Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
16.04.2025 09:23

WDH/Trockenheit: Wie gravierend sind die Folgen für die Natur?

(Artikel in der Überschrift ergänzt)

BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts der seit Wochen anhaltenden Trockenheit warnt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor schwerwiegenden Folgen für Umwelt und Natur. Extremes Niedrigwasser am Bodensee, sinkende Flusspegel und erhöhte Waldbrandgefahr seien nur einige davon, teilte der BUND in einer Erklärung mit. Ein anderer Experte beurteilt die Lage weniger dramatisch.

"Wir warnen davor, die jetzige Trockenheit als reine Wetterlage zu betrachten. Die Problematik geht viel tiefer", betonte Verena Graichen, Geschäftsführerin Politik beim BUND. "Regen im Frühjahr ist das Startsignal für die Natur. Bleibt dieses Signal aus, geraten Böden, Pflanzen und Tiere frühzeitig unter Stress - mit Folgen für die gesamte Vegetationsperiode und die biologische Vielfalt."

BUND fordert mehr Widerstandsfähigkeit gegen Klimakrise

Besonders betroffen seien flach wurzelnde Pflanzen, keimende Saaten und viele Tiere, insbesondere Insekten. Damit sei auch der Zustand von Lebensräumen wie Wiesen, Wäldern, Mooren und Auen bedroht. "Der BUND fordert daher gezielte Fördermaßnahmen, die sowohl die Widerstandsfähigkeit von Ökosystemen stärken als auch zur Wiederherstellung der biologischen Vielfalt beitragen", teilte der Umweltverband mit.

"Im Interesse von Natur, Landwirtschaft und Menschen ist jetzt die Zeit, Landschaften widerstandsfähiger gegen die Klimakrise zu machen", betonte Graichen. Dass Trockenperioden wie die derzeitige im Zuge des Klimawandels häufiger werden, bestätigten der Deutsche Wetterdienst (DWD) sowie Alexander Marx vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).

Experte Marx sieht die Lage weniger dramatisch

Marx betonte allerdings, dass Extremwetterereignisse wie etwa Dürren nicht direkt "das neue Normal" würden. Stattdessen würden die Abstände zwischen ihnen geringer. Die aktuelle Trockenperiode betrachtet er mit weniger Sorge als der BUND.

Zwar sei die Lage für Landwirte und kleinere Pflanzen sowie junge Bäume nicht optimal, da die Böden in den oberen Schichten sehr trocken sind, doch ein paar Tage Regen könnten die Situation schon wieder deutlich verbessern. "Zwei bis drei nasse Tage helfen da schnell", sagte Marx der Deutschen Presse-Agentur. Bis dahin müssten die Landwirte ihr Gemüse mehr bewässern als normal.

Auch Förster seien aktuell noch relativ unbesorgt, sagte Marx. Eher problematisch sei die Situation für die Schifffahrt auf dem Rhein, wo derzeit Niedrigwasser herrscht. Die Schiffe könnten nicht mehr vollständig beladen werden, die Fracht werde teurer, erklärte er.

Aber hier könnten die für die kommenden Tage im Westen vorausgesagten Regenfälle die Lage verbessern - auch beim Bodensee, wo aktuell extremes Niedrigwasser herrscht.

Insgesamt sei die aktuelle Trockenperiode noch sehr kurz, betonte Marx. Sie sei zwar für die Jahreszeit ungewöhnlich, stelle aber kein außergewöhnliches Wetterereignis dar. Die tieferen Bodenschichten sowie die Grundwasserspeicher würden noch keinen Anlass zur Sorge bieten: "Das Grundwasser hat ein langes Gedächtnis", sagte Marx. "Richtige Schäden entstehen erst durch lang andauernde Dürre über Monate."/ram/DP/zb



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   3 4 5 6 7    Berechnete Anzahl Nachrichten: 427     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
12.01.2026 17:57 Iran: Botschafter europäischer Länder einbestellt
12.01.2026 17:56 EQS-Adhoc: STEICO SE: Vorläufige Geschäftszahlen 2025: EBI...
12.01.2026 17:49 Airbus liefert trotz Rumpfteil-Ärger mehr Jets aus
12.01.2026 17:47 Deutsche Anleihen legen zu
12.01.2026 17:46 Aktien Frankfurt Schluss: Dax schraubt Bestmarke auf über 2...
12.01.2026 17:45 EQS-News: Swiss Life platziert erfolgreich eine Hybridanleih...
12.01.2026 17:40 Apple setzt bei verbesserter Siri auf Google-KI Gemini
12.01.2026 17:36 Wadephul trifft Weltbank-Präsidenten vor Gespräch mit Rubio
12.01.2026 17:35 WOCHENVORSCHAU: Termine bis 26. Januar 2026
12.01.2026 17:35 TAGESVORSCHAU: Termine am 13. Januar 2026
12.01.2026 17:30 Warnstreiks beim Fischproduzenten Deutsche See
12.01.2026 17:29 Apple setzt bei verbesserter Siri auf Google-KI Gemini
12.01.2026 17:23 US-Anleihen geben etwas nach - Druck auf US-Notenbank
12.01.2026 17:15 Paramount klagt in Übernahmeschlacht um Warner-Konzern
12.01.2026 17:10 ROUNDUP/Aktien New York: Etwas Ernüchterung nach Höhenflug...
12.01.2026 17:05 Paramount klagt in Übernahmeschlacht um Warner-Konzern
12.01.2026 17:05 Deutschland verbraucht etwas mehr Erdgas
12.01.2026 17:05 dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 12.01.2026 - 17.00 Uhr
12.01.2026 16:50 EQS-News: Nexus Uranium gibt den Termin der öffentlichen An...
12.01.2026 16:48 Devisen: Euro profitiert von Dollar-Schwäche - Sorgen um Un...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
13.01.2026

GAMES WORKSHOP GROUP PLC
Geschäftsbericht

LIHIT LAB
Geschäftsbericht

SUEDZUCKER AG
Geschäftsbericht

WHITEWATER ACQUISITION CORP.
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services