Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
17.01.2026 18:35

ROUNDUP/Umfrage: Welle von Lohnerhöhungen durch Mindestlohn

BERLIN (dpa-AFX) - Tausende Unternehmen berichten einer DIHK-Umfrage zufolge über Lohnerhöhungen wegen des gestiegenen Mindestlohns. Zum ersten Januar war die gesetzliche Lohnuntergrenze auf 13,90 Euro pro Stunde angehoben worden. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer hatte 15.000 Betriebe nach den Auswirkungen gefragt. Ergebnis: Jedes zweite Unternehmen ist nach eigenen Angaben direkt oder indirekt betroffen, dabei jedes vierte direkt wegen Löhnen, die zuvor unter der Mindestlohnschwelle lagen.

Besonders in Gastronomie steigen Löhne

In der Gastronomie beschäftigt laut den Ergebnissen, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegen, sogar jeder zweite Betrieb Angestellte zum Mindestlohn. Im Einzelhandel stiegen bei 38 Prozent die Löhne und damit laut DIHK auch die Arbeitskosten. In der Bauwirtschaft sind im Vergleich dazu nur 17 Prozent betroffen.

Der DGB verwies darauf, dass gerade Einzelhandel und Gastronomie seit Jahren gute Löhne per Tarif verweigerten. "Jetzt so zu tun, als brächte der höhere Mindestlohn den Untergang des Abendlandes mit sich und müsste zu Sozialeinschnitten führen, ist einfach nur schäbig", kritisierte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell.

DIHK: Die gesamte Lohnstruktur verändert sich

Über alle Branchen hinweg geben laut DIHK 40 Prozent der Befragten an, auch die Löhne in höheren Lohngruppen anzuheben. In der Industrie ist es sogar fast jeder Zweite. "Eine Mindestlohnerhöhung verändert die gesamte Lohnstruktur, und zwar nicht nur in den unteren Lohngruppen", sagte DIHK-Präsident Peter Adrian. "Etliche Arbeitgeber sehen sich veranlasst, auch Löhne, die über dem Mindestlohn liegen, anzupassen, um einen entsprechenden Abstand zum Mindestlohn beizubehalten."

Preissteigerungen bei zwei von fünf Unternehmen

Um steigende Personalkosten auszugleichen, planen laut der Umfrage rund 40 Prozent der Unternehmen, ihre Preise zu erhöhen. 13 Prozent gaben an, Personal abbauen zu wollen, im Einzelhandel und im Gastgewerbe sogar über 20 Prozent.

Adrian wertete die Effekte für die Unternehmen negativ. "Die Mindestlohnerhöhung und steigende Sozialabgaben treiben die Arbeitskosten weiter in die Höhe." Das bremse Investitionen und Investoren aus. Der DIHK-Präsident rief die Politik zum Gegensteuern auf. So solle sie "Fehlanreize zur Frühverrentung" abbauen und das Renteneintrittsalter an die Entwicklung der Lebenserwartung anpassen.

2027: Mindestlohn steigt auf 14,60 Euro

Bis Ende 2025 hatte ein Mindestlohn von zuletzt 12,82 Euro gegolten. Anfang 2027 soll der Mindestlohn weiter auf 14,60 Euro steigen. Parallel zur Mindestlohnerhöhung war auch die Obergrenze für sogenannte Minijobs angehoben worden. Diese erhöhte sich ab Januar von 556 auf 603 Euro im Monat./bw/DP/zb



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 829     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
10.03.2026 22:43 Wadephul setzt Krisenreise zum Iran-Krieg in Riad fort
10.03.2026 22:36 ROUNDUP 4: Ölpreis fällt - Lage wegen Seeminen-Furcht aber...
10.03.2026 22:24 Netanjahu ruft Iraner zum Sturz der Führung auf
10.03.2026 22:23 Minen in der Straße von Hormus?: Trump droht dem Iran
10.03.2026 22:19 Israels Präsident verteidigt Angriffe auf iranische Ölfelder
10.03.2026 22:19 Libanon: Fast 760.000 Vertriebene durch Israels Angriffe
10.03.2026 22:18 USA: Noch kein Schiff durch Straße von Hormus eskortiert
10.03.2026 21:31 Weißes Haus verspricht Bericht zu Angriff auf Mädchenschul...
10.03.2026 21:31 Neue Gespräche über Ukraine-Krieg womöglich nächste Woche
10.03.2026 20:52 EU-Kommission wirbt für niedrigeren Strompreis für Haushalte
10.03.2026 20:51 US-Regierung: Mehr als 5.000 Ziele im Iran getroffen
10.03.2026 19:52 ROUNDUP 3: Ölpreis schwankt - Doch keine US-Eskorte für Ö...
10.03.2026 19:39 Russland: Tote nach ukrainischem Angriff
10.03.2026 19:38 US-Sondergesandter warnt vor nuklearer Bedrohung durch den I...
10.03.2026 19:02 ROUNDUP 2: Ölpreis schwankt - Unklarheit zu möglicher US-E...
10.03.2026 18:43 Mehr als 4,3 Millionen Ukrainer mit EU-Schutzstatus
10.03.2026 18:41 Witkoff erwägt Israel-Besuch kommende Woche
10.03.2026 18:40 ROUNDUP: Ölpreis fällt - US-Marine eskortierte Öltanker d...
10.03.2026 18:38 Ölpreis fällt weiter - US-Marine eskortierte Öltanker dur...
10.03.2026 18:34 Iran-Krieg: Putin für schnelle Deeskalation
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
11.03.2026

VIVENDI SE
Geschäftsbericht

TULLOW OIL PLC
Geschäftsbericht

STELLAR RESOURCES LIMITED
Geschäftsbericht

PUTCO HOLDINGS
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services