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| 15.03.2026 07:38 Weniger Geflüchtete in Deutschland BERLIN (dpa-AFX) - Die Zahl der in Deutschland lebenden Geflüchteten ist im vergangenen Jahr leicht gesunken. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, lebten hierzulande zum Stichtag 31. Dezember rund 3,53 Millionen Schutzsuchende. Unter ihnen waren rund 1,33 Millionen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine und knapp 707.000 Menschen, die nach der Genfer Flüchtlingskonvention als Flüchtling anerkannt wurden. Ein Jahr zuvor hatten sich den Angaben zufolge noch rund 3,54 Millionen Geflüchtete in Deutschland aufgehalten. Das bedeutet, dass die Zahl der Geflüchteten, die im Jahr 2025 gestorben oder ausgereist sind beziehungsweise abgeschoben oder eingebürgert wurden, um etwa 17.000 höher war als die Zahl derjenigen, die als Schutzsuchende neu hinzukamen. Aus Sicht der Innenpolitikerin Clara Bünger (Linke) ist der Rückgang keine positive Nachricht. Sie sagt: "Immer weniger Schutzbedürftige schaffen es über die hochgerüsteten und vorverlagerten EU-Außengrenzen." Unkomplizierte Aufnahme von Ukraine-Flüchtlingen in der EU Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine werden in der Europäischen Union ohne Asylverfahren aufgenommen und erhalten eine Arbeitserlaubnis. Eine entsprechende Regelung gilt aktuell bis März 2027. Ende August hatte die ukrainische Regierung jungen Männern im Alter bis zu 22 Jahren trotz des laufenden Kriegs gegen Russland die Ausreisegenehmigung erteilt. Im September und Oktober reisten daraufhin deutlich mehr junge ukrainische Männer nach Deutschland ein. Laut Bundesregierung waren von den 30.882 Ukrainerinnen und Ukrainern, deren Einreise im September dokumentiert wurde, 10.307 Männer aus dieser Altersgruppe. In den folgenden Monaten ging ihre Zahl jedoch trotz des anhaltenden russischen Angriffskriegs auf die Ukraine deutlich zurück. So registrierten die deutschen Behörden im Dezember 6.198 Einreisen ukrainischer Staatsangehöriger, von denen 1.489 Männer im Alter zwischen 18 und 22 Jahren waren./abc/DP/zb Weitere Konjunkturnachrichten |
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