Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
02.12.2023 09:57

VW plant Elektro-Transporterfamilie ab 2028

Autobauer

Hannover (dpa) - Nach dem Elektro-Bulli ID Buzz will Volkswagen ab 2028 seine gesamte Transporter-Flotte auf Elektro umstellen. Den Auftakt werde 2028 der große Transporter Crafter machen, kündigte VW-Nutzfahrzeuge-Chef Carsten Intra im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur an. Die anderen Modelle kämen dann nach und nach: «Wir planen einen getakteten Modellwechsel, nicht alle auf einmal, sondern sauber versetzt in einem vernünftigen Rhythmus.» Am Ende solle unter dem Projektnamen «Space» eine komplette E-Fahrzeugfamilie entstehen.

Bisher hatte die VW-Transportersparte mit Sitz in Hannover bei der E-Mobilität vor allem auf den 2022 gestarteten ID Buzz gesetzt, von dem es im kommenden Jahr auch eine Langversion und eine sportliche Variante geben soll. Dass jetzt die gesamte Flotte elektrifiziert wird, ist Folge eines geplatzten Großauftrags von Audi: Eigentlich wollte die Ingolstädter Konzernschwester ab 2026 ein neues Elektro-Topmodell in Hannover bauen lassen. Doch im September zog Audi den Auftrag ab. Als Ersatz erhielt VW Nutzfahrzeuge vom Konzern den Zuschlag für seine eigene Elektro-Plattform.

Ganze Fahrzeugfamilie auf neuer Plattform

Das schaffe die Möglichkeit, die gesamte Flotte zu elektrifizieren. Auf der neuen Plattform könne erstmals eine ganze Fahrzeugfamilie entwickelt werden. «Das wäre mit der Plattform, auf die der ID Buzz aufbaut, schlicht nicht möglich gewesen.» Denn der E-Bulli teilt sich die Technik noch mit dem Elektro-SUV ID.4 der Pkw-Sparte. Der bis 2022 in kleiner Stückzahl angebotene E-Crafter war sogar nur ein auf Elektro umgebauter Verbrenner. Die neue Plattform sei daher am Ende deutlich besser als der weggefallene Audi-Auftrag, ist Intra überzeugt. «Wir stärken jetzt unsere eigene Nutzfahrzeugkompetenz mit der eigenen Plattform. Das hatten wir so noch nie.»

Für VW Nutzfahrzeuge sei das ein radikaler Kursschwenk. «Wir haben unsere Strategie komplett umgestellt», sagte Intra. «Von viel Fremdfertigung für andere Marken hin zu eigenen Produkten.» Dadurch halte man jetzt alle Fäden selbst in der Hand. «Was wir jetzt haben, ist tatsächlich eine Vision für die nächsten 15 bis 20 Jahre.» Das werde den Wegfall des Audi-Auftrags am Ende mehr als ausgleichen.

Geschäfte bei VW Nutzfahrzeuge laufen derzeit gut

Anders als in der Pkw-Sparte, die unter Produktionsausfällen und hohen Kosten leidet, laufen die Geschäfte bei VW Nutzfahrzeuge nach Aussagen Intras derzeit gut. «2023 wird ein sehr starkes Jahr werden, da bin ich mir sicher», sagte er. «Wir denken sogar, dass es ein Rekordjahr werden könnte, was das Ergebnis angeht.» Denn nach den Lieferengpässen der vergangenen Jahre laufe die Produktion jetzt wieder, und man arbeite den hohen Auftragsbestand ab.

Noch bis Mitte 2024 sei man mit bisherigen Bestellungen ausgelastet. So weitergehen werde es danach nicht. «Die nächsten zwei, drei Jahre werden sicherlich schwerer werden», sagte der Markenchef mit Blick auf die Konjunktur. «Da werden wir uns etwas strecken müssen.»

Sparpaket betrifft nicht die Nutzfahrzeugsparte

Das zehn Milliarden Euro schwere Sparpaket, über das in Wolfsburg gerade mit dem Betriebsrat verhandelt wird, betreffe die Nutzfahrzeugsparte nicht, betonte Intra. In die Verhandlungen sei man nicht einbezogen, die angepeilte Summe beziehe sich nur auf die Pkw-Sparte. «Wir haben ja bereits unser eigenes Strategieprogramm, das wir Grip nennen.» Das laufe seit 2021 mit guten Resultaten: «Wir kommen sogar schneller voran als ursprünglich geplant.»

Er sehe daher keinen Grund, hier noch einmal nachzulegen, sagte Intra. Auch beim Personal bleibe man dabei, bis 2029 von einst 15.000 auf gut 10.000 Mitarbeiter zu reduzieren - ohne Entlassungen, indem freiwerdende Stellen nicht besetzt werden. «Und dieses Team werden wir dann auch gut beschäftigen können.»

55 Prozent Elektro-Anteil bis 2030

Wann VW Nutzfahrzeuge komplett aus dem Verbrenner aussteigt, ließ Intra offen. «Das werden letztendlich die Kunden entscheiden.» 2030 wolle man aber bereits auf mehr als 55 Prozent Elektro-Anteil kommen. «Wann es 100 Prozent werden, wird am Ende der Markt entscheiden.» Mit der neuen Elektro-Plattform, die nun für die «Space»-Familie entwickelt wird, könne man hier aber jederzeit flexibel reagieren.

Offen ließ Intra auch, wann der 2021 angekündigte Elektro-Camper ID California auf Basis des ID Buzz anläuft. «Das Konzept ist im Prinzip fertig. Aber wir müssen abwarten, bis ein solches Fahrzeug wirklich breit gefordert wird. Noch sehen wir das nicht.» Mit einem Start des Elektro-Reisemobils rechne er daher erst in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts. «Sicherlicht nicht vor 2025. Und auch nicht nach 2030.»



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 486     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
03.03.2024 14:15 Landwirte hoffen auf trockenes Frühlingswetter
03.03.2024 14:15 Große Unterschiede bei Taxitarifen in deutschen Großstädten
03.03.2024 14:15 WestLB-Nachfolger Portigon kassiert Niederlage vor Gericht
03.03.2024 14:14 Bund: Gas-Alarmstufe bleibt bestehen, Rügener LNG-Terminal ...
03.03.2024 14:14 Google-Schwesterfirma darf Robotaxi-Dienst in Kalifornien au...
03.03.2024 14:14 Nvidia mit Börsenwert über zwei Billionen Dollar
03.03.2024 14:13 Umfrage: Mehrheit der Mobilfunk-Kunden nutzt kein 5G
03.03.2024 14:13 Medien: OpenAI widerspricht Vorwürfen aus Musk-Klage
03.03.2024 14:11 Bosch-Chef: Elektrifizierung von Fahrzeugen dauert Jahrzehnt...
03.03.2024 14:11 Umweltschützer fordern von Politik Ausbau-Stopp von Tesla-W...
03.03.2024 14:11 WTO-Konferenz 'knapp am Scheitern vorbeigeschrammt'
03.03.2024 13:52 IG Metall: In nächster Tarifrunde geht es vor allem ums Geld
03.03.2024 13:50 Hoffnung auf den «Kickstart»: BVB und Terzic atmen durch
03.03.2024 13:38 Grotian und Strelow am Holmenkollen auf Platz sechs
03.03.2024 12:44 Rot für Blau: Infantino-Veto stoppt Zeitstrafen-Test
03.03.2024 12:42 Tesla-Werk: Aktivisten fordern von Politik Ausbau-Stopp
03.03.2024 12:02 Neuer Zoff bei Red Bull: Frontalangriff nach Glücksmomenten
03.03.2024 11:42 Hartung: Elektrifizierung von Fahrzeugen dauert Jahrzehnte
03.03.2024 11:42 Felix Loch Zweiter beim Rodeln in Sigulda
03.03.2024 08:56 LeBron James erzielt als erster NBA-Spieler 40.000 Punkte
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
03.03.2024

Katar
Börsenfeiertage

BEZEQ ISRAEL TELECOM LTD
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

QATAR CINEMA & FILM
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services