Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
04.12.2023 06:35

ROUNDUP: Attacken im Roten Meer - Huthis greifen erneut Handelsschiffe an

SANAA/WASHINGTON (dpa-AFX) - Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen intensivieren ihre Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer. Die Rebellen aus dem Jemen attackierten am Sonntag erneut mehrere Frachter in dem Seegebiet. Ein Zerstörer der US-Marine kam den Schiffen zu Hilfe und schoss mehrere Drohnen ab. Das US-Militär teilte mit, es sei noch unklar, ob der Zerstörer "USS Carney" selbst Ziel einer der versuchten Drohnen-Attacken gewesen sei. Die Huthis selbst reklamierten Angriffe auf zwei Schiffe für sich und drohten einmal mehr mit weiteren Attacken auf israelische Frachter.

An der jemenitischen Küste vorbei führt einer der wichtigsten Schifffahrtswege der Welt vom und zum Suezkanal in Ägypten. Dieser Kanal verbindet das Mittelmeer mit dem Roten Meer und bietet damit die kürzeste Verbindung auf dem Seeweg von Asien nach Europa. Etwa zehn Prozent des gesamten Welthandels laufen über das Rote Meer.

Die Drohung der Huthis

Die Huthi-Rebellen im Jemen hatten bereits zuvor mit Angriffen auf "sämtliche Schiffe" mit Bezug zu Israel gedroht - als Reaktion auf den Krieg Israels gegen die islamistische Hamas im Gazastreifen. Es seien alle Schiffe ein Ziel, die unter der Flagge Israels führen, die im Besitz israelischer Unternehmen seien oder die von israelischen Firmen betrieben würden, hatte Huthi-Militärsprecher Jahja Sari mitgeteilt. Diese Drohung wiederholte er am Sonntag und erklärte, die Rebellen hätten zwei israelische Schiffe in der Meerenge Bab al-Mandab mit einer Rakete sowie einer Drohne attackiert. Es handele sich um die Schiffe "Unity Explorer" und "Number 9".

Israels Armeesprecher Daniel Hagari betonte, die beiden Schiffe hätten keine Verbindung zum Staat Israel. Eines der Schiffe sei erheblich beschädigt worden und in Seenot. Es drohe zu sinken.

Die Serie von Attacken

Das zuständige Regionalkommando des US-Militärs Centcom teilte am Sonntagabend (Ortszeit) mit, es habe am Sonntag vier Angriffe auf drei verschiedene Handelsschiffe gegeben, die im Roten Meer unterwegs gewesen seien. Der dort patrouillierende Marine-Zerstörer "USS Carney" habe auf Notrufe der Frachter reagiert und Hilfe geleistet. Das Schiff "Unity Exlorer", das unter der Flagge der Bahamas fahre und in britischem Besitz sei, sei gleich zwei Mal Ziel von Attacken gewesen. Die Raketen seien beide Male aus von den Huthi-Rebellen kontrollierten Gebieten im Jemen abgefeuert worden. Eine Rakete sei in der Nähe des Schiffes eingeschlagen, eine weitere habe den Frachter getroffen. Es habe leichte Schäden gegeben.

Das US-Militär teilte weiter mit, eine weitere Rakete aus Huthi-Gebieten habe den Frachter "Number 9" getroffen, der unter panamaischer Flagge fahre und Besitzer von den Bermudas und aus Großbritannien habe. Das Schiff sei beschädigt worden. Außerdem habe ein Schiff mit dem Namen "Sophie II", das unter der Flagge Panamas fahre, einen Raketeneinschuss gemeldet. Details zur Herkunft der Rakete nannten die Amerikaner in diesem Fall nicht.

Der US-Zerstörer fing bei der Serie an Attacken nach Militärangaben mehrere Drohnen ab, die aus Huthi-Gebieten gestartet seien - eine davon sei auf die "USS Carney" selbst zugeflogen. Es lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht beurteilen, ob der Marine-Zerstörer das Ziel gewesen sei. "Das US-Schiff wurde nicht beschädigt und es gab keine Verletzten", hieß es weiter.

Die Angst vor einer Eskalation

Das US-Militär beklagte aber: "Diese Angriffe stellen eine direkte Bedrohung für den internationalen Handel und die Sicherheit im Seeverkehr dar." Sie gefährdeten das Leben internationaler Besatzungen. "Wir haben auch allen Grund zur Annahme, dass diese Angriffe zwar von den Huthis im Jemen verübt, aber in vollem Umfang von Iran unterstützt werden." Die USA würden nun in Abstimmung mit internationalen Partnern alle geeigneten Maßnahmen diskutieren.

Im Roten Meer hatte es in den vergangenen Wochen bereits andere Zwischenfälle dieser Art gegeben. Der US-Zerstörer "USS Carney" schoss zuletzt mehrere Marschflugkörper und Drohnen ab, die nach US-Angaben von Huthi-Rebellen im Jemen gestartet worden sein sollen. Die Rebellen kaperten Mitte November außerdem ein Frachtschiff, das zum Teil einem britisch-israelischen Geschäftsmann gehört. Die Huthis hatten 2014 weite Teile des Jemens eingenommen und kontrollieren nun große Gebiete im Norden samt der Hauptstadt Sanaa.

Seit dem Beginn des Gaza-Krieges haben Angriffe Iran-naher Gruppen auf US-Kräfte im Nahen Osten zugenommen. Dies nährt Sorgen vor einer noch größeren Eskalation in der Region./jac/DP/zb



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 501     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
03.03.2024 14:28 Kritik am slowakischen Außenminister wegen Treffen mit Lawr...
03.03.2024 14:26 Städtetag will einheitliche Standards zu Bezahlkarte für A...
03.03.2024 14:25 Wirtschaftsweise Grimm: Rente mit 63 einschränken
03.03.2024 14:24 Wissing appelliert im Bahn-Tarifstreit an Einigungswillen
03.03.2024 14:23 Presse: Mehr als 60 000 ausländische Ärzte in Deutschland
03.03.2024 14:23 Weniger wechseln seit Bürgergeld von Arbeit in staatliche S...
03.03.2024 14:22 Lauterbach will Gesundheitswesen für 'militärische Konflik...
03.03.2024 14:21 Dreyer fordert von Union Ja zum Wachstumschancengesetz
03.03.2024 14:21 Selbst auf recht kleine Renten werden Steuern fällig
03.03.2024 14:21 Umfrage: Frauen sehen keine Chancengleichheit in der Arbeits...
03.03.2024 14:21 Schweizer Abstimmung: Trend zeigt Zustimmung für 13. Renten...
03.03.2024 14:20 Zehntausende Ärzte protestieren in Seoul gegen neue Bildung...
03.03.2024 14:17 IG Metall: In nächster Tarifrunde geht es vor allem ums Geld
03.03.2024 14:17 Warnstreik bei Lufthansa-Frachttochter - Vor allem Frankfurt
03.03.2024 14:15 Deutschland bleibt größter europäischer Investor in Frank...
03.03.2024 14:15 Landwirte hoffen auf trockenes Frühlingswetter
03.03.2024 14:15 Große Unterschiede bei Taxitarifen in deutschen Großstädten
03.03.2024 14:15 WestLB-Nachfolger Portigon kassiert Niederlage vor Gericht
03.03.2024 14:14 Bund: Gas-Alarmstufe bleibt bestehen, Rügener LNG-Terminal ...
03.03.2024 14:14 Google-Schwesterfirma darf Robotaxi-Dienst in Kalifornien au...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
03.03.2024

Katar
Börsenfeiertage

BEZEQ ISRAEL TELECOM LTD
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

QATAR CINEMA & FILM
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services