Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
24.01.2026 11:23

Nato will an Ostflanke verstärkt auf Roboter-Systeme setzen

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Nato will an ihrer Ostflanke deutlich mehr Waffen und Munition lagern und zugleich eine neue Verteidigungszone mit Robotortechnik aufbauen. Wie ein ranghoher Offizier der "Welt am Sonntag" sagte, soll so vor allem die Abschreckung gegenüber Russland verbessert werden.

Das mehrstufige Verteidigungskonzept sieht den Angaben zufolge vor, den Vormarsch von Angreifern künftig zunächst mit Hightech aufzuhalten. Entlang der Grenze zu Russland und Belarus soll demnach ein Abschnitt entstehen, der vor allem mit Überwachung und ferngesteuerten oder teilautomatisierten Systemen geschützt wird - und den ein Gegner erst überwinden müsste, bevor er weiter vorrücken kann.

Bewaffnete Drohnen und automatisierte Luftverteidigungssysteme

Brigadegeneral Thomas Lowin, Vizechef des Stabes für Operationsführung im Nato-Landkommando im türkischen Izmir, sagte der "Welt am Sonntag", die Überwachungstechnik entlang der Ostflanke werde aus Geräten bestehen, die am Boden, in der Luft, im Weltraum oder auch im digitalen Raum Daten sammeln. Diese Informationen sollten dann in Echtzeit möglichst allen Nato-Ländern zur Verfügung stehen. Genutzt werden könnten demnach feste und mobile Geräte - etwa Radarsysteme, akustische oder optische Sensoren - aber auch Daten von Satelliten, Drohnen und Aufklärungsflugzeugen.

An den Grenzen selbst soll nach Lowins Darstellung ein Abschnitt entstehen, in dem Angreifer früh gestoppt oder ausgebremst werden sollen. Er bezeichnete diesen Bereich als "eine Art heiße Zone", deren Ziel es sei, einen feindlichen Vorstoß früh zu brechen. Dazu könnten etwa bewaffnete Drohnen, teilautonome Gefechtsfahrzeuge, Roboter sowie automatisierte Luftverteidigungssysteme genutzt werden. "Diese miteinander verbundenen Systeme sind darauf ausgelegt, den Feind schnell zu stellen, seine Handlungsmöglichkeiten zu brechen und ihm die Kampfkraft und Initiative zuverlässig zu nehmen", sagte Lowin.

Am Ende steht immer der Soldat

Zugleich betonte der Brigadegeneral, dass es keine Waffen ohne menschliche Entscheidung geben solle. Nach Einsatzregeln und ethischen Standards bleibe die Entscheidung über den Waffeneinsatz immer in menschlicher Verantwortung.

Zur Vorablagerung von Material sagte Lowin, dies gebe es zwar bereits. In den Grenzstaaten würden nun aber "spürbar größere Vorräte" aufgebaut. Dazu gehörten beispielsweise Waffen- und Munitionsdepots für die Verteidigungssysteme in der automatisierten Zone, aber auch zur Ausrüstung der Nato-Streitkräfte.

Letztere sollen nach Lowins Worten trotz der Automatisierung nicht weniger werden. "Nur mit unbemannten Systemen ist kein Gegner dauerhaft abzuschrecken oder zu stoppen", sagte er. "Am Ende heißt es immer: Soldaten gegen Soldaten."

Lernen von der Ukraine

Der offizielle Name des Konzepts lautet "Eastern Flank Deterrence Line", was übersetzt sinngemäß "Abschreckungslinie an der Ostflanke" heißt. Es berücksichtigt den Angaben Lowins zufolge auch die Erfahrungen der Ukraine in ihrem Verteidigungskampf gegen Russland. Verantwortlich für die Umsetzung sind in erster Linie die Mitgliedstaaten./aha/DP/zb



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 342     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
04.03.2026 12:35 Iran: Waffen und Devisen in Teheran sichergestellt
04.03.2026 12:29 Wadephul nennt Ungarn-Veto gegen Ukraine-Hilfe unannehmbar
04.03.2026 12:27 Spanien wirft Merz mangelnden Beistand nach Trump-Kritik vor
04.03.2026 12:26 Regierung schlägt Felbermayr als 'Wirtschaftsweisen' vor
04.03.2026 12:14 Großbritannien: Dienstleistungsstimmung fällt geringfügig
04.03.2026 11:51 Kleriker im Iran fordert Geduld bei Wahl von Religionsführer
04.03.2026 11:44 ROUNDUP: Weiter Angriffe am Golf - Saudi-Arabien fängt Mars...
04.03.2026 11:43 Erster Prozess zu 'Panama Papers' in Deutschland gestartet
04.03.2026 11:39 'Ernste Bedrohung': Asean fordert Waffenruhe im Nahen Osten
04.03.2026 11:37 SPD und CDU planen drastischen Sparkurs für Brandenburg
04.03.2026 11:30 Eurozone: Erzeugerpreise sinken weniger als erwartet
04.03.2026 11:23 Eurozone: Arbeitslosenquote sinkt überraschend
04.03.2026 11:16 Entwarnung nach Berichten über Raketenstart in Richtung Zyp...
04.03.2026 10:52 Spaniens Regierungschef antwortet Trump: 'Nein zum Krieg'
04.03.2026 10:51 SPD-Minister schlagen neue Form von Unternehmen vor
04.03.2026 10:44 ROUNDUP/Eurozone: Stimmung der Dienstleister verbessert sich...
04.03.2026 10:38 Eurozone: Stimmung der Dienstleister verbessert sich leicht
04.03.2026 10:06 Maschinenbau startet mit weniger Bestellungen ins Jahr
04.03.2026 09:58 ROUNDUP: Israel startet Angriffswelle im Iran - Raketen auf ...
04.03.2026 09:37 Israel startet Angriffswelle im Iran - Raketen auf Tel Aviv
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
04.03.2026

MUSICMAGPIE PLC
Geschäftsbericht

WELLFULLY
Geschäftsbericht

WEBIS HOLDINGS PLC
Geschäftsbericht

WAM CAPITAL
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services