Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
29.04.2025 13:42

Lufthansa sieht erste Turbulenzen bei Atlantikflügen

Flugverkehr

Frankfurt/Main (dpa) - Die Lufthansa Group hat trotz des Zollstreits mit den USA in den ersten vier Monaten des Jahres deutlich mehr Passagiere über den Nordatlantik geflogen als ein Jahr zuvor. Im ersten Quartal seien 7,1 Prozent mehr Gäste mit den Fluggesellschaften gereist, berichtet Europas größte Airline-Gruppe. Auch im April habe es deutliche Nachfragesteigerungen gegeben.

Erste Turbulenzen zeichnen sich für das dritte Quartal ab, in dem die Buchungen zumindest für die günstigsten Economy-Tickets in Richtung USA schwächeln. Vorstandschef Carsten Spohr versetzt sich zur Erklärung an den Küchentisch vieler Familien in Europa. Dort werde zum geplanten US-Urlaub überlegt: «Ob wir wirklich jetzt dahin wollen, wissen wir noch nicht.»

Der Lufthansa-Chef erwartet daher kurzfristigere Buchungen. Mit den Preisen werde man aber nicht heruntergehen, sondern eher weniger Plätze anbieten. Zur Beobachtung der Marktveränderungen habe man eine Task-Force eingesetzt.

Lufthansa drückt im Atlantikgeschäft auf die Bremse

Zum Jahresende will die Lufthansa-Gruppe ihr Angebot in die USA nicht mehr so schnell ausbauen wie zuletzt. Das Wachstum solle im vierten Quartal von 6 auf 3 Prozent reduziert werden. Diese Maßnahme könne auch vorgezogen werden, kündigt Spohr an.

Sehr stabil zeige sich hingegen die Nachfrage in den USA nach Europaflügen. Die Probleme der großen US-Gesellschaften seien allein mit dem schwachen Inlandsverkehr und fehlenden Touristen aus Mexiko und Kanada erklärbar.

Rückenwind erhält der Luftverkehrskonzern durch die Abwertung des Dollar zum Euro und niedrigere Kerosinpreise. So rechnet der Vorstand für 2025 nur noch mit Treibstoffkosten von rund 7,3 Milliarden Euro - 600 Millionen Euro weniger als noch im März prognostiziert.

US-Hersteller würden stärker unter Zöllen leiden

Optimistisch zeigt sich Spohr zur Frage möglicher Handelshemmnisse und Lieferkettenproblemen bei den Flugzeugherstellern. Es sei klar, dass keine Airline der Welt 20-prozentige Zölle verkraften könne. 

Er gehe wie viele in der Branche aber stark davon aus, dass ein möglicher Zollkrieg die US-Industrie stärker treffen würde als Europa und es daher noch viele Gespräche geben werde, sagte Spohr. Die aktuellen Lieferprobleme werden nach seiner Einschätzung dennoch bis zum Ende des Jahrzehnts anhalten und die Airlines zur strikten Kapazitätsplanung zwingen. 

Lufthansa sei nicht daran interessiert, bei Boeing stornierte Aufträge von chinesischen Gesellschaften zu übernehmen, erklärt Spohr. Man wolle jetzt erst einmal die eigenen Bestellungen einflotten. Derzeit fehlen dem Konzern 41 Boeing-Maschinen, die längst ausgeliefert sein sollten. 

Spohr rechnet nun für den Sommer mit ersten 787-Dreamlinern, die im dritten Quartal in Betrieb genommen werden sollen. Die längst fertig gestellten Jets sollen zunächst im Europa-Verkehr starten - vorerst aber mit teils gesperrten Sitzreihen, die bislang nicht zugelassen sind.

Töchter tragen hohe Gewinne bei

Trotz deutlich höherer Einnahmen startete Lufthansa erneut mit tiefroten Zahlen ins Jahr. Im ersten Quartal steigerte das Unternehmen zwar den Umsatz im Jahresvergleich um zehn Prozent auf 8,1 Milliarden Euro. Der um Sonderposten bereinigte operative Verlust (bereinigtes Ebit) verringerte sich aber um 15 Prozent auf 722 Millionen Euro. Unter dem Strich wuchs der Fehlbetrag des Konzerns wegen einer geringeren Steuerentlastung um mehr als ein Fünftel auf 885 Millionen Euro.

Dass es nicht noch schlimmer kam, verdankt der Konzern den Gewinnen seiner Töchter. Die Frachtsparte Lufthansa Cargo kehrte mit einem bereinigten operativen Gewinn von 62 Millionen Euro in die schwarzen Zahlen zurück. Die Wartungssparte Lufthansa Technik nahm mit einem entsprechenden Gewinn von 161 Millionen Euro so viel wie noch nie in einem ersten Quartal ein.

Marke Lufthansa soll wieder schwarze Zahlen schreiben

Während im Vorjahr mehrere Streiks teuer zu Buche geschlagen hatten, stiegen nun die Betriebskosten unter anderem für die Flugsicherung im ersten Quartal spürbar. Zudem fiel Ostern diesmal erst ins zweite Quartal, was rund 80 Millionen Euro weniger Gewinn bedeutete.

Da die Gruppe ein starkes Europa-Geschäft erwartet, wird die Prognose für das laufende Jahr laut Finanzchef Till Streichert ausdrücklich beibehalten. So soll der Gewinn im Tagesgeschäft (bereinigtes Ebit) den Vorjahreswert von rund 1,65 Milliarden Euro wie angekündigt «signifikant» übertreffen. Dafür soll das konzernweite Flugangebot um etwa vier Prozent wachsen - und auch die Kernmarke Lufthansa wieder in die Gewinnzone zurückkehren.



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   34 35 36 37 38   Berechnete Anzahl Nachrichten: 760     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
05.01.2026 05:35 Pressestimme: 'Handelsblatt' zu Venezuela
05.01.2026 05:35 Pressestimme: 'Frankenpost' zu Stromausfall/Berlin
05.01.2026 05:35 Pressestimme: 'Rhein-Zeitung' zu Trumps Angriff auf Venezuel...
05.01.2026 05:31 Trump droht Iran erneut wegen Vorgehen gegen Proteste
05.01.2026 05:30 Venezuelas neue Regierung bereit zu Kooperation mit USA
05.01.2026 05:30 China nach Maduro-Ergreifung: 'Kein Land darf Weltpolizist s...
05.01.2026 05:29 Venezuelas Außenminister: Maduro bleibt Präsident
05.01.2026 05:29 Dänemark verbittet sich Trumps Anspruch auf Grönland
05.01.2026 05:29 Mehr als 30 Kubaner bei US-Angriff auf Venezuela getötet
05.01.2026 05:28 Grünen-Chefin Brantner: USA betreiben 'Imperialismus in Rei...
05.01.2026 05:28 Nach Einsatz in Venezuela droht Trump auch Kolumbien
05.01.2026 05:27 Trump sieht Wahlen in Venezuela nicht als Priorität
05.01.2026 05:26 WDH/US-Ansprüche auf Grönland: Social-Media-Post löst Str...
05.01.2026 05:23 US-Medien: Maduro wird am Montag vor Gericht erwartet
05.01.2026 05:23 EU: Venezuelas Volk muss über Zukunft entscheiden können
05.01.2026 05:23 Lettland meldet Beschädigung an Kabel in der Ostsee
05.01.2026 04:50 dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten
05.01.2026 04:50 dpa-AFX KUNDEN-INFO: Impressum
05.01.2026 03:14 EQS-DD: Meta Wolf AG (deutsch)
05.01.2026 01:05 EQS-News: SwitchBot demonstriert Smart Home 2.0 mit KI-gest?...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
07.01.2026

LEXSTON LIFE SCIENCES CORP.
Geschäftsbericht

DAISEKI
Geschäftsbericht

Thailand
Verbraucherpreisindex (CPI)

PRICESMART
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services