Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
22.03.2025 17:39

Institut: Finanzpaket könnte Verbraucherpreise erhöhen

KÖLN (dpa-AFX) - Das Milliarden-Paket für Verteidigung und Infrastruktur könnte die Preise für Verbraucher steigen lassen. Davor warnt das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln in einer Analyse zu ökonomischen Hürden bei der Umsetzung des Finanzpakets. "Eine schuldenfinanzierte Ausweitung der Staatsausgaben hat folglich das Potenzial, eine Inflationsdynamik hervorzurufen, wenn die Angebotsseite die zusätzliche Nachfrage nicht bedienen kann", schreiben die IW-Autoren.

Den Berechnungen des IW zufolge dürfte die Schuldenstandsquote Deutschlands durch die Neuverschuldung von derzeit 63 Prozent des Bruttoinlandsprodukts bis 2037 auf rund 85 Prozent steigen.

Drei Stellschrauben für Wirtschaftswachstum

Damit die Verschuldung nicht verpufft, sondern in Angebotsausweitung und Wirtschaftswachstum übersetzt wird, müsse der Staat drei zentrale "Stellschrauben" bedienen: genug Arbeitskräfte, niedrigere Sozialausgaben, weniger Bürokratie und Regulierung.

Manche Belastungen für Unternehmen - etwa hohe Energiekosten und Bürokratie - könnten nach IW-Einschätzung nach und nach abgemildert werden. "Doch ist ein verbesserter Zugang zu Fachkräften und eine leistungsförderliche Infrastruktur im besten Fall erst mittelfristig erreichbar, so dass ein erstmaliger inflationärer Effekt aus der höheren Nachfrage resultieren könnte, insbesondere wenn die Politik versuchen sollte, möglichst schnell große Summen in Bewegung zu setzen", heißt es in der IW-Analyse. Zuerst hatte das "Handelsblatt" darüber berichtet.

Jetzt kommt die Arbeit

Das Finanzpaket zu beschließen, sei der "leichtere Schritt" gewesen. Die wirkliche Herausforderung der Politik folge jetzt, sagt das IW. "Entscheidend wird politische Führungsstärke sein, um eine wachstumsorientierte Ausgabenpolitik, eine Verbesserung der Standortqualität und dem demografischen Wandel angemessene Strukturreformen durchzusetzen", schreiben die IW-Autoren.

Mit dem riesigen Finanzpaket können über neue Schulden Milliardenbeträge in Verteidigung und Infrastruktur investiert werden. Am Samstag nahm es die letzte Hürde: Nach dem Ja von Bundestag und Bundesrat unterzeichnete der Bundespräsident die nötige Grundgesetzänderung./juc/DP/mis



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 893     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
08.01.2026 11:16 ROUNDUP: CDU sagt Klausurtagung wegen Wetterwarnungen ab
08.01.2026 11:14 ROUNDUP: Zalando schließt Standort Erfurt mit 2.700 Beschä...
08.01.2026 11:13 Spielabsagen in der Bundesliga? DFL wegen Wetter «alarmiert»
08.01.2026 11:11 AKTIE IM FOKUS: Bayer dran am jüngsten Hoch - Bericht zu EU...
08.01.2026 11:10 Marc Al-Hames ist neuer Verwaltungsratschef bei Burda Media
08.01.2026 11:10 ROUNDUP: Samsung verdient dank hoher Chip-Nachfrage operativ...
08.01.2026 11:08 Libanons Armee: Erste Phase zur Hisbollah-Entwaffnung beende...
08.01.2026 11:07 Zalando schließt Standort Erfurt mit 2.700 Beschäftigen
08.01.2026 11:06 Zalando schließt Standort Erfurt mit 2.700 Beschäftigen
08.01.2026 11:05 AKTIEN IM FOKUS 2: Rüstungswerte ziehen an - Trump will 202...
08.01.2026 11:05 Bauernproteste an Autobahnen gegen EU-Handelsabkommen
08.01.2026 11:03 OTS: BSI Software / Johannes Diebig wird Chief Sales Officer...
08.01.2026 11:02 Olympia-Traum lebt: Snowboarderin Hofmeister vor Comeback
08.01.2026 11:01 CDU sagt Klausurtagung wegen Wetterwarnungen ab
08.01.2026 11:00 EQS-News: Mutares unterzeichnet Vereinbarung zum Verkauf von...
08.01.2026 11:00
08.01.2026 10:58 Bauernproteste an Autobahnen gegen EU-Handelsabkommen
08.01.2026 10:57 Ifo-Institut: Stimmung in Ost-Wirtschaft bleibt stabil
08.01.2026 10:57 ROUNDUP: Zwei Brandenburger Minister verlassen BSW
08.01.2026 10:51
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
08.01.2026

ECOMIAM S.A.
Geschäftsbericht

SLB DEVELOPMENT LTD
Geschäftsbericht

MING LE SPORTS AG
Geschäftsbericht

HC SURGICAL SPECIALISTS LTD
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services