Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
21.04.2025 18:18

US-Gericht verhandelt über Google-Zerschlagung

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung hat vor Gericht in Washington die Zerschlagung von Google gefordert. Das Justizministerium will, dass der Internet-Konzern gezwungen wird, das Geschäft mit dem Webbrowser Chrome abzustoßen. Google wehrt sich dagegen - und kündigte bereits Berufung an.

Ein US-Richter urteilte im vergangenen August, dass Google ein Monopol bei der Web-Suche hat - und es mit unlauteren Mitteln gegen Konkurrenz verteidigte. In einem Folgeprozess in Washington geht es nun ab Montag um die Konsequenzen.

Das Justizministerium forderte Richter Amit Mehta zum Auftakt der Verhandlung auf, ein Zeichen gegen Wettbewerbsverstöße zu setzen, wie die "New York Times" aus dem Gerichtssaal berichtete.

Die Regierung verlangt auch weitere Auflagen für Google, wie etwa die Verpflichtung, einige Daten aus der Suchmaschine Konkurrenten zur Verfügung zu stellen. Zudem sollen Deals enden, bei denen Google anderen Browser-Entwicklern wie Firefox und Apple viel Geld dafür zahlt, dass die Suchmaschine des Konzerns als Standard voreingestellt ist.

Auch will die Regierung, dass eine Abspaltung des meistgenutzten Mobil-Betriebssystems Android von Google als mögliche Forderung für später ausdrücklich auf dem Tisch bleibt.

Google plant bereits Berufung

Der Prozess dürfte zugleich nur ein Zwischenschritt sein: Google kündigte bereits an, danach in Berufung zu gehen. Der Internet-Konzern muss aber zuerst die Entscheidung zu den Konsequenzen abwarten, um auch das Urteil aus dem Monopol-Prozess anfechten zu können.

Bis dahin kontert Google, dass die Forderungen der Regierung den Verbrauchern schaden und Innovationen bremsen würden. Sie zielten nur darauf ab, mehr Nutzer zu konkurrierenden Suchmaschinen zu treiben, die nachweislich schwächer als die von Google seien. Im Urteil sei nicht die Rede davon, dass Google die Monopol-Position widerrechtlich erlangt habe - sondern nur versucht habe, sie unrechtmäßig zu schützen, betont der Konzern.

Eine erzwungene Trennung von Chrome werde "außerordentlich" schwere Folgen haben, warnt Google. Ein solcher Schritt habe aber nichts mit dem als wettbewerbswidrig eingestuften Verhalten zu tun, argumentiert der Konzern. Google bietet als Folge des Monopol-Urteils an, den Browser-Anbietern mehr Flexibilität bei den Suchmaschinen-Vereinbarungen zu gewähren.

Druck auf Google steigt

Erst vergangene Woche musste Google eine Schlappe vor Gericht hinnehmen: Eine Richterin im Bundesstaat Virginia entschied, dass der Konzern durch unfairen Wettbewerb eine Monopol-Position bei Plattformen zum Platzieren von Online-Werbung erlangt habe. Auch hier folgt ein zweiter Prozess zu Strafmaßnahmen später.

Vor demselben Gericht in Washington läuft gerade der Prozess, in dem die US-Regierung die Abspaltung von Instagram und WhatsApp vom Facebook-Konzern Meta erzwingen will. Dieses Verfahren ist aber noch in der ersten Phase, in der es um die Feststellung möglicher Wettbewerbsverstöße geht./so/DP/he



Weitere Nachrichten
Name Kurs Währung Datum Zeit Handelsplatz
ALPHABET INC. CLASS ... 329,140 USD 09.01.26 22:00 Nasdaq
APPLE INC 259,370 USD 09.01.26 22:00 Nasdaq
META PLATFORMS INC. ... 653,060 USD 09.01.26 22:00 Nasdaq
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   16 17 18 19 20    Berechnete Anzahl Nachrichten: 390     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
10.01.2026 12:29 Nach dem Schnee droht Glatteis
10.01.2026 12:29 Unfälle mit Autotüren: Das Risiko in Großstädten bleibt hoch
10.01.2026 12:24 EU registrierte 2025 deutlichen Rückgang von Asylanträgen
10.01.2026 12:22 Bahn: Fernverkehr rollt doch erst ab Mittag wieder an
10.01.2026 12:20 Iran: Regierung spielt Massenproteste herunter
10.01.2026 12:20 Verletzte in der Ukraine, Öldepot brennt in Russland
10.01.2026 12:19 DRK-Präsident: Im Winter verschlimmert sich Lage in Gaza
10.01.2026 12:18 Laschet zu Grönland: Europa könnte nicht in einen Krieg ge...
10.01.2026 12:18 Grönlands Parteichefs: Wir wollen keine Amerikaner sein
10.01.2026 12:18 Nordkorea: Luftraumverletzung durch südkoreanische Drohne
10.01.2026 12:17 Jeder Fünfte denkt übers Auswandern nach
10.01.2026 12:17 Proteste nach tödlichen Schüssen in Minneapolis halten an
10.01.2026 12:16 Nach Stromausfall: Eigentliche Reparatur wird Monate dauern
10.01.2026 12:13 Zum Jubiläum: Europa-Park stellt Besucher-Rekord auf
10.01.2026 12:13 Bauern pochen auf 'frisches Geld' für Tierhaltungs-Umbau
10.01.2026 12:12 Vor Merz-Reise: DIHK betont Bedeutung Indiens als Zukunftsma...
10.01.2026 12:12 Indeed-Umfrage: Mehrheit kann sich Jobwechsel vorstellen
10.01.2026 12:11 Banken und Kapitalanleger entdecken Pflegeheime
10.01.2026 12:10 Trump besteht auf Grönland und warnt vor Russland und China
10.01.2026 12:10 Beamtenbund warnt: Blackout wie in Berlin überall möglich
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
12.01.2026

ANACLE SYSTEMS LTD
Geschäftsbericht

LASER EYE
Geschäftsbericht

VOXX INTERNATIONAL CORP.
Geschäftsbericht

ORIGIN AGRITECH
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services