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20.03.2025 08:09

Industrie: Bei Energiewende könnten 300 Milliarden eingespart werden

BERLIN (dpa-AFX) - Der Bundesverband der Deutschen Industrie sieht bei der Energiewende riesige Einsparpotenziale. Durch eine effizientere Umsetzung der Energiewende könnte Deutschland bis 2035 mehr als 300 Milliarden Euro sparen, heißt es in einer Analyse der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Dadurch könnten die Strompreise für die meisten Verbraucher geringer gehalten werden.

Als ein Beispiel wird genannt, teure Erdkabel beim Ausbau der Stromnetze zu vermeiden. Der stellvertretende BDI-Hauptgeschäftsführer Holger Lösch sagte, bisher extrem ambitionierte und teure Planungen müssten an aktuelle Nachfrage- und Kostenentwicklungen angepasst werden. Die Analyse kommt mitten in den Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD.

Energiewende

Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, seinen Ausstoß an Treibhausgasen bis 2030 um 65 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu senken. Bis 2045 will Deutschland klimaneutral sein, also nicht mehr Treibhausgase ausstoßen, als wieder gespeichert werden können. Das bedeutet, schrittweise aus fossilen Energien wie Kohle und Gas auszusteigen. In der Studie im BDI-Auftrag heißt es, die Kosten der Transformation könnten erheblich reduziert und der Industriestandort Deutschland gestärkt werden, ohne die langfristigen Klimaziele zu gefährden.

Hohe Energiepreise

Die deutsche Industrie beklagt seit langem im internationalen Vergleich hohe Energiepreise. Die hohen Energiekosten erhöhten den Druck, die Energiewende kosteneffizienter umzusetzen, so Lösch. Union und SPD haben in ihrem Sondierungspapier Entlastungen bei den Energiekosten angekündigt.

Gerade beim Strom müssten Effizienzpotenziale gehoben und große Kostenrisiken begrenzt werden, heißt es in der Studie. Der derzeitige Ausbau der Stromnetze, der erneuerbaren Energien und der Wasserstoffnetze werde erheblich an der absehbaren Nachfrage vorbei geplant.

Für das Jahr 2030 wird eine geringere Stromnachfrage angenommen als von der Regierung erwartet: Verwiesen wird auf Probleme beim Ausbau der Elektromobilität, auch Ziele bei Wärmepumpen würden verfehlt.

Die aktuelle Planung setze an vielen Stellen auf unnötig teure Lösungen wie die Verstromung von "grünem" Wasserstoff. Dieser wird auf der Basis von Ökostrom produziert. Laut Studie ist die Produktion von "blauem Wasserstoff" selbst langfristig wahrscheinlich zu deutlich günstigeren Kosten möglich - dieser wird meist aus Erdgas hergestellt.

Hohe Kosten vermeiden

Es sollten unnötig hohe Kosten vermieden werden, heißt es in der Studie. So sollte wo möglich auf teure Lösungen wie Erdkabel und insbesondere auf Höchst- und Hochspannungsebene verzichtet werden.

Seit 2016 gilt ein Erdkabelvorrang für große "Stromautobahnen". Er war von der damaligen Koalition aus Union und SPD eingeführt worden, um die Akzeptanz in der Bevölkerung für den Netzausbau zu erhöhen. Hintergrund waren Sorgen vor "Monstertrassen". Im Sondierungspapier von Union und SPD heißt es zum Netzausbau, dieser solle "zügig, zielgerichtet und kosteneffizient" vorangetrieben werden.

In der neuen Studie im BDI-Aufrag heißt es weiter, zukünftige Erzeugungskosten könnten sinken, wenn anteilig mehr Windräder an Land statt auf See errichtet sowie Solaranlagen auf Freiflächen statt auf Dächern installiert werden. Außerdem sollte der Zubau erneuerbarer Energien stärker nach regionalem Bedarf gesteuert werden. Stromspeicher sollten stärker ausgebaut werden./hoe/DP/men



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