Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
21.03.2025 05:59

Zu teuer oder überfällig? - Ausweitung der Mütterrente umstritten

BERLIN (dpa-AFX) - Die von Union und SPD geplante Ausweitung der Mütterrente bleibt umstritten. Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, unterstützt das Vorhaben. Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, fordert hingegen, auf das teure Vorhaben zu verzichten. Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung kostet die Ausweitung rund fünf Milliarden Euro pro Jahr.

Im Sondierungspapier haben CDU, CSU und SPD vereinbart: "Wir vollenden die Mütterrente mit drei Rentenpunkten für alle - unabhängig vom Geburtsjahr der Kinder -, um gleiche Wertschätzung und Anerkennung für alle Mütter zu gewährleisten." Das heißt, auch für vor 1992 geborene Kinder sollen drei Erziehungsjahre bei der Rente angerechnet werden statt wie bisher maximal zweieinhalb. Das Vorhaben war ein Wunsch der CSU.

Derzeit laufen zwischen Union und SPD Koalitionsverhandlungen. Am 24. März sollen die Arbeitsgruppen ihre Textvorschläge für den Koalitionsvertrag vorlegen, danach befasst sich die kleinere Steuerungsgruppe damit.

Seniorinnen oft armutsgefährdet

"Die geplante Ausweitung der Mütterrente ist eine längst überfällige Anerkennung der jahrzehntelangen unbezahlten Sorgearbeit von mehreren Müttergenerationen", lobte VdK-Chefin Bentele in den Zeitungen der Funke Mediengruppe das Projekt. Es komme spät, sei aber immer noch notwendig. Mehr als jede fünfte Frau über 65 Jahren sei armutsgefährdet.

Bentele forderte allerdings, die Mütterrente komplett aus Steuermitteln und nicht aus der Rentenkasse zu finanzieren. Die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung, Gundula Roßbach, hatte unlängst ebenfalls gemahnt, die Ausweitung aus Steuergeldern zu finanzieren. Andernfalls müsse der Beitragssatz in der Rentenversicherung um 0,25 Prozentpunkte steigen.

Wirtschaftsexperten fordern Sozialreformen

IW-Chef Hüther empfahl der künftigen Koalition, die Angleichung der Mütterrente wieder fallen zu lassen. Auch die versprochene Sicherung des Rentenniveaus "sollte die Union wegverhandeln, sonst droht ein kräftiger Anstieg der Rentenbeiträge auf 22,4 Prozent", warnte der Ökonom in der "Rheinischen Post". Er mahnte auch ein höheres Renteneintrittsalter an.

Der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Steffen Kampeter, forderte eine "Sozialabgabenbremse". Das bedeute nicht Rückbau oder Abbau des Sozialstaates, sondern mehr Treffsicherheit, sagte Kampeter der "Neuen Osnabrücker Zeitung. Nur denen sollte geholfen werden, die Hilfe benötigen. Die hohen Sozialabgaben nannte Kampeter "Nettoklau". "Es demotiviert Beschäftigte, wenn trotz Lohnerhöhung kaum mehr auf dem Konto ankommt, weil der Staat immer mehr Geld abzieht", sagte er./shy/DP/jha



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   17 18 19 20 21    Berechnete Anzahl Nachrichten: 407     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
16.01.2026 06:12 Machado: Habe Trump Nobelpreis-Medaille überreicht
16.01.2026 06:10 'NYT': USA verlegen Militär nach Nahost
16.01.2026 06:05 WOCHENVORSCHAU: Termine bis 29. Januar 2026
16.01.2026 06:05 TAGESVORSCHAU: Termine am 16. Januar 2026
16.01.2026 05:57
16.01.2026 05:50 Grüne Woche öffnet Tore für Besucherinnen und Besucher
16.01.2026 05:50 Minister präsentiert Details zu neuer Elektroauto-Kaufprämie
16.01.2026 05:50 Details zu überraschend niedriger Dezember-Inflation
16.01.2026 05:35 Pressestimme: 'Nürnberger Nachrichten' zu Erhard-Gipfel/Int...
16.01.2026 05:35 Pressestimme: 't-online' zu Grönland
16.01.2026 05:35 Pressestimme: 'Westfälische Nachrichten' zu Bundeswehrsolda...
16.01.2026 05:35 Pressestimme: 'Rheinpfalz' zu Tierhaltungs-Labels bei Schwei...
16.01.2026 05:35 Pressestimme: 'Handelsblatt' zu Arbeitszeitgesetz und Bürok...
16.01.2026 05:35 Pressestimme: 'Neue Osnabrücker Zeitung' zu BIP 2025
16.01.2026 05:35 Pressestimme: 'Münchner Merkur' zu Grönland/Merz
16.01.2026 05:35 Pressestimme: 'Märkische Oderzeitung' zu Bürgergeld-Reform
16.01.2026 05:34 Pressestimme: 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' zu Trump und ...
16.01.2026 05:00 Uhren und Porzellan: Schutz für regionale Industrieprodukte
16.01.2026 04:50 dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten
16.01.2026 04:50 dpa-AFX KUNDEN-INFO: Impressum
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
18.01.2026

Oman
Börsenfeiertage

Kuwait
Börsenfeiertage

Israel
Bruttoinlandsprodukt (GDP)

China
Bruttoinlandsprodukt (GDP)

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services