Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
17.01.2026 18:04

Städtetag: Sozialstandards überprüfen - 'Geld ist alle'

BERLIN/LEIPZIG (dpa-AFX) - Angesichts der Finanznot vieler Kommunen mahnt der Präsident des Deutschen Städtetags, Burkhard Jung, eine grundlegende Reform des Sozialstaats an. In den Jahrzehnten des Wohlstands habe sich Deutschland ein System aufgebaut, das längst nicht mehr nur in Notfällen helfe.

"Wir haben eine Art Lebensbegleitung geschaffen, der Staat fühlt sich für fast jede soziale Schieflage zuständig", schrieb der sozialdemokratische Leipziger Oberbürgermeister in einem Gastbeitrag für die "Welt am Sonntag". "Solange das Geld da war für Leistungen und Personal, hat das System funktioniert. Aber das Geld ist alle."

Die Dramatik werde beleuchtet etwa durch das Defizit der Kommunen von rund 31 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. 2023 seien es nur 6,3 Milliarden gewesen, und ein Jahr zuvor gab es sogar ein leichtes Plus, schrieb er. Die Kommunen erhielten nur ein Siebtel aller staatlichen Einnahmen, seien aber verantwortlich für ein Viertel der Leistungen. "Das kann auf Dauer nicht gut gehen, und es wird auch nicht gut gehen."

Jung: Bund interessiert sich nicht für Pflegekosten

Konkret prangerte er an, dass laut Gesetz die Sozialämter in den Städten und Gemeinden einspringen müssen, wenn alte Menschen den selbst zu tragenden Anteil ihrer Pflegekosten nicht bezahlen können. "Das Sozialamt ist heute die Regelfinanzierung bei der Pflege alter und kranker Menschen. Das muss sich ändern", verlangte er. Bundesweit gehe es dabei inzwischen um 5,1 Milliarden Euro an Pflegekosten, die die Kommunen tragen müssen. Die Summe steige mittlerweile um 17 Prozent pro Jahr. Aber der Bund interessiere sich nicht mehr für die Kosten, beklagte Jung. Es müsse wieder der Grundsatz gelten: Wer bestellt, bezahlt.

"Haben uns in unserem Föderalismus eingerichtet"

Zeitgleich brauche es eine Digitalisierung der Behörden, die den Namen verdiene, meint Jung. "Müssen Softwarelösungen für Verwaltungen 16-mal beauftragt, entwickelt, erprobt und evaluiert werden? Nein, natürlich nicht. Aber wir haben uns in unserem Föderalismus eingerichtet und hinterfragen ihn nicht."

In dieser Woche hatte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) das Zusammenlegen von Bundesländern ins Spiel gebracht. Es könne nicht sein, dass einige Länder kaum noch lebensfähig seien und von Bayern und anderen bezahlt werden müssten./toz/DP/zb



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 990     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
04.03.2026 05:34 Pressestimme: 'Nürnberger Zeitung' zu Macron/EU
04.03.2026 05:34 WDH/Rubio: USA haben Iran nicht wegen Israel angegriffen
04.03.2026 05:33 VW-Betriebsratschefin: Sind gut aufgestellt als Unternehmen
04.03.2026 05:32 Deutschlands Handwerkern fehlen 200.000 Mitarbeiter
04.03.2026 05:28 Zwei Drittel der Internetnutzer bevorzugen Firmen aus Europa
04.03.2026 05:27 USA: Iran hat mehr als 500 ballistische Raketen abgefeuert
04.03.2026 05:26 Herabfallende Trümmer in Kuwait töten elfjähriges Mädchen
04.03.2026 05:26 Israel greift weitere Militäranlagen im Iran an
04.03.2026 05:25 Landesinnenminister warnt vor iranischen Schläferzellen
04.03.2026 05:25 USA: Fast 2.000 Ziele im Iran angegriffen
04.03.2026 05:25 Iranische Rakete trifft großen US-Stützpunkt in Katar
04.03.2026 05:24 Angebliche Spione der Revolutionsgarden in Katar gefasst
04.03.2026 05:24 Umfrage: CDU in Baden-Württemberg drei Punkte vor Grünen
04.03.2026 05:21 Merz zu Trump: Handelsvertrag mit der EU oder gar nicht
04.03.2026 05:21 Medien: US-Handelsminister will Aussage zu Epstein machen
04.03.2026 05:00 Was hinter Chinas Fünfjahresplan steckt
04.03.2026 05:00 Deutschlands Handwerkern fehlen 200.000 Mitarbeiter
04.03.2026 04:50 dpa-AFX KUNDEN-INFO: Impressum
04.03.2026 04:50 dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten
04.03.2026 04:15 Iran-Krieg macht Öl teurer - Wie der Preis berechnet wird
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
04.03.2026

MUSICMAGPIE PLC
Geschäftsbericht

WELLFULLY
Geschäftsbericht

WEBIS HOLDINGS PLC
Geschäftsbericht

WAM CAPITAL
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services