Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
16.01.2026 06:24

Warum in den Ländern noch mehr gestreikt werden könnte

POTSDAM (dpa-AFX) - Im Tarifpoker des öffentlichen Dienstes der Länder rückt das Finale näher. Doch die Gewerkschaften haben noch mehrere Wochen, in denen sie den Druck mit Warnstreiks erhöhen können. Ein Überblick über die Lage:

Wer ist von den Verhandlungen betroffen?

Insgesamt rund 2,2 Millionen Beschäftigte. Direkt verhandelt wird laut der Gewerkschaft Verdi für mehr als 900.000 Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder außer Hessen. Hier wird separat mit den Gewerkschaften verhandelt. Da das Tarifergebnis später in den einzelnen Ländern per Gesetz auf die Beamtinnen und Beamten und Versorgungsempfänger übertragen werden soll, sind auch diese rund 1,3 Millionen Personen betroffen.

Konkret geht es um die Lohntabellen von Lehrkräften an Schulen, Lehrenden an Hochschulen sowie Pflegerinnen und Pflegern, Ärztinnen und Ärzten an Universitätskliniken. Strafvollzug und Justizwesen sind genauso betroffen.

Was wollen die Beschäftigten?

Ihre Gewerkschaften fordern sieben Prozent mehr Geld im Monat - mindestens aber 300 Euro zusätzlich. Das sei Ergebnis eines Willensbildungsprozesses vor allem bei den Mitgliedern, sagt Werneke, und solle die unteren Lohngruppen stärken. Angesichts der hohen Inflation müssten die Beschäftigten aufholen, so Werneke zum Auftakt der zweiten Verhandlungsrunde in Potsdam.

200 Euro pro Monat mehr soll es für Nachwuchskräfte geben - und die Aussicht auf unbefristete Übernahme. Alle Zeitzuschläge sollen um 20 Prozentpunkte steigen. Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen.

Was entgegnen die Arbeitgeber?

"Die Forderung der Gewerkschaft nach sieben Prozent Lohnerhöhung bei einer Laufzeit von zwölf Monaten ist völlig überzogen" - der Länder-Verhandlungsführer, Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD), blieb auch zur zweiten Runde hart. Er verweist auf die deutlich zurückgegangene Inflation.

Dressel bekennt sich zu "einer angemessenen Lohnerhöhung" - Vorreiterrolle spielen könne der öffentliche Dienst aber angesichts der Haushaltslage in den Ländern nicht. Optimistischer zeigte sich Dressel für Akzente im Nachwuchsbereich, bei Azubis, aber auch mit Blick auf belastete Bereiche, etwa im Schicht- und Wechselschichtdienst. "Ich hoffe sehr, dass wir über solche Themen auch schnell insgesamt zu Fortschritten kommen." Dressel vertritt die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL).

Werden die Bürgerinnen und Bürger mehr zu spüren bekommen?

Wenn bei den Kommunen gestreikt wird, sind die Auswirkungen in der Regel spürbarer. Hier kann etwa auch Müllabfuhr, der Nahverkehr oder in der ganzen Breite der Flächenländer auch die Kinderbetreuung bestreikt werden. Auf Landesebene sind die Möglichkeiten begrenzter. Aber die Gewerkschaften haben in mehreren Bereichen in den vergangenen Wochen bereits die Muskeln spielen lassen.

Nun werden sie nicht müde, die weitere Bereitschaft der Beschäftigten für Warnstreiks und Proteste zu betonen. Betroffen sein könnten Unikliniken, Universitäten, aber auch angestellte Lehrerinnen, Polizeiangestellte oder Personal, das winterliche Straßen räumt, wie Werneke schon aufgezählt hatte. Die vorerst letzte Verhandlungsrunde ist für den 11. bis 13. Februar in Potsdam angesetzt./bw/DP/zb



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   14 15 16 17 18    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.104     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
03.03.2026 16:11 ROUNDUP 3: Beiersdorf sieht kaum Wachstum - Aktie sackt deut...
03.03.2026 16:10 ROUNDUP/Wadephul: Erster Nahost-Rückholflug aus Oman am Mit...
03.03.2026 16:10 ROUNDUP: Union begrüßt Schlag gegen iranische Führung
03.03.2026 16:08 Iran-Krieg: AfD warnt vor schweren wirtschaftlichen Folgen
03.03.2026 16:05 IRW-News: ACCESS Newswire: Neue GTDC-Studie untersucht Einfl...
03.03.2026 16:04 Gashändler Uniper sieht seinen LNG-Bezug nicht eingeschränkt
03.03.2026 16:03 Nato-Chef befürwortet Angriffe auf Iran erneut
03.03.2026 15:57 ROUNDUP 2: Spritpreis steigt immer schneller - Diesel überh...
03.03.2026 15:50 ROUNDUP 3: Irans Führung weiter im Visier - USA mit neuen K...
03.03.2026 15:48 ROUNDUP: Neue Angriffswelle Israels in Teheran
03.03.2026 15:37 Springer übernimmt weiteres US-Portal
03.03.2026 15:35 Gasvorräte in Europa auf Tiefstand
03.03.2026 15:35 SPD-Fraktion spricht von Völkerrechtsbruch im Iran
03.03.2026 15:35 ROUNDUP: Nur bei jedem zehnten Paar ist die Frau Hauptverdie...
03.03.2026 15:33 Vermögen eingefroren: Russlands Zentralbank klagt gegen EU
03.03.2026 15:25 EQS-News: CMG veranstaltet Laternenfestgala 2026 (deutsch)
03.03.2026 15:24 Wadephul: Erster Nahost-Rückholflug am Mittwoch
03.03.2026 15:22 Ölpreise steigen weiter kräftig - Iran-Krieg treibt weiter
03.03.2026 15:20 EQS-News: Omio Group setzt 2026 neue Maßstäbe: Beschleunig...
03.03.2026 15:20 dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 03.03.2026 - 15.15 Uhr
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
04.03.2026

MUSICMAGPIE PLC
Geschäftsbericht

WELLFULLY
Geschäftsbericht

WEBIS HOLDINGS PLC
Geschäftsbericht

WAM CAPITAL
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services