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14.03.2025 10:04

ROUNDUP: EZB genehmigt größeren Unicredit-Anteil an der Commerzbank

FRANKFURT/MAILAND (dpa-AFX) - Die Unicredit kommt bei einer möglichen Übernahme der Commerzbank voran: Die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) hat nach Angaben der Italiener keine Einwände dagegen, dass die Mailänder Großbank ihren Anteil an dem Dax -Konzern auf knapp unter 30 Prozent aufstockt. Bei der EZB hieß es am Freitag, die Entscheidung sei der Unicredit mitgeteilt worden. Die öffentliche Kommunikation liege bei der Bank.

Die EZB prüft Investoren, die zehn Prozent oder mehr an einer Bank besitzen wollen, um sicherzugehen, dass sie geeignete Aktionäre sind.

Bundeskartellamt prüft Unicredit-Einstieg ebenfalls

Auch das Bundeskartellamt hat ein Auge auf das Verfahren: Ende Februar hat die Unicredit die Übernahme eines Commerzbank-Anteils von bis zu 29,99 Prozent bei der Bonner Wettbewerbsbehörde zur Prüfung angemeldet.

Die Unicredit hatte im September den Teilausstieg des Bundes bei der seit der Finanzkrise 2008/2009 teilverstaatlichten Commerzbank genutzt und war im großen Stil bei Deutschlands zweitgrößter Privatbank eingestiegen.

Nach jüngsten Angaben kontrolliert das Mailänder Geldhaus gut 28 Prozent der Anteile: 9,5 Prozent direkt über Aktien und 18,5 Prozent über Finanzinstrumente. Bis sie letztere in eine direkte Aktienbeteiligung umwandeln kann, seien noch weitere Genehmigungen von Aufsichtsbehörden nötig, etwa vom Bundeskartellamt, erklärte die Unicredit.

Gespräche mit neuer Bundesregierung angekündigt

Seit Monaten arbeitet Unicredit-Chef Andrea Orcel auf eine Übernahme der Commerzbank hin. Ab einem 30-Prozent-Anteil wäre die Unicredit verpflichtet, den übrigen Commerzbank-Aktionären ein Kaufangebot zu unterbreiten.

Eine Entscheidung, ob die Unicredit wirklich mit der Commerzbank zusammengehen will, werde aber wohl nicht mehr dieses Jahr fallen, erklärte die Unicredit nun weiter: "Kartellverfahren, Gespräche mit wichtigen Stakeholdern und weitere Erwägungen verlängern den Zeitplan weiter." Man warte zudem auf die Möglichkeit, "einen konstruktiven Dialog mit der neuen Bundesregierung aufnehmen zu können, sobald diese im Amt ist".

Der Bund hält infolge der Rettung der Commerzbank in der Finanzkrise 2008/2009 mit Steuermilliarden noch gut zwölf Prozent an dem Institut. Aus Bundes- und Landespolitik gab es kritische Stimmen zum Vorgehen der Unicredit.

Heftige Widerstände in der Commerzbank

Die Commerzbank selbst bezeichnet Orcels Vorgehen als "feindlich". Konzern- und Gesamtbetriebsratschef Sascha Uebel will möglichst großen Widerstand leisten und kündigte an: "Wir machen den Weg, den Orcel im Kampf mit uns gehen muss, maximal matschig und tief", sagte er jüngst der Deutschen Presse-Agentur.

Der Unicredit-Chef wiederum ließ zuletzt kaum eine Gelegenheit aus, die Vorzüge eines Zusammenschlusses der beiden Institute zu preisen und auf ungehobenes Potenzial bei der Commerzbank hinzuweisen.

Mitte Februar, zwei Tage bevor Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp ihre Strategie für die Jahre bis 2028 vorstellte, übermittelte die Unicredit in einer Präsentation zu ihrer eigenen Bilanz einige provokante Fragen, u.a.: "Sind die neuen Ziele realistisch - vor allem, wenn man bedenkt, dass die früheren Ziele nicht erreicht wurden - oder beruhen sie auf zu optimistischen Annahmen und dem Druck, ein potenzielles Angebot abzuwehren?"

Orlopp konterte, die Commerzbank habe "klare Antworten" auf alle Fragen des italienischen Wettbewerbers zur Strategie. Die Commerzbank-Chefin betonte zugleich: Solange kein Übernahmeangebot vorliege, werde die Unicredit behandelt wie jeder andere Investor auch.

Steigende Dividende und Abbau teurer Stellen

Derweil wirbt die Commerzbank mit steigender Dividende und ehrgeizigeren Renditezielen bei ihren Aktionärinnen und Aktionären für die Eigenständigkeit des Instituts, das unter anderem für viele mittelständische Unternehmen in Deutschland ein wichtiger Partner ist.

Profitabler werden will die Commerzbank auch durch den Abbau teurer Stellen: Trotz eines Rekordgewinns im vergangenen Jahr verkündete das Institut jüngst, dass bis Ende 2027 etwa 3.900 Vollzeitstellen vor allem in Deutschland gestrichen werden. Weil zugleich bei der polnischen mBank und an Niedriglohnstandorten in Asien - zum Beispiel in Malaysia - Stellen geschaffen werden, soll der Personalbestand im Konzern weitgehend konstant bei 36.700 Vollzeitkräften weltweit bleiben./ben/als/DP/jha



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