Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
15.01.2026 06:38

WDH/ROUNDUP: Bundeswehr fliegt nach Grönland - wie reagiert Trump?

(Im 2. Absatz, erster Satz wurden entfallene Wörter ergänzt: «zu Ende»)

WASHINGTON/BERLIN/NUUK (dpa-AFX) - Nach einem erfolglosen Krisengespräch zwischen den USA, Dänemark und Grönland treiben Deutschland und weitere europäische Länder einen mehrtägigen militärischen Erkundungseinsatz auf der Arktisinsel voran. Die Bundeswehr will am Morgen einige Soldaten in die Hauptstadt Nuuk fliegen. Erste französische Soldaten machten sich bereits am Abend auf den Weg in das von den USA beanspruchte Grönland. Unterdessen wird auf eine Reaktion von US-Präsident Donald Trump zu dem Treffen mit Vertretern aus Dänemark und Grönland gewartet.

Das Gespräch in Washington zu dem Konflikt um die Arktisinsel war am Mittwoch ohne eine Lösung zu Ende gegangen. Dem dänischen Außenminister Lars Løkke Rasmussen zufolge offenbarte das Treffen mit US-Außenminister Marco Rubio und US-Vizepräsident JD Vance "fundamentale" Meinungsverschiedenheiten. US-Präsident Donald Trump war nicht dabei. Weder Trump noch Vance oder Rubio äußerten sich bisher. Trump sagte vor Journalisten zunächst nur, dass er sich über das Gespräch informieren lassen wolle.

Bundeswehr schickt 13 Soldaten

Das Verteidigungsministerium in Berlin teilte am Abend mit, ein Transportflugzeug vom Typ A400M werde am Morgen 13 Bundeswehrsoldaten in die grönländische Stadt Nuuk fliegen. Die Erkundung vor Ort werde zusammen mit Vertretern weiterer Partnernationen stattfinden. "Ziel ist, die Rahmenbedingungen für mögliche militärische Beiträge zur Unterstützung Dänemarks bei der Gewährleistung der Sicherheit in der Region zu erkunden, beispielsweise für Fähigkeiten zur Seeraumüberwachung."

Das Ministerium wies darauf hin, dass sich die Soldaten auf Einladung Dänemarks und bis Samstag auf der Arktisinsel aufhalten werden.

Die Ankündigung folgt auf mehrfache Äußerungen von US-Präsident Trump, der die riesige Arktisinsel kaufen oder mit anderen Mitteln unter die Kontrolle der USA bringen will. Trump begründet das mit der Sicherheit für die Region und die US-Bevölkerung, er macht eine Bedrohung durch China und Russland geltend. Grönland ist Teil des Königreichs Dänemark und damit auch Teil der Nato und Bündnispartner der USA. Grönland und Dänemark stemmen sich gegen die Ambitionen der USA.

Dänemark wappnet sich im Konflikt um Grönland

Die Dänen erhöhten mit Unterstützung von Schweden und Norwegen bereits am Mittwoch ihre Militärpräsenz in Grönland.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schrieb am Abend auf der Plattform X, die ersten Militärangehörigen seien unterwegs. "Weitere werden folgen." Es sprach von "gemeinsamen Übungen", die Dänemark organisiert habe und die unter dem Namen "Operation Arctic Endurance" (auf Deutsch etwa: "Einsatz Arktische Ausdauer") liefen.

Trump bleibt hart: "Alles andere ist inakzeptabel"

Die USA unterhalten in Grönland auf Grundlage von Abkommen mit den Dänen die Militärbasis Pituffik Space Base - Trump reicht das aber nicht. Seit Tagen wiederholt der US-Präsident seine Besitzansprüche. Alles andere als ein Grönland in der Hand der Vereinigten Staaten sei "inakzeptabel", hatte Trump am Mittwochmorgen vor dem Krisengespräch auf seiner Plattform Truth Social geschrieben.

Die dänische und grönländische Delegation war laut dem dänischen Außenminister Rasmussen nach "einer Reihe (...) bemerkenswerter öffentlicher Äußerungen zur Sicherheit Grönlands und der Arktis" nach Washington gereist. "Unser Ziel war es, einen gemeinsamen Weg zu finden, diese Sicherheit zu erhöhen."

Arbeitsgruppe als Ergebnis des Treffens

Rasmussen sprach von der Bildung einer Arbeitsgruppe auf höherer Ebene, um herauszufinden, ob ein gemeinsamer Weg gefunden werden könne, der sowohl die amerikanischen Sicherheitsinteressen als auch die roten Linien des Königreichs Dänemark berücksichtige. Diese Arbeitsgruppe solle innerhalb von Wochen erstmals zusammenkommen.

Nato-Oberbefehlshaber sieht Bedrohung durch China

Trump hatte auch erklärt, die Zugehörigkeit zur Nato sei kein ausreichender Schutz, weder für Grönland noch die USA. Die Insel sei elementar für den Aufbau der geplanten Raketenabwehr "Golden Dome", die Nato solle daher den Weg für eine US-Übernahme der Insel bereiten, schrieb Trump.

Westlichen Militärs bereitet vor allem China Sorgen. Der Oberbefehlshaber der Nato-Streitkräfte in Europa, Alexus G. Grynkewich, sagte jüngst zu möglichen Bedrohungen durch China, das Land trete vor allem im hohen Norden immer aggressiver auf. So schickten die Chinesen Forschungsschiffe in die Region, die dann unter wissenschaftlichem Deckmantel vermutlich militärische Erkundungen vornähmen. In der jüngsten eisfreien Jahreszeit seien Schiffe außerordentlich lange vor der Nordküste Alaskas geblieben. Zudem gebe es gemeinsame Patrouillen mit den Russen./rin/DP/zb



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.265     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
04.03.2026 13:13 ANALYSE-FLASH: JPMorgan belässt Bayer auf 'Overweight' - Zi...
04.03.2026 13:12 ANALYSE-FLASH: Goldman belässt Symrise auf 'Buy' - Ziel 83 ...
04.03.2026 13:12 ANALYSE-FLASH: UBS belässt Apple auf 'Neutral' - Ziel 280 D...
04.03.2026 13:12 ANALYSE-FLASH: Jefferies belässt Evonik auf 'Underperform' ...
04.03.2026 13:10 VW-Betriebsratschefin will Töchter an die kurze Leine nehmen
04.03.2026 13:10 EQS-News: Trina Storage vervollständigt Compliance-Rahmenwe...
04.03.2026 13:09 Iran feuert Raketen auf Stellungen kurdischer Gruppen
04.03.2026 13:08 Iran meldet Abschuss von 29 Kampfdrohnen
04.03.2026 13:07 KORREKTUR: Spanien wirft Merz mangelnden Beistand nach Trump...
04.03.2026 13:07 Barclays belässt Tesla auf 'Equal Weight' - Ziel 360 Dollar
04.03.2026 13:07 VW-Betriebsratschefin will Töchter wie Audi und Porsche an ...
04.03.2026 13:06 Barclays belässt Inditex auf 'Equal Weight' - Ziel 55 Euro
04.03.2026 13:03 OTS: Roche Pharma AG / Geschäftsergebnis 2025: Roche in Deu...
04.03.2026 13:02 EQS-Stimmrechte: pferdewetten.de AG (deutsch)
04.03.2026 12:56 RBC belässt Diageo auf 'Outperform' - Ziel 2000 Pence
04.03.2026 12:55 UBS senkt Ziel für Saint-Gobain auf 75 Euro - 'Sell'
04.03.2026 12:53 Deutschlands Handwerkern fehlen 200.000 Mitarbeiter
04.03.2026 12:47 EQS-Adhoc: Semperit AG Holding: Vorstand beschließt Aussetz...
04.03.2026 12:47 Iranisches Kriegsschiff: 101 Crewmitglieder vor Sri Lanka ve...
04.03.2026 12:47 EQS-Stimmrechte: pferdewetten.de AG (deutsch)
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
04.03.2026

MUSICMAGPIE PLC
Geschäftsbericht

WELLFULLY
Geschäftsbericht

WEBIS HOLDINGS PLC
Geschäftsbericht

WAM CAPITAL
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services