Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
22.05.2026 13:16

WDH/SPD-Haushälter: 'Reformverzicht ist keine soziale Politik'

(Wiederholung: Tippfehler im 1. und 3. Abs. korrigiert, Zwischenüberschriften eingefügt.)

BERLIN (dpa-AFX) - Die Haushälter der SPD im Bundestag werben für die Umsetzung von Reformen, fordern aber Gerechtigkeit bei Belastungen ein. "Reformverzicht ist keine soziale Politik", heißt es in einem Impulspapier der Arbeitsgruppe Haushalt der SPD-Fraktion, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Wer notwendige Reformen vertage, verschiebe Belastungen in die Zukunft und mache sie größer - mit höheren Beiträgen und Eigenanteilen, weniger Spielraum für Investitionen und zunehmendem Druck auf Beschäftigte und Familien.

"Wir dürfen die notwendige Modernisierung unseres Landes nicht gegen soziale Gerechtigkeit ausspielen. Aber wir dürfen soziale Gerechtigkeit auch nicht als Argument gegen notwendige Reformen missverstehen", heißt es in dem Papier. Angesichts erheblicher Finanzbedarfe im Bundeshaushalt und in den Sozialsystemen würden die kommenden Reformen nicht ohne Belastungen gelingen. "Wer etwas anderes verspricht, weckt falsche Erwartungen."

"Nicht jede Belastung ist ungerecht"

Die SPD-Haushaltsexperten betonen: "Nicht jede Belastung ist ungerecht. Ungerecht sind Belastungen, die einseitig verteilt werden oder diejenigen überfordern, die ohnehin unter Druck stehen." Kleine und mittlere Einkommen dürften nicht die Hauptlast tragen. Beschäftigte, Rentner, Pflegebedürftige, Familien und Kommunen dürften nicht überfordert werden. Nötig sei vielmehr, "dass gerade auch die hohen und höchsten Einkommen und Vermögen ihren fairen Anteil tragen. Wer mehr leisten kann, muss stärker beitragen."

Die schwarz-rote Koalition plant, bis zur Sommerpause ein großes Reformpaket auf den Weg zu bringen - zu zentralen Themen wie Rente und Steuern. Über eine Einkommensteuerreform sollen mit Wirkung Januar 2027 vor allem kleine und mittlere Einkommen entlastet werden. Offen ist aber die Gegenfinanzierung der Reform, die viele Milliarden kostet. Auch der Bundeshaushalt 2027 steht an.

Pauschale Kürzungen?

In der Diskussion um Einspar-Optionen zeigte sich Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) offen für einen Vorschlag von Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU), Subventionen mit pauschalen Prozentsätzen zu kürzen. "Ich will nicht ausschließen, dass es am Ende, auch zumindest in Teilbereichen, die Rasenmäher-Methode sein kann", sagte er im Podcast "Machtwechsel".

Die SPD-Haushälter erklären, sozialdemokratische Konsolidierungspolitik dürfe nicht allein auf pauschale Kürzungen setzen. Sie müsse Prioritäten setzen. Alle staatlichen Ausgaben müssten konsequent auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. Subventionen und Finanzhilfen gehörten regelmäßig auf den Prüfstand. "Wo kein erkennbarer volkswirtschaftlicher Nutzen entsteht, Fehlanreize verstärkt werden oder klimaschädliche Wirkungen bestehen, müssen staatliche Unterstützungen hinterfragt und gegebenenfalls beendet werden."/sam/hoe/DP/men



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:   4 5 6 7 8    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.191     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
22.05.2026 15:28 Verhandlungen im Iran-Krieg: Pakistans Armeechef reist nach ...
22.05.2026 15:22 Taskforce der Koalition sieht stabile Versorgungslage in Deu...
22.05.2026 15:14 Wadephul optimistisch für gemeinsame Nato-Lösung mit USA
22.05.2026 15:08 ROUNDUP: Iran-Streit belastet Nato vor Gipfel
22.05.2026 14:58 WDH/Elterngeld-Kürzung? Ministerin Prien: 'Werde um jeden C...
22.05.2026 14:56 Bundeswehrbeschaffung: OLG hält Regel für verfassungswidrig
22.05.2026 14:47 Elterngeld-Kürzung? Ministerin Prien: 'Werde um jeden Cent ...
22.05.2026 14:08 USA: Waffenverkauf an Taiwan 'pausiert'
22.05.2026 13:28 ROUNDUP: Iran: 35 Schiffe passieren Straße von Hormus
22.05.2026 13:16 WDH/SPD-Haushälter: 'Reformverzicht ist keine soziale Polit...
22.05.2026 13:14 Spritpreis sinkt vor Pfingsten - Diesel und E10 unter 2 Euro
22.05.2026 12:38 SPD-Haushälter: 'Reformverzicht ist keine soziale Politik'
22.05.2026 12:37 ROUNDUP 2: Zahl der gebauten Wohnungen fällt auf Tiefstand ...
22.05.2026 12:32 ROUNDUP 2: Mini-Wachstum trotz Iran-Krieg: Was wird aus dem ...
22.05.2026 12:11 Nato-Generalsekretär Rutte: 'Wo immer wir helfen können, w...
22.05.2026 12:09 Wadephul fordert Signal für dauerhafte Ukraine-Unterstützung
22.05.2026 12:07 Iran: 35 Schiffe passieren Straße von Hormus
22.05.2026 12:01 Tote in russisch besetztem Gebiet Luhansk
22.05.2026 11:46 US-Außenminister Rubio: Iran-Streit wird Thema bei Nato-Gip...
22.05.2026 11:45 Klingbeil offen für Sparen mit Spahns 'Rasenmäher-Methode'
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
25.05.2026

SPLASH BEVERAGE GROUP INC.
Geschäftsbericht

ENVIROTECH VEHICLES INC.
Geschäftsbericht

ARISZ ACQUISITION CORP
Geschäftsbericht

G CITY
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services