Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
10.10.2024 13:48

Insolvenzen steigen auf Rekordwert - Keine schwere Rezession

Firmenpleiten

Halle (dpa) - Die Zahl der Firmenpleiten ist nach Angaben des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) auf einen Rekordwert gestiegen. Im dritten Quartal 2024 habe die Zahl der Insolvenzen so hoch gelegen wie in keinem anderen Quartal seit 2010. Neben der aktuellen Schwächephase der deutschen Wirtschaft spielten auch Nachholeffekte aus der Corona-Pandemie eine Rolle, sagte der Leiter der IWH-Insolvenzforschung, Steffen Müller. Damals sei die Zahl der Insolvenzen durch staatliche Stützungsprogramme künstlich niedrig gehalten worden. Viele der damals gestützten Unternehmen gerieten jetzt in Schwierigkeiten. 

Im dritten Quartal 2024 sei mit 3.991 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften ein Höchstwert der vergangenen 14 Jahre verzeichnet worden. Zuletzt habe im zweiten Quartal 2010 mit 4.071 Insolvenzen der Wert höher gelegen. Damals habe noch die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008/2009 nachgewirkt, heißt es in einer Mitteilung des IWH. 

Bundesregierung hatte Konjunkturprognose gesenkt

Am Mittwoch hatte die Bundesregierung die Konjunkturprognose gesenkt. Sie rechnet für das laufende Jahr mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) betonte dabei, dass die Wirtschaft wieder stärker wachse, wenn die Maßnahmen der Wachstumsinitiative entschlossen und von allen umgesetzt würden. Die Bundesregierung setzt auf ihr Wachstumspaket mit Steuererleichterungen, Arbeitsanreizen und Strompreis-Vergünstigungen. Führende Wirtschaftsinstitute zeigten sich zuletzt jedoch skeptisch, ob das Paket überhaupt den nötigen Impuls bringen kann. 

Seit Juni vergangenen Jahres liegt die Zahl der monatlichen Insolvenzen zum Teil deutlich über dem jeweiligen Durchschnitt der Vor-Corona-Jahre 2016 bis 2019. Im September verzeichnete das IWH 1.303 Insolvenzen, was um 44 Prozent über dem September-Durchschnitt vor der Pandemie gelegen habe. Allerdings sind die Zahlen von früheren Höchstständen noch entfernt. So gab es laut IWH in den Jahren 2003 und 2010 teilweise 2.000 Firmenpleiten pro Monat. 

Ökonom und Politikberater: Keine schwere Rezession

Dennoch erlebe die Bundesrepublik derzeit keine schwere Rezession, sagte Lars Feld, Wirtschaftsprofessor und Berater von Finanzminister Christian Lindner (FDP) bei RTL/ntv. «An sich ist die Substanz der deutschen Wirtschaft immer noch sehr gut.» Unternehmen seien in unterschiedlichen Bereichen sehr innovativ unterwegs. Zudem sei die Finanzlage besser als in früheren Zeiten, als Deutschland der kranke Mann Europas gewesen sei. 

Große Anstiege vor allem in Bayern und Baden-Württemberg

Im Vergleich zum dritten Quartal 2023 sei der Anstieg der Insolvenzen in den großen Bundesländern Bayern (+56 Prozent) und Baden-Württemberg (+42 Prozent) am stärksten gewesen. Bei den Branchen sei der Zuwachs im großen Bereich der unternehmensnahen Dienstleistungen mit 31 Prozent hoch gewesen. Kleinere Branchen, wie etwa das Grundstücks- oder Wohnungswesen, hätten mit 69 Prozent sogar einen noch größeren Anstieg verzeichnet. 

Für seine Studie wertet das Institut die aktuellen Insolvenzbekanntmachungen der deutschen Registergerichte aus. Angesichts der Frühindikatoren rechnet das IWH in den kommenden Monaten mit weiter steigenden Insolvenzzahlen.



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   23 24 25 26 27    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.095     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
10.10.2024 14:46 Vernetzte Geräte sollen sicherer werden
10.10.2024 14:43 Türkei erwartet positive Signale aus Berlin für Eurofighter
10.10.2024 14:42 Verkehrsminister bekennen sich zu Deutschlandticket
10.10.2024 14:42 ROUNDUP 2/Hurrikan 'Milton': Florida nach dem Monstersturm
10.10.2024 14:34 Verkehrsminister bekennen sich zu Deutschlandticket
10.10.2024 14:32 Ukraine weist Medienbericht zu möglichem Waffenstillstand z...
10.10.2024 14:31 ROUNDUP: StVO-Änderung macht mehr Tempo-30-Zonen möglich
10.10.2024 14:26 Original-Research: ÖKOWORLD AG (von BankM AG): Kaufen
10.10.2024 14:23 JPMorgan belässt T-Mobile US auf 'Overweight' - Ziel 230 Do...
10.10.2024 14:21 Original-Research: 2G Energy AG (von First Berlin Equity Res...
10.10.2024 14:18 EQS-News: PNE-Gruppe verkauft Windpark im schottischen Salla...
10.10.2024 14:16 ROUNDUP: UN-Hauptquartier im Libanon beschossen - zwei Verle...
10.10.2024 14:15 ROUNDUP: Pfandbriefbank kappt Mittelfrist-Ziele und schrumpf...
10.10.2024 14:14 EQS-Stimmrechte: NORMA Group SE (deutsch)
10.10.2024 14:07 Börse Stuttgart-News: Euwax Trends
10.10.2024 14:02 UN-Hauptquartier im Libanon beschossen - zwei Verletzte
10.10.2024 14:02 GNW-Adhoc: Europa benötigt 1,5 Billionen Euro, um die städ...
10.10.2024 14:00 EQS-Stimmrechte: Wienerberger AG (deutsch)
10.10.2024 13:58 Libanon: Diplomatischer Austausch zu Waffenruhe mit Israel
10.10.2024 13:55 ROUNDUP: Insolvenzen steigen auf Rekordwert - Keine schwere ...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
11.10.2024

COCONALA INC
Geschäftsbericht

ABC MULTIACTIVE
Geschäftsbericht

VISASQ INC.
Geschäftsbericht

UNITY BANCORP
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services