der deutliche Rückgang an Beschwerden über Rufnummernmissbrauch auch daran, dass Betrüger es inzwischen etwas schwerer haben als früher. So hat der Netzbetreiber Vodafone im vergangenen Mai einen sogenannten Spam-Warner gestartet: Wird man von einer Telefonnummer angerufen, die bei Vodafone auf einer Liste potenzieller Krimineller ist, so bekommt man vorab den Hinweis "Vorsicht: Betrug möglich" auf dem Display. Der Angerufene kann den Anruf zwar trotzdem annehmen, ist dann aber gewissermaßen auf der Hut und lässt sich nicht so leicht abzocken. Die Deutsche Telekom hat inzwischen ein ähnliches Warnsystem gestartet.

Vodafone hat im vergangenen Jahr knapp 50 Millionen Betrugswarnungen auf die Smartphone-Displays der Nutzer des Vodafone-Netzes gesendet. Nach Erkenntnissen des Netzbetreibers gehen dank der Warnung viel weniger Menschen ans Telefon als ohne Warnung. "Viele Menschen werden umsichtiger, weil sie häufiger auf mögliche Gefahren im Netz hingewiesen werden", sagt Vodafone-Deutschlandchef Marcel de Groot. "Neue Technologien schützen vor Betrugsmaschen, noch bevor sie Schaden anrichten können."/wdw/DP/mis



Weitere Nachrichten
Name Kurs Währung Datum Zeit Handelsplatz
DEUTSCHE TELEKOM AG 32,540 EUR 18.03.26 17:37 Xetra
VODAFONE GROUP PLC 1,262 EUR 18.03.26 17:35 Xetra
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   20 21 22 23 24    Berechnete Anzahl Nachrichten: 862     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
18.03.2026 06:08 Mehr als 500.000 Einträge im digitalen Organspende-Register
18.03.2026 06:07 Sorge um Stabilität: Berlin fordert mehr EU-Hilfe für Syrien
18.03.2026 06:06 Iranische Rakete nahe Militärflugplatz in den Emiraten eing...
18.03.2026 06:05 WOCHENVORSCHAU: Termine bis 31. März 2026
18.03.2026 06:05 TAGESVORSCHAU: Termine am 18. März 2026
18.03.2026 06:04 Geschoss auf Gelände von iranischem Atomkraftwerk eingeschl...
18.03.2026 06:02 Zwei Tote bei iranischem Raketenangriff auf Israel
18.03.2026 06:01 USA setzen Bunkerbrecher gegen Stellungen an Straße von Hor...
18.03.2026 06:01 VAE-Botschafter ruft Iran zu sofortigem Stopp der Angriffe a...
18.03.2026 06:01 Wirbel um Videos mit Israels Premier
18.03.2026 05:58 IRW-News: Sovereign Metals Limited: Mineralressourcenschätz...
18.03.2026 05:51 WDH: Thyssenkrupp Nucera kappt Jahresziele
18.03.2026 05:50 Kabinett berät über Kindergeld, E-Scooter und Rechenzentren
18.03.2026 05:50 Warnstreik legt am Mittwoch Flugbetrieb am BER lahm
18.03.2026 05:50 Karlsruhe entscheidet zu Kostenübernahme für Medikament
18.03.2026 05:50 US-Notenbank vor Zinsentscheid inmitten des Iran-Krieges
18.03.2026 05:49 Sind Extra-Rabatte in Bonus-Apps von Supermarktketten erlaub...
18.03.2026 05:48 Regierungserklärung von Merz - Iran und Ukraine im Zentrum
18.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' zu EVP und Af...
18.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Augsburger Allgemeine' zum Sondervermögen
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
19.03.2026

ZHONGZHI PHARMACEUTICAL HLDGS LTD
Geschäftsbericht

TCLARKE
Geschäftsbericht

SURGICAL INNOV
Geschäftsbericht

SANDMARTIN INTERNATIONAL HLDGS
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services