Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
16.02.2025 14:13

Tarifvertrag bei der Bahn steht - Warnstreiks abgewendet

BERLIN (dpa-AFX) - Die Deutsche Bahn und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) haben sich auf einen Tarifvertrag für rund 192.000 Beschäftigte geeinigt. Das teilte die Bahn der Deutschen Presse-Agentur in Berlin mit. Der nächste Warnstreik im Konzern kommt damit frühestens im März 2026 auf die Fahrgäste zu.

Über die Details des neuen Tarifvertrags wollen Bahn und Gewerkschaft gemeinsam am Nachmittag informieren. Die Gespräche liefen seit Mittwoch. Mit dem Tarifabschluss haben beide Seiten das Ziel erreicht, noch vor der Bundestagswahl zu einer Einigung zu kommen. EVG-Verhandlungsführerin Cosima Ingenschay hatte vor Beginn dieser dritten Tarifrunde gesagt, es liege ein hartes Stück Arbeit vor den Tarifparteien.

Seit Mittwoch wurde im Berliner Osten verhandelt

Inwieweit die Gewerkschaft nun ihre Forderungen durchsetzen konnte, blieb zunächst offen. Die EVG hatte unter anderem 7,6 Prozent mehr Einkommen sowie zusätzlich 2,6 Prozent für Schichtarbeiter gefordert. Ein Teil dieses Zusatzgeldes sollte in freie Tage umgewandelt werden können. Außerdem wollte die Gewerkschaft eine Beschäftigungsgarantie bis Ende 2027.

Der aktuelle Tarifvertrag zwischen Bahn und EVG gilt noch bis Ende März, deshalb wären Warnstreiks bei einem Scheitern der Verhandlungen frühestens im April möglich gewesen. Dass der neue Vertrag zwischen Bahn und EVG nun ohne einen einzigen Warnstreik steht, ist ungewöhnlich. Zuletzt hat es das nach Gewerkschaftsangaben 2016 gegeben.

Nächster Warnstreik nicht vor März 2026

Nun ist der nächste Ausstand bei der Deutschen Bahn erst in gut einem Jahr möglich. Ende Februar 2026 läuft der Tarifvertrag zwischen der Bahn und der deutlich kleineren, aber streikerprobten Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) aus.

Die Einigung wurde in der dritten Verhandlungsrunde erzielt. Beide Seiten hatten von Beginn an auf einen raschen Abschluss gedrungen. Auf Wunsch der EVG war der Verhandlungsbeginn sogar auf Ende Januar vorgezogen worden. Die Gewerkschaft befürchtet unter einer unionsgeführten Bundesregierung wirtschaftliche und strukturelle Unsicherheiten für den Konzern.

Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz hatte zuletzt noch einmal betont, Netz und Betrieb bei der Deutschen Bahn voneinander trennen zu wollen. Die EVG lehnt das strikt ab und spricht von einem "fundamentalen Angriff auf unsere Arbeitsplätze".

Bahn will mit Sanierung bis 2027 die Trendwende schaffen

Die Bahn wiederum hat mit sich selbst genug zu tun und wollte deshalb ebenfalls möglichst schnell einen Tarifabschluss erzielen. Zugleich strebte sie eine lange Laufzeit an - im ersten Angebot waren es 37 Monate. Dadurch versprach sich der Konzern sich Planungssicherheit für die laufende Sanierung des Unternehmens. Mit dem Programm "S3" will die Bahn, die sowohl wirtschaftlich als auch betrieblich in der Krise steckt, bis 2027 die Trendwende schaffen.

So sollen bis 2027 wieder 75 bis 80 Prozent der Fernverkehrszüge pünktlich fahren. Im vergangenen Jahr lag der Wert auf einem historischen Tiefstwert von 62,5 Prozent. Allerdings hatte die Bahn sich zuletzt häufig neue Pünktlichkeitsziele gesteckt - und sie regelmäßig verfehlt.

Nun soll aber zugleich das marode Schienennetz in Deutschland wieder auf Vordermann gebracht werden. Bis 2030 sollen dazu 41 vielbefahrene Korridore grundlegend saniert werden. Allerdings ist unklar, ob eine unionsgeführte Bundesregierung den Plan in dieser Form weiterverfolgen wird. Auch sollen die Bahn-Töchter DB Cargo und Fernverkehr in diesem Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben. Der Umgang mit der angeschlagenen Güterverkehrstochter Cargo, bei der bis 2029 rund 5.000 Stellen wegfallen sollten, war einer der Knackpunkte in den Verhandlungen./maa/DP/he



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 344     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
03.01.2026 13:26 EU-Chefdiplomatin erinnert nach US-Angriff an Völkerrecht
03.01.2026 13:13 EQS-News: The Payments Group Holding - Stand der Verhandlung...
03.01.2026 13:09 Zehntausende in Berlin ohne Strom und Heizung
03.01.2026 13:08 Venezuelas Innenminister: USA haben Ziel nur teilweise errei...
03.01.2026 13:06 'Der Tyrann ist gestürzt': Zitate zum US-Einsatz in Venezue...
03.01.2026 12:42 Russland verurteilt 'bewaffnete Aggression' gegen Venezuela
03.01.2026 12:42 ROUNDUP/Tresor-Coup mit Millionenbeute: Polizei veröffentli...
03.01.2026 12:18 ROUNDUP: Irans Führer ruft zu Härte gegen 'Unruhestifter' ...
03.01.2026 12:17 ROUNDUP 2: USA wollen Maduro zur Rechenschaft ziehen
03.01.2026 12:15 Venezuelas Vizepräsidentin fordert Lebenszeichen von Maduro
03.01.2026 12:10 CNN: US-Senatsausschuss nicht über Angriff informiert
03.01.2026 12:05 Irans Führer ruft zu Härte gegen 'Unruhestifter' auf
03.01.2026 12:04 Soldaten und Zivilisten bei US-Angriff auf Venezuela getötet
03.01.2026 11:39 Spanien ruft zur Deeskalation in Venezuela auf
03.01.2026 11:39 'New York Times': Keine Opfer auf US-Seite
03.01.2026 11:37 'New York Times': Trump lobt Einsatz zur Gefangennahme Madur...
03.01.2026 11:35 Kiesewetter: Ukraine-Einsatz nicht ausschließen
03.01.2026 11:31 US-Vize-Außenminister: Maduro wird zur Rechenschaft gezogen
03.01.2026 11:28 Venezuelas Verteidigungsminister ruft zum Widerstand auf
03.01.2026 11:28 CBS News: Maduro wurde von US-Eliteeinheit gefasst
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
03.01.2026

PRISMA EXPLORATION INC.
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

SAMBHV STEEL TUBES LTD
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

DEEP INDUSTRIES LTD
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

JSW ENERGY LTD
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services