Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
13.04.2025 18:02

ROUNDUP 4: Mehr als 30 Tote bei russischem Raketenschlag gegen Sumy

(Aktualisierung: 34 Tote (statt 32) und 117 Verletzte (statt 84) im 1. Absatz; Ukraine kündigt Vergeltung an im 2. Absatz; US-Reaktion im 10. Absatz)

SUMY (dpa-AFX) - Bei einem schweren russischen Luftschlag mit ballistischen Raketen gegen die Stadt Sumy im Nordosten der Ukraine sind mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100 Zivilisten wurden verletzt. Unter den Toten seien auch zwei Kinder, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram mit. Er sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Es gebe 34 Tote, teilten die Behörden mit. Unter den 117 Verletzten seien auch 15 Kinder.

"Jeder bekommt die nötige Hilfe", sagte Selenskyj. Viele Menschen waren am Palmsonntag vor Ostern in der Stadt unterwegs, als die Raketen einschlugen. Der Angriff löste international Entsetzen aus. Der ukrainische Generalstab kündigte Vergeltung an. "Unsere Antwort wird hart sein", teilte die Militärführung in Kiew mit.

Die Raketen hätten Sprengsätze mit Streumunition getragen, sagte Selenskyjs Bürochef Andrij Jermak. So habe Russland eine möglichst hohe Zahl an Zivilisten treffen wollen. Viele Menschen seien zudem mitten auf der Straße, in Autos und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Häusern verletzt worden, teilte Innenminister Ihor Klymenko bei Telegram mit. Er warf Russland einen gezielten Angriff auf Zivilisten vor. Außenminister Andrij Sybiha sprach von einem Kriegsverbrechen.

Der geschäftsführende Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sagte laut einer Mitteilung, solche Angriffe zeigten, wie es um die angebliche russische Friedensbereitschaft bestellt sei. "Wir sehen stattdessen, dass Russland seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine erbarmungslos fortsetzt. Dieser Krieg muss enden und Russland muss endlich einer umfassenden Waffenruhe zustimmen. Hieran arbeiten wir gemeinsam mit unseren europäischen und internationalen Partnern."

Behörden: Krisenstab eingerichtet

Die Behörden der Stadt Sumy teilten mit, dass ein Krisenstab eingerichtet worden sei. Es gab demnach Schäden an Straßen, Häusern, einer Ausbildungseinrichtung und mehreren Autos. Auf Bildern waren leblose Körper auf den Straßen, brennende Autos und schwere Verwüstungen zu sehen. Rettungskräfte trugen Menschen mit bloßen Händen und auf Tragen.

Außenminister Sybiha sprach vom "absoluten Bösen" an einem wichtigen christlichen Feiertag in einer friedlichen ukrainischen Stadt. Er und Selenskyj forderten in Mitteilungen auf der Plattform X eine entschlossene Reaktion der internationalen Verbündeten. Sybiha kritisierte erneut, dass Russland einem US-Vorschlag vom 11. März zu einer Waffenruhe in der Ukraine nicht zustimmt.

Ukraine fordert mehr Hilfe vom Westen

"Stattdessen weitet Russland seinen Terror aus", sagte Sybiha. Er forderte die westlichen Partner auf, die Ukraine mit zusätzlichen Flugabwehrkapazitäten auszustatten und den Druck auf Moskau zu erhöhen. "Stärke ist die einzige Sprache, die sie verstehen, und der einzige Weg, dem schrecklichen Terror ein Ende zu setzen", sagte er.

Von westlichen Verbündeten, darunter von der EU und der Nato, gab es neben der Verurteilung des russischen Angriffs auch Beileids- und Unterstützungsbekundungen. Der französische Präsident Emmanuel Macron schrieb bei X, dass Russland menschlichem Leben keinen Wert beimesse und den Krieg fortsetzen wolle - ohne Rücksicht auf das internationale Recht oder die diplomatischen Bemühungen von US-Präsident Donald Trump.

Es brauche starke Maßnahmen, um Russland zu einer Waffenruhe zu zwingen, schrieb Macron. Ähnlich äußerte sich der britische Premierminister Keir Starmer.

Der von Trump für die Ukraine eingesetzte Sonderbeauftragte Keith Kellogg verurteilte den Angriff auf Zivilisten an dem christlichen Feiertag. Als ehemaliger Militärkommandeur wisse er, dass solche Angriffe falsch seien. "Deshalb arbeitet Präsident Trump hart, um den Krieg zu beenden", schrieb der frühere General bei X.

Sumy ist immer wieder Ziel von Angriffen. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als drei Jahren gegen die russische Invasion.

Russland bestätigt Abschuss von F-16-Kampfjet in der Ukraine

Bereits am Samstag hatte die Ukraine auch der Tod eines der vom Westen ausgebildeten wichtigen Kampfpiloten erschüttert. Nach dem Tod des F-16-Piloten bestätigte das russische Militär den Abschuss eines solchen Kampfflugzeugs. Die russische Flugabwehr habe eine F-16 abgeschossen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit, ohne Details zu Ort und Zeitpunkt zu nennen.

Präsident Selenskyj hatte am Samstag mitgeteilt, dass der F-16-Kapitän Pawlo Iwanow getötet worden sei. Er verlieh dem 26-Jährigen postum den Titel "Held der Ukraine". Selenskyj machte aber keine Angaben zum Vorfall selbst.

Kiew nutzt unter anderem diese Kampfjets zur Abwehr gegen den russischen Angriffskrieg. Laut Medien soll der Kampfjet über dem Gebiet Sumy im Nordosten der Ukraine abgeschossen worden sein. Damit verlor die Ukraine die zweite der für sie wertvollen Maschinen. Der erste Verlust war selbst verschuldet.

Kreml: Noch viele Schritte bis zu Treffen Putins mit Trump

Russland äußerte sich derweil zufrieden mit den Verhandlungen mit den USA. "Im Grunde geht alles sehr gut voran", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow nach dem Besuch des US-Sondergesandten Steve Witkoff beim russischen Präsidenten Wladimir Putin. Dem russischen Staatsfernsehen sagte er auch, dass es ein Treffen Putins mit Trump geben werde. Es seien nach Jahren der Zerstörung der Beziehungen aber keine schnellen Ergebnisse zu erwarten, alles müsse wieder aufgebaut werden. "Es gibt viel zu schwere Probleme", betonte er.

Peskow wiederholte frühere Aussagen, nach denen ein Treffen Putins mit Trump gut vorbereitet werden müsse. Er mahnte zur Geduld und nannte weder einen Zeitrahmen noch einen möglichen Ort für das Treffen.

Der US-Sondergesandte Witkoff hatte am Freitag in St. Petersburg mehr als vier Stunden lang mit Putin unter anderem über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine gesprochen. Trump, der den Krieg beenden will, setzte Moskau nach der Ankunft Witkoffs noch einmal unter Druck. Er schrieb auf der Plattform Truth Social: "Russland muss sich bewegen. Zu viele Menschen sterben, Tausende pro Woche, in einem schrecklichen und sinnlosen Krieg."/mau/DP/he



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   26 27 28 29 30    Berechnete Anzahl Nachrichten: 830     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
12.01.2026 14:13 Lithiumabbau im Osterzgebirge: Prüfung sieht Chancen und Ko...
12.01.2026 14:11 AKTIE IM FOKUS: Autowerte nach neuen EU-Regeln für China-Ex...
12.01.2026 14:06 IRW-News: Canada Nickel Company Inc.: Korrektur: Canada Nick...
12.01.2026 14:05 VW-Konzern verkauft weniger Autos - USA und China belasten
12.01.2026 14:05 Mercedes-Benz verkauft weniger Autos - Zähes China-Geschäft
12.01.2026 14:04 Mieterhöhungen landen häufiger vor Gericht
12.01.2026 14:02 Argenx steigert Vyvgart-Umsatz deutlich - Aktie gibt nach
12.01.2026 14:00 EQS-News: Integral Metals legt den Jahresbericht 2025 und d...
12.01.2026 13:49 ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank Research hebt Beiersdorf auf 'B...
12.01.2026 13:49 Wüst bekennt sich klar zum Berufsbeamtentum
12.01.2026 13:46 London gegen Musks Grok: Behörde leitet Untersuchung ein
12.01.2026 13:35 ANALYSE-FLASH: Goldman senkt Sartorius Stedim Biotech auf 'N...
12.01.2026 13:27 EQS-DD: Springer Nature AG & Co. KGaA (deutsch)
12.01.2026 13:23 IRW-News: Datavault AI Inc: Datavault AI feiert den erfolgre...
12.01.2026 13:21 Krieg als Werbung: Moskau meldet Auftragsrekord für Waffen
12.01.2026 13:20 SPD sucht neues Wirtschaftsmodell für Deutschland
12.01.2026 13:20 ROUNDUP 2/Drohende Anklage: Fed-Chef Powell spricht von Eins...
12.01.2026 13:20 ANALYSE-FLASH: Barclays senkt Ziel für Microsoft auf 610 Do...
12.01.2026 13:18 Zollstreit: EU macht E-Auto-Exporteuren in China Angebot - M...
12.01.2026 13:13 Nachwuchsleiter Per Mertesacker verlässt den FC Arsenal
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
13.01.2026

GAMES WORKSHOP GROUP PLC
Geschäftsbericht

LIHIT LAB
Geschäftsbericht

SUEDZUCKER AG
Geschäftsbericht

WHITEWATER ACQUISITION CORP.
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services