Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
01.01.2026 16:05

ROUNDUP: Ungarn verliert erneut Anspruch auf EU-Milliardenhilfe

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Wegen Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit hat Ungarn den Anspruch auf EU-Hilfen in Milliardenhöhe verloren. Für die Freigabe des Geldes hätte das Land bis Ende 2025 Reformauflagen umsetzen müssen.

Bei den nicht mehr verfügbaren Mitteln handelt es sich nach Angaben der Europäischen Kommission um mehr als eine Milliarde Euro, die für Ungarn aus Programmen zur Förderung strukturschwacher Gebiete vorgesehen waren. Die ursprünglich für 2023 vorgesehenen Gelder waren eingefroren worden, weil die Kommission nach Analysen zum Schluss gekommen war, dass Ungarn verschiedene EU-Standards und Grundwerte missachtet.

Die festgestellten Verstöße betrafen demnach etwa Defizite bei der Vergabe öffentlicher Aufträge und Korruptionsbekämpfung, Interessenkonflikte sowie das Vorgehen der Staatsanwaltschaft.

Europaabgeordneter: Wähler können Mafia-System beenden

"Wer EU-Rechtsstaatlichkeit untergräbt, kann nicht erwarten, weiterhin EU-Milliarden zu erhalten", kommentierte der deutsche FDP-Europaabgeordnete Moritz Körner. Der endgültige Verlust der Mittel zeige, dass der sogenannte Rechtsstaatsmechanismus kein Papiertiger sei. Er schütze die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in ganz Europa.

Der Grünen-Politiker Daniel Freund kommentierte, der Verlust der Gelder sei furchtbar für all die Ungarinnen und Ungarn, die bessere Krankenhäuser, modernere Schulen und schnelles Internet verdient hätten. Die Menschen hätten aber nun bei der Parlamentswahl im April die Chance, dem "Mafia-System ein Ende zu bereiten und Orban zu feuern". Dieser sei für die Lage verantwortlich, weil er sich nicht an EU-Recht halte und das EU-Geld seinen Oligarchen-Freunden und seiner Familie in die eigene Tasche stecke.

Weitere Verluste drohen

Sollte Ungarn weiterhin keine ausreichenden Reformen umsetzen, droht in Zukunft der Verlust weiterer Milliardensummen. Nach den Regeln des seit 2021 geltenden EU-Rechtsstaatsmechanismus verfallen darüber eingefrorene Gelder am Ende des zweiten Kalenderjahres nach dem Jahr, für das sie eingeplant waren - sofern der EU-Ministerrat die Blockade nicht aufhebt.

Insgesamt wurden nach Angaben des Rats der Mitgliedsstaaten Ende 2022 rund 6,3 Milliarden Euro über den Mechanismus aus dem mehrjährigen Gemeinschaftshaushalt der EU von 2021 bis 2027 für Ungarn eingefroren. Eine erste Tranche ebenfalls in Höhe von etwas mehr als Milliarde Euro verfiel bereits Ende 2024, weil Budapest die erforderlichen Reformauflagen nicht umsetzte.

Weitere Milliardensummen für das Land sind teils auch über andere Regelungen blockiert. Zuletzt waren nach Kommissionsangaben insgesamt rund 17 Milliarden Euro eingefroren. Ungarns Wirtschaftsleistung lag 2024 bei rund 205 Milliarden Euro./rdz/DP/zb



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   7 8 9 10 11    Berechnete Anzahl Nachrichten: 355     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
02.01.2026 05:34 Pressestimme: 'Südkurier' zu Gesundheitskosten
02.01.2026 05:25 Privates Geldvermögen überschreitet 10-Billionen-Marke
02.01.2026 05:10 Dax und MDax: Weniger Frauen in den Vorständen
02.01.2026 04:50 dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten
02.01.2026 04:50 dpa-AFX KUNDEN-INFO: Impressum
01.01.2026 22:34 Littler nach Zoff im WM-Halbfinale - Aus für Humphries
01.01.2026 21:35 ROUNDUP: Russische Besatzung meldet mehr als 24 Tote durch B...
01.01.2026 20:35 ROUNDUP 3: Mehrere Tote bei neuer Protestwelle im Iran
01.01.2026 20:35 ROUNDUP/Aspirin, wenig Schlaf: Debatte um Trumps Fitness
01.01.2026 20:31 USA fordern von China Zurückhaltung im Konflikt mit Taiwan
01.01.2026 20:28 Selenskyj erwartet weitere Fortschritte bei Verhandlungen
01.01.2026 20:26 Berichte: Drei Tote bei mutmaßlichem Angriff auf Polizeiwac...
01.01.2026 20:23 Deutlich weniger illegale Einreisen nach Deutschland 2025
01.01.2026 20:19 Kabelschaden: Verdächtiges Schiff brach womöglich Sanktionen
01.01.2026 20:18 Krankenversicherungen werden für viele US-Bürger teurer
01.01.2026 20:08 Trump bestätigt hohe Aspirin-Dosis
01.01.2026 19:25 EQS-News: Fitkol kündigt die NB-Serie mit dem intelligenten...
01.01.2026 18:06 Skispringerin Prevc gewinnt erneut Two-Nights-Tour
01.01.2026 17:42 Box-Star Joshua nach Unfall aus Krankenhaus entlassen
01.01.2026 17:35 ROUNDUP: Bulgarien sagt Tschüss zum Lew und Hallo zum Euro
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
02.01.2026

HURCO COMPANIES
Geschäftsbericht

MITTAL LIFE STYLE LTD
Geschäftsbericht

NET ZERO INFRASTRUCTURE PLC
Geschäftsbericht

SEAHAWK GOLD
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services