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| 05.01.2026 13:56 Merz lädt zum Nordsee-Gipfel Ende Januar nach Hamburg BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzler Friedrich Merz will Ende Januar bei einem Nordsee-Gipfel in Hamburg mit Vertretern anderer Anrainerstaaten über einen Ausbau der Energie-Partnerschaft beraten. Die Nordsee solle zum "größten Reservoir für saubere Energie weltweit" ausgebaut werden, sagte Merz laut einer Mitteilung der Bundesregierung. Die Bundesregierung richte am 26. Januar 2026 den dritten internationalen Nordsee-Gipfel auf Ebene der Staats- und Regierungschefs und der Energieministerinnen und Energieminister aus. Eingeladen seien Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen und die Europäische Kommission sowie erstmals auch Island und die Nato - dazu Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen. Ziel des Gipfels sei es, den grenzüberschreitenden Ausbau der Offshore-Windenergie, den Wasserstoffmarkt und zugleich eine leistungsfähige und vernetzte Offshore-Infrastruktur im gesamten Nordseeraum weiter "ambitioniert" voranzutreiben, hieß es. Windparks auf See sollen eine große Rolle spielen, um Klimaziele zu erreichen - genauso wie der Einsatz von Wasserstoff als Ersatz fossiler Energien. Bei der Offshore-Infrastruktur dürfte es um eine Vernetzung von Windparks für einen verstärkten internationalen Stromhandel gehen. Merz sagte, es sollten die Weichen gestellt werden, um die grenzüberschreitende Energieerzeugung und den -transport zu ermöglichen. Beim Nordsee-Gipfel 2023 in Ostende in Belgien unterzeichneten der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sowie Vertreter weiterer Nordsee-Anrainer eine Erklärung, wonach der Ausbau von Windparks vor der Küste vorangetrieben werden soll. Die Nordsee solle so zum "grünen Kraftwerk" Europas gemacht werden. In Deutschland hatte es im vergangenen August bei der Ausschreibung von zwei Windkraftflächen in der Nordsee kein einziges Gebot gegeben. Nach Angaben von Verbänden schlug damit erstmals eine Versteigerung von Windflächen auf See in Deutschland fehl. Die Branche sieht als Grund zu hohe Risiken für Unternehmen./hoe/DP/mis Weitere Nachrichten |
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