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29.04.2025 10:14

ROUNDUP 3: Spanien und Portugal kehren zur Normalität zurück

MADRID/LISSABON (dpa-AFX) - Am Tag nach dem historischen Blackout kehren Spanien und Portugal zur Normalität zurück: Am frühen Dienstagmorgen hatten fast alle Menschen in beiden Ländern wieder Strom. Das Internet, die Telefone und auch die Ampeln funktionierten nach dem Totalausfall vom Montag wieder weitgehend problemlos. U-Bahnen und Züge fuhren zwar nahezu überall wieder, doch etwa in Katalonien blieben die Nahverkehrszüge, die von Zehntausenden täglich für die Fahrt zur Arbeit und zur Schule benutzt werden, aufgrund einer anhaltenden Instabilität des Systems vorerst stehen.

Der spanische Versorger Red Eléctrica teilte am Dienstagvormittag mit, 99,95 Prozent der Energieversorgung seien auf dem vom Ausfall betroffenen Festland wiederhergestellt worden. In Portugal hätten inzwischen alle 6,5 Millionen Haushalte wieder Strom, ließ die Regierung in Lissabon wissen. Die Wasserversorgung funktioniere nahezu landesweit - und auch das gesamte Verkehrssystem sei nach dem Stromausfall wieder weitgehend in Betrieb, hieß es.

Suche nach den genauen Ursachen geht weiter

Nach dem beispiellosen Stromausfall, der am Montag gegen 12.30 Uhr MESZ weite Teile der Iberischen Halbinsel lahmlegte, herrscht allerdings weiterhin Unklarheit über die genauen Ursachen. Die spanische Regierung sprach von einem "historischen" Ereignis. Millionen Menschen waren stundenlang von der Außenwelt abgeschnitten

- ohne Strom, ohne Netz, ohne Verbindungen.

"So etwas haben wir noch nie erlebt", sagte Ministerpräsident Pedro Sánchez am späten Montagabend in einer Fernsehansprache. Er lobte die Bürger des Landes für das mustergültige Verhalten. Obwohl in der Nacht vielerorts noch Finsternis herrschte, blieben nennenswerte Zwischenfälle aus. Es sei zum Beispiel nicht zu den befürchteten Überfällen und Plünderungen gekommen, berichteten der staatliche TV-Sender RTVE in einer ersten Bilanz.

Krisensitzungen in Madrid und Lissabon

Was genau den Kollaps auslöste, ist noch Gegenstand von Untersuchungen. Red Eléctrica machte die abrupte Unterbrechung der Stromverbindung mit Frankreich für den Zusammenbruch verantwortlich. Warum es zu dieser Entkopplung kam, blieb allerdings auch am Dienstag vorerst offen. Die Regierungen in Madrid und Lissabon kündigten Krisensitzungen an, um das Ausmaß des Vorfalls und mögliche strukturelle Schwächen zu analysieren.

Spaniens nationales Institut für Cybersicherheit hatte laut der Zeitung "El País" mitgeteilt, es untersuche, ob ein Hackerangriff hinter dem Stromausfall stecken könnte. Nach Angaben des portugiesischen EU-Ratspräsidenten António Costa gibt es derzeit aber keinen Hinweis auf eine solche Cyberattacke.

Auch ein bekannter Deutscher blieb nicht verschont

Am Montag war das öffentliche Leben vielerorts nahezu zum Erliegen gekommen: Menschen steckten in Aufzügen, U-Bahnen und Zügen fest, an Flughäfen und in Bus- und Zugbahnhöfen strandeten Tausende Reisende. Internet und Mobilfunk fielen flächendeckend aus. Der Straßenverkehr kam unter anderem in Madrid in den hoffnungslos verstopften Straßen ohne Ampeln oft völlig zum Erliegen. In Kliniken mussten Notstromaggregate einspringen. Wer auf digitale Infrastruktur angewiesen war, konnte nicht arbeiten.

Auch der Sport blieb in der spanischen Hauptstadt nicht verschont: Beim Masters-Tennis-Turnier in Madrid wurde der Spielbetrieb unterbrochen - betroffen war unter anderem das Match des Hamburgers Alexander Zverev gegen den Argentinier Francisco Cerúndolo. Am Dienstag sollte das Turnier fortgesetzt werden.

Der massive Blackout traf in Spanien nach Angaben der Behörden nur das Festland, nicht aber die Kanaren und Balearen. Nach regionalen Medienberichten hatten viele Menschen auf Mallorca zwar kurzzeitig Handyprobleme, das sei aber wohl eine Folge der Schwierigkeiten der spanischen Anbieter gewesen, hieß es./er/DP/zb



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