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| 25.04.2025 10:17 Devisen: Eurokurs gibt zum Dollar etwas nach FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Freitag leicht gesunken. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung zu 1,1361 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Vorabend. Damit kann sich der Euro den dritten Tag in Folge in einer vergleichsweise engen Handelsspanne halten, nachdem er zu Beginn der Woche nach einer harschen Kritik des US-Präsidenten Donald Trump am US-Notenbankchef Jerome Powell kräftig gestiegen war und den höchsten Stand seit über drei Jahren erreicht hatte. Jüngste Äußerungen von Mitgliedern der US-Notenbank, die sich besorgt über mögliche Folgen der aggressiven US-Zollpolitik für den Arbeitsmarkt zeigten, sorgten am Devisenmarkt nicht für größere Impulse. "Es würde mich nicht überraschen, wenn es künftig zu mehr Entlassungen und einem Anstieg der Arbeitslosenquote kommen würde", sagte Notenbankdirektor Christopher Waller. In der Nacht zum Freitag äußerte sich auch der Präsident der regionalen Notenbank von Minneapolis, Neel Kashkari, besorgt zum Arbeitsmarkt. Seiner Einschätzung nach sei die Unsicherheit in der Wirtschaft mittlerweile so groß, dass Unternehmen "möglicherweise anfangen, Mitarbeiter zu entlassen", warnte das Fed-Mitglied. Kurz vor dem Wochenende stehen nur wenige Konjunkturdaten auf dem Programm, die noch für Impulse sorgen könnten. In den USA stehen am Nachmittag Daten zur Konsumlaune und zu den Inflationserwartungen der Verbraucher im Fokus der Anleger. In Japan hat am Morgen ein unerwartet starker Anstieg der Inflation den Kurs des Yen belastet. Im April legten die Verbraucherpreise im Großraum Tokio ohne Frischwaren im Jahresvergleich um 3,4 Prozent zu und damit so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr. Im März hatte die Jahresrate nur bei 2,4 Prozent gelegen./jkr/jsl/mis Weitere Nachrichten |
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