Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
16.01.2026 08:28

Günstigere Energie bremst Preisanstieg zum Jahresende

Verbraucherpreise

Wiesbaden (dpa) - Überraschende Entlastung für Deutschlands Verbraucherinnen und Verbraucher zum Jahresende: Günstigere Energie und eine Entspannung bei den Nahrungsmittelpreisen haben die Teuerung in Deutschland im Dezember unter die auch psychologisch wichtige Marke von zwei Prozent gedrückt. 

Mit 1,8 Prozent stiegen die Verbraucherpreise nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes so langsam wie in keinem Monat im vergangenen Jahr. Niedriger war die Inflationsrate in Europas größter Volkswirtschaft zuletzt im September 2024 mit seinerzeit 1,6 Prozent. Von November auf Dezember 2025 blieben die Verbraucherpreise unverändert.

Inflation im Jahresdurchschnitt wie 2024 bei 2,2 Prozent

Für das Gesamtjahr 2025 bestätigten die Wiesbadener Statistiker ebenfalls ihre vorläufigen Berechnungen: Im Jahresdurchschnitt des vergangenen Jahres stiegen die Verbraucherpreise hierzulande um 2,2 Prozent. Damit lag die Teuerungsrate in Deutschland auf dem gleichen Niveau wie 2024.

Höhere Inflationsraten schmälern die Kaufkraft: Die Menschen können sich für einen Euro weniger leisten, Einkommenszuwächse werden von der Teuerung aufgezehrt. Für den Euroraum strebt die Europäische Zentralbank (EZB) ein stabiles Preisniveau bei mittelfristig 2,0 Prozent Inflation an.

Sinkt die Teuerungsrate weiter?

Volkswirte erwarten, dass die Inflationsrate in Europas größter Volkswirtschaft Deutschland im laufenden Jahr über der Marke von 2 Prozent bleiben wird. Es rechnet jedoch kein Experte mit rasant steigenden Preisen wie 2022 und 2023 nach dem russischen Überfall auf die Ukraine, als sich Energie und Lebensmittel sprunghaft verteuerten. Das Ifo-Institut prognostiziert für 2026 eine Teuerungsrate von 2,2 Prozent und 2,3 Prozent für 2027.

Die von Ökonomen besonders beachtete Kerninflation ohne die schwankungsanfälligen Preise für Nahrungsmittel und Energie sank im Dezember zwar auf 2,4 Prozent, bleibt damit aber leicht erhöht. Für das Gesamtjahr haben die Statistiker einen Wert von 2,8 Prozent errechnet.

Gegen eine deutlichere Verlangsamung des Preisdrucks spricht nach Einschätzung von Ökonomen unter anderem der Preisanstieg beim Deutschlandticket und die Erhöhung des Mindestlohns, der sich auf den Dienstleistungssektor auswirkt.

Überdurchschnittliche Preissteigerungen bei Dienstleistungen 

Im Dezember verteuerten sich Dienstleistungen wie in den Vormonaten überdurchschnittlich um 3,5 Prozent. Darunter fallen etwa Personenbeförderungsdienste, soziale Dienstleistungen oder Versicherungen. Die Lebensmittelpreise hingegen lagen nur noch um 0,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Butter und Olivenöl wurden zum Beispiel billiger. Allerdings kosten viele Nahrungsmittel deutlich mehr als noch vor einigen Jahren. Fleisch von Rind (+14,1 Prozent) und Geflügel (+6,3 Prozent) war im Dezember deutlich teurer als ein Jahr zuvor. 

Entspannung gab es im Dezember bei den Energiepreisen: Sprit, Strom und Gas waren nach Berechnungen des Bundesamtes im Dezember 1,3 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Im Jahresdurchschnitt war Energie sogar 2,4 Prozent günstiger als 2024. Ohne diesen Posten hätte die Jahresteuerungsrate 2,6 Prozent betragen.



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   14 15 16 17 18    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.333     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
04.03.2026 08:22 Pressestimme/'Wall Street Journal': US-Abschreckung braucht ...
04.03.2026 08:17 China: Stimmung in den größeren Industriebetrieben sinkt ?...
04.03.2026 08:11 Aktien Frankfurt Ausblick: Dax stabil - Trump will Straße v...
04.03.2026 08:07 Zollrisiken und Geopolitik: Symrise geht vorsichtig ins Jahr...
04.03.2026 08:05 Bayer mit weiterem Milliardenverlust - Operativ etwas besser...
04.03.2026 08:05 ANALYSE-FLASH: Bernstein senkt Ziel für Beiersdorf auf 120 ...
04.03.2026 08:05 ANALYSE-FLASH: Barclays senkt Ziel für Beiersdorf auf 95 Eu...
04.03.2026 08:00 EQS-News: CTV BRAUCHT SYSTEM STATT SILOS: YOC BAUT KI-GESTEU...
04.03.2026 07:55 Norweger Gulden bleibt bis 2030 Adidas-Chef
04.03.2026 07:55 UBS belässt Apple auf 'Neutral' - Ziel 280 Dollar
04.03.2026 07:54 China appelliert an USA und kritisiert Vorgehen im Iran
04.03.2026 07:51 UBS senkt Ziel für BASF auf 47 Euro - 'Neutral'
04.03.2026 07:49 UBS belässt Beiersdorf auf 'Sell' - Ziel 90 Euro
04.03.2026 07:48 Goldman senkt Ziel für Beiersdorf auf 110 Euro - 'Buy'
04.03.2026 07:46 Jefferies belässt Evonik auf 'Underperform' - Ziel 12,20 Eu...
04.03.2026 07:45 VW-Lkw-Holding Traton bleibt angesichts US-Zöllen und Umfel...
04.03.2026 07:44 EQS-News: Viromed Medical AG unterzeichnet Absichtserklärun...
04.03.2026 07:44 Iran-Krieg: USA verschärfen Reisehinweis für EU-Staat Zypern
04.03.2026 07:44 Israel: Stellungen iranischer Basidsch-Milizen angegriffen
04.03.2026 07:43 Barclays hebt Ziel für Santander auf 12,70 Euro - 'Overweig...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
04.03.2026

MUSICMAGPIE PLC
Geschäftsbericht

WELLFULLY
Geschäftsbericht

WEBIS HOLDINGS PLC
Geschäftsbericht

WAM CAPITAL
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services