Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
23.04.2025 17:24

ROUNDUP: USA erhöhen Druck auf Russland und Ukraine für Kriegsende

LONDON (dpa-AFX) - Im Ringen um ein baldiges Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland erhöht die US-Regierung den Druck. Vizepräsident JD Vance sagte, beide Seiten müssten einen Teil des Territoriums, das sie derzeit kontrollieren, aufgeben - was der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ausgeschlossen hatte. Den Russen und Ukrainern sei ein "eindeutiger Vorschlag" unterbreitet worden.

Es sei an der Zeit, dass "sie entweder "Ja" sagen", oder sich die USA aus dem Verhandlungsprozess zurückziehen, sagte Vance während seiner Indien-Reise. US-Außenminister Marco Rubio hatte zuvor seine Teilnahme an einem vermeintlichen Gipfeltreffen in London abgesagt.

Gesprochen wurde am Mittwoch in der britischen Hauptstadt dann nur noch auf Beraterebene, nicht unter Außenministern. Eine Sprecherin des US-Außenministeriums gab logistische Gründe für Rubios Abwesenheit an - die Erwartungen an schnelle Fortschritte in London für einen Frieden in der Ukraine wurden deshalb gedämpft.

Vor einer Woche hatte der US-Minister noch ein ähnliches Treffen in Paris besucht. Die "New York Times" berichtete, Rubio habe am Dienstag beschlossen, die nächste Phase der Gespräche auszulassen. Das Treffen in London sei danach herabgestuft worden, schrieb das Portal "Politico".

Russland und Ukraine sollen Teil des Territoriums aufgeben

Vance äußerte sich dafür umso deutlicher in Indien. Die USA hätten ein "außerordentliches Maß" an Diplomatie betrieben und versucht, "die Dinge aus der Perspektive sowohl der Ukrainer als auch der Russen zu verstehen", sagte der Vize von US-Präsident Donald Trump, er sprach von einem "sehr fairen Vorschlag".

Einen genauen Zeitraum, bis wann beide Seiten "Ja" sagen müssten, nannte er nicht. US-Medien zufolge war auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff nicht in London dabei. Er soll demnach in den kommenden Tagen erneut nach Moskau reisen, um mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über eine Beendigung des Angriffs zu beraten.

"Wir werden sehen, ob die Europäer, die Russen und die Ukrainer letztendlich in der Lage sind, diese Sache über die Ziellinie zu bringen", sagte Vance. Er sei aber "ziemlich optimistisch". Das Ziel sei ein "langfristiger" Frieden. "Wir hoffen, dass uns die Russen und Ukrainer auf halbem Weg entgegenkommen", sagte Vance.

Verwirrung in London

Dass Rubio nicht nach London gereist war, hatte für einige Verwirrung gesorgt. Der britische Außenminister David Lammy teilte auf der Plattform X mit, er habe mit Rubio telefoniert. Großbritannien arbeite mit den USA, der Ukraine und Europa zusammen, um Frieden zu erreichen und die illegale Invasion des russischen Präsidenten zu beenden, schrieb Lammy.

In London fehlte auch der französische Außenminister Jean-Noel Barrot, stattdessen nahm Präsidentenberater Emmanuel Bonne an den Beratungen teil. Berlin entsandte - wie bereits nach Paris - den Kanzlerberater für Außen- und Sicherheitspolitik, Jens Plötner, zu den Verhandlungen.

Konflikt zwischen Kiew und Washington die Ursache?

Rubios Absage erfolgte kurz nachdem Selenskyj Gebietsabtretungen ausgeschlossen hatte. "Da gibt es nichts zu bereden. Das steht außerhalb unserer Verfassung", sagte der Staatschef in Kiew. Selenskyjs Worte dürften eine Reaktion auf Medienberichte gewesen sein, wonach Trumps "letztes Angebot" eine juristische Anerkennung der von Moskau annektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim als russisch beinhalte. Daneben werde die Besetzung weiterer unter russischer Kontrolle stehender ukrainischer Gebiete faktisch geduldet.

Moskau solle sich im Gegenzug verpflichten, die Invasion entlang der derzeitigen Frontlinie einzufrieren, berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Einfrieren der Front ist laut Militärexperten des US-Instituts für Kriegsstudien (ISW) dabei noch kein Garant für einen künftigen Frieden. Russland könne die Pause in den Kampfhandlungen für weitere Aufrüstung und eine spätere Wiederaufnahme der Aggression nutzen, vor allem wenn im Abkommen ein Moratorium auf westliche Waffenhilfe an die Ukraine festgeschrieben sei.

Zudem wollte Kremlsprecher Dmitri Peskow nicht bestätigen, dass Moskau überhaupt mit der Möglichkeit eines Stopps der Kämpfe an der aktuellen Frontlinie einverstanden sei. Es kursierten derzeit viele Falschmeldungen in den Medien, doch mögliche Konturen einer Einigung wären nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Gleichzeitig spekulierte er selbst öffentlich darüber, dass das avisierte hochrangige Treffen in London wegen Differenzen zwischen Kiew und Washington gescheitert sei.

Konsequenzen für die Ukraine

Ein Rückzug der USA - in dem Fall womöglich auch als Unterstützer - würde für die Ukraine eine massive Schwächung in ihrem Abwehrkampf gegen die russische Invasion bedeuten. Das von Präsidentenberater Andrij Jermak geführte hochrangige ukrainische Verhandlerteam in London reagierte vorerst gelassen. Außenminister Andrij Sybiha postete am frühen Mittag ein Foto mit Lammy, in dem er Großbritannien für die Unterstützung dankte. Das Team werde über Möglichkeiten zur Stärkung der Ukraine und der Erreichung eines dauerhaften Friedens reden, schrieb er./bal/DP/jha



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   14 15 16 17 18    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.109     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
08.01.2026 08:50 ANALYSE-FLASH: Berenberg hebt Rational auf 'Buy' und Ziel au...
08.01.2026 08:47 Jefferies hebt Totalenergies auf 'Buy' und Ziel auf 66 Euro
08.01.2026 08:44 Ölpreise stabilisieren sich - Fokus liegt weiter auf Venezu...
08.01.2026 08:44 Warburg Research hebt BASF auf 'Buy' und Ziel auf 53 Euro
08.01.2026 08:30 Aktien Frankfurt Ausblick: Dax leichter - 25.000-Punkte-Mark...
08.01.2026 08:30 EQS-News: Diginex Limited verkündet Unterzeichnung eines ve...
08.01.2026 08:30 EQS-News: Mental Health: Medgate und Klenico ermöglichen ni...
08.01.2026 08:25 Deutschland: Auftragseingang der Industrie legt überraschen...
08.01.2026 08:19 EQS-Adhoc: MTU Aero Engines AG kündigt Ausgabe neuer Wandel...
08.01.2026 08:14 Die wichtigsten Trends der Techmesse CES 2026
08.01.2026 08:12 Mutares will Sabic-Bereich kaufen - größte Transaktion in ...
08.01.2026 08:06 EQS-News: The Platform Group stellt Aktienbestand auf Namens...
08.01.2026 08:05 IRW-News: ACCESS Newswire: Market Logic gibt Technologiepart...
08.01.2026 08:05 DWD warnt vor Schneefällen: Schulen und Verkehr betroffen
08.01.2026 08:02 Berliner CDU-Fraktion berät über Wegner und Stromausfall
08.01.2026 08:00 EQS-News: sino AG | High End Brokerage: 83.295 Orders im Dez...
08.01.2026 07:55 Wo tanken 2025 am teuersten war
08.01.2026 07:52 Kreise: Henkel erwägt Übernahme von US-Shampoo-Hersteller ...
08.01.2026 07:42 Wo tanken 2025 am teuersten war
08.01.2026 07:36 dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Leichte Verluste
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
08.01.2026

ECOMIAM S.A.
Geschäftsbericht

SLB DEVELOPMENT LTD
Geschäftsbericht

MING LE SPORTS AG
Geschäftsbericht

HC SURGICAL SPECIALISTS LTD
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services