Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
07.02.2026 05:00

Krisen kosten Deutschland fast 1.000 Milliarden Euro

IW-Schätzung für 2020-2025

Köln (dpa) - Die ökonomischen Kosten der Dauerkrisen der vergangenen Jahre für Deutschland summieren sich nach IW-Schätzungen inzwischen auf fast eine Billion Euro. Für die sechs Jahre seit 2020 ergebe sich ein Ausfall an preisbereinigtem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von insgesamt 940 Milliarden Euro, rechnet das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) vor. 

Je Erwerbstätigen entspreche dies einem Wertschöpfungsverlust von deutlich mehr als 20.000 Euro infolge von Corona-Pandemie, den Auswirkungen des russischen Krieges gegen die Ukraine und der konfrontativen Politik der USA. 

Ein Viertel der gewaltigen Gesamtsumme entfällt den Berechnungen zufolge auf das von Zollkonflikten mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump geprägte vergangene Jahr. Amtlichen Zahlen zufolge schrammte die deutsche Wirtschaft 2025 knapp am dritten Jahr ohne Wirtschaftswachstum in Folge vorbei, die Wirtschaftsleistung legte real um 0,2 Prozent zu.

Wirtschaft stärker belastet als in früheren Krisen

«Die laufende Dekade ist bislang von außergewöhnlichen Schocks und gewaltigen ökonomischen Anpassungslasten geprägt, die mittlerweile
das Belastungsniveau früherer Krisen deutlich übertreffen», ordnet IW-Forscher Michael Grömling ein.

Die ökonomischen Kosten der Stagnationsperiode der Jahre 2001 bis 2004 lagen den Berechnungen zufolge preisbereinigt (real) bei rund 360 Milliarden Euro, für die Finanzmarktkrise 2008/2009 ergaben sich demnach Wertschöpfungsausfälle in Höhe von rund 525 Milliarden Euro.

Schere öffnet sich immer weiter

Um das Ausmaß der Wirtschaftseinbußen zu berechnen, hat IW-Forscher Grömling den tatsächlichen Konjunkturverlauf einem hypothetischen Szenario ohne die genannten Krisen gegenübergestellt. Basierend auf der Annahme, dass sich ohne diese Krisen das Wirtschaftsleben mit dem Durchschnittstempo der letzten drei Dekaden weiterentwickelt hätte, ergaben sich «erhebliche und ansteigende Wirtschaftsausfälle», heißt es in der Analyse.

«Nach der Erholung vom Pandemieschock kamen die wirtschaftlichen Aktivitäten in Deutschland nunmehr seit drei Jahren nicht mehr über das Niveau des Jahres 2019 hinaus», schreibt Grömling. «Aufgrund dieser faktischen Stagnation und eines unterstellten kontrafaktisch weiter ansteigenden Verlaufs öffnete sich bislang die Schere immer weiter und die wirtschaftlichen Verluste nahmen in den letzten Jahren durchgehend und deutlich zu.»



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   19 20 21 22 23    Berechnete Anzahl Nachrichten: 896     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
05.03.2026 22:21 Französischer Rückholflug kehrt wegen Raketenbeschuss um
05.03.2026 22:21 Mehr Macht im Krieg für Irans Führungstrio
05.03.2026 22:21 Aktien New York Schluss: Ölpreisanstieg beendet Erholung - ...
05.03.2026 22:01 Streit um Zölle: Mehrere US-Bundesstaaten gehen gegen Trump...
05.03.2026 21:56 ROUNDUP: Nato erhöht wegen Iran Einsatzbereitschaft der Rak...
05.03.2026 21:51 JPMorgan belässt Delivery Hero auf 'Overweight' - Ziel 34 E...
05.03.2026 21:46 Israels Militärchef kündigt nächste Phase im Iran-Krieg an
05.03.2026 21:35 ROUNDUP 2: Trump entlässt umstrittene Heimatschutzministeri...
05.03.2026 21:29 Nato erhöht wegen Iran Einsatzbereitschaft der Raketenabwehr
05.03.2026 21:09 Devisen: Euro weitet im US-Handel Verluste zum US-Dollar aus
05.03.2026 21:04 AKTIE IM FOKUS 2: Broadcom mit Rückenwind - Starke Ziele in...
05.03.2026 20:59 Greenpeace: Shein verkauft trotz Warnung belastete Kleidung
05.03.2026 20:58 Wadephul: Bundesregierung plant auch Sonderflug aus Riad
05.03.2026 20:58 Israel sieht erhöhte Anschlagsgefahr für seine Bürger im ...
05.03.2026 20:58 Selenskyj kündigt weitere Gefangenenaustausche an
05.03.2026 20:55 EQS-News: HM Hospitals und Huawei starten gemeinsam eine Glo...
05.03.2026 20:44 Greenpeace: Shein verkauft trotz Warnung belastete Kleidung
05.03.2026 20:40 EQS-News: SINEXCEL StellaON 1250K/1575K erhält EN 62477-, E...
05.03.2026 20:30 EQS-News: Huawei stellt die Xinghe AI Full-Scope Security Ca...
05.03.2026 20:25 ROUNDUP: Trump entlässt umstrittene Heimatschutzministerin ...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
07.03.2026

SHENZHEN EXC LED TECHNOLOGY CO LTD
Geschäftsbericht

SHANDONG PHARMACEUTICAL GLASS
Geschäftsbericht

NSING TECHNOLOGIES INC
Geschäftsbericht

XINGCHEN MATERIA
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services