Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
20.01.2026 14:03

EU-Finanzminister billigen Defizitverfahren gegen Finnland

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Finnland muss sich wegen zu hoher Neuverschuldung einem EU-Strafverfahren stellen. Der Rat der Europäischen Union hat dafür grünes Licht gegeben, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Das Gremium der Regierungen der EU-Mitgliedstaaten folgte damit einer Empfehlung der EU-Kommission aus dem vergangenen Jahr.

Die Behörde ist für die Überwachung der europäischen Schuldenregeln zuständig und hatte mitgeteilt, Finnland weise ein übermäßiges Defizit auf. Ziel sogenannter Defizitverfahren ist es, Staaten zu solider Haushaltsführung zu bringen. Am Ende können theoretisch hohe Strafen stehen.

Bis 2028 soll das Defizit wieder unter die EU-Obergrenze von drei Prozent gebracht werden. Dafür soll Helsinki nun "wirksame Maßnahmen" ergreifen und bis Ende April Pläne vorlegen, wie das Land vorgehen will.

Finnland nicht überrascht

Die Entscheidung für das Verfahren sei gerechtfertigt, weil das Haushaltsdefizit des nordeuropäischen Landes 2024 bei 4,4 Prozent gelegen habe und für 2025 mit 4,3 Prozent gerechnet werde, heißt es in einer Mitteilung des Rats der Europäischen Union. Zwar dürfen einige Länder derzeit mit einer Sonderregel für Verteidigungsausgaben mehr Schulden machen. Diese Ausnahmeregel erkläre aber Finnlands Defizit nicht vollständig, heißt es.

Das Verfahren kommt für Helsinki nicht überraschend. Der Schritt sei zu erwarten gewesen, hatte der konservative Ministerpräsident Petteri Orpo schon nach der Empfehlung der Kommission 2025 erklärt. Selbst eine Anpassung des Defizits um zehn Milliarden Euro würde den hauptsächlich durch Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine verursachten Schaden für die finnische Wirtschaft nicht beheben, schrieb er. Die Maßnahmen seiner Regierung seien richtig gewesen und müssten fortgesetzt werden. Eine dauerhafte wirtschaftliche Erholung werde mindestens zwei Jahre dauern.

Strafverfahren sollen für solide Haushaltsführung sorgen

Das europäische Regelwerk für Haushaltsdefizite und Staatsschulden erlaubt eine Neuverschuldung von höchstens drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), gleichzeitig darf der Schuldenstand eines Mitgliedstaates 60 Prozent der Wirtschaftsleistung nicht überschreiten. Wird ein Strafverfahren eingeleitet, muss ein Land Gegenmaßnahmen einleiten, um Verschuldung und Defizit zu senken. Damit soll vor allem die Stabilität der Eurozone gesichert werden.

Theoretisch sind bei anhaltenden Verstößen auch Strafen in Milliardenhöhe möglich. In der Praxis wurden diese aber noch nie verhängt. Auch gegen Frankreich, Italien, Belgien, Ungarn, Malta, Polen, Rumänien, Österreich und die Slowakei ist derzeit ein Defizitverfahren anhängig./rdz/DP/mis



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.064     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
13.03.2026 08:57 EQS-DD: Circus SE (deutsch)
13.03.2026 08:56 Bericht: Tote und Verletzte durch Drohne im Oman
13.03.2026 08:54 Die Erde wird langsamer - Der Brems-Effekt des Klimawandels
13.03.2026 08:54 Zahl der Insolvenzen steigt auf den höchsten Stand seit 2014
13.03.2026 08:44 Deutsche Anleihen: Kursverluste - Hoher Ölpreis belastet
13.03.2026 08:44 Eierproduktion hält mit Nachfrage nicht Schritt
13.03.2026 08:42 Warburg Research senkt Ziel für Daimler Truck auf 49 Euro -...
13.03.2026 08:39 Deutsche Bank Research hebt Qiagen auf 'Buy'
13.03.2026 08:37 OTS: Verband der Chemischen Industrie (VCI) / Quartalsberich...
13.03.2026 08:35 EQS-News: OpenWay und UnionPay International erweitern ihre ...
13.03.2026 08:35 ROUNDUP 3/Trotz massiver Angriffe: Irans Machthaber zeigen S...
13.03.2026 08:35 Chemieverband zieht wegen des Iran-Kriegs Prognose zurück
13.03.2026 08:32 Dutzende Verletzte nach iranischem Raketenangriff in Israel
13.03.2026 08:31 Trotz Angriffen: Iran mobilisiert zu Al-Kuds-Protesten
13.03.2026 08:29 Ifo-Chef Fuest: Iran-Krieg kein Desaster, aber Dämpfer
13.03.2026 08:28 Warburg Research senkt Brenntag auf 'Hold' - Ziel 53 Euro
13.03.2026 08:27 EQS-DD: Heidelberg Materials AG (deutsch)
13.03.2026 08:24 KORREKTUR: ZDF-Intendant Himmler stellt sich zur Wiederwahl
13.03.2026 08:19 Britische Wirtschaft stagniert im Januar
13.03.2026 08:18 Aktien Frankfurt Ausblick: Schwach erwartet - Ölpreis weite...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
13.03.2026

ZHONGGUANCUN SCIENCE-TECH LEASING CO LIMITED
Geschäftsbericht

WISE ITECH CO LTD
Geschäftsbericht

TRUSCOTT MINING CORP
Geschäftsbericht

TORO ENERGY
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services