Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
11.07.2025 11:28

ROUNDUP: Bundesrat stimmt Wachstumspaket zu

BERLIN (dpa-AFX) - Der Bundesrat hat milliardenschweren Steuerentlastungen für Unternehmen zugestimmt. Zuvor hatte bereits der Bundestag grünes Licht gegeben. Angesichts der jahrelangen Wachstumsschwäche soll damit die Wirtschaft angekurbelt werden. Deutschland droht das dritte Jahr in Folge ohne Wirtschaftswachstum.

Steuerpaket

Konkret sollen Unternehmen ihre Ausgaben für Maschinen und Geräte im laufenden und in den nächsten zwei Jahren degressiv von der Steuer abschreiben können - und zwar mit bis zu 30 Prozent. Dadurch sinkt direkt nach einer Anschaffung die Steuerlast und Firmen haben schneller wieder mehr Geld zur Verfügung.

Die degressive Abschreibung soll vor allem in der unmittelbaren Phase nach einer Investition entlasten. Firmen sollen dadurch schneller wieder Geld haben, um neu investieren. Das Instrument greift aber nur bei Unternehmen, die ausreichend Geld für den Kauf von Maschinen und Geräten haben.

Wenn der sogenannte Booster ausgelaufen ist, soll ab 2028 schrittweise die Körperschaftsteuer sinken - und zwar von derzeit 15 Prozent auf 10 Prozent im Jahr 2032. Das soll die Liquidität in den Unternehmen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Außerdem wird der Kauf eines reinen Elektroautos für Unternehmen steuerlich attraktiver.

Wirtschaft ankurbeln

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte im Bundesrat, es sei dringend, wieder für Wachstum zu sorgen. Davon profitierten finanziell alle staatliche Ebenen. "Wir müssen Deutschland für private Investitionen möglichst schnell wieder attraktiver machen." Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sagte, es würden starke Investitionsanreize geschaffen und Arbeitsplätze gesichert. Der Standort Deutschland werde international wettbewerbsfähiger. "Wenn wir für neues Wachstum sorgen, dann steigen auch die Einnahmen des Staates wieder."

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach vom Start einer Aufholjagd. Der Ministerpräsident Baden-Württembergs, Winfried Kretschmann (Grüne), sagte, das Investitionsprogramm komme zur richtigen Zeit, um Unternehmen zu entlasten. "Deutschland braucht wieder Wachstum, und das so schnell wie möglich", sagte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU).

Kompensationen

Bund, Ländern und Kommunen entgehen durch das Paket Steuereinnahmen von rund 48 Milliarden Euro. Die Länder verlangten deshalb einen finanziellen Ausgleich, vor allem für die teils hoch verschuldeten Kommunen. Der Bund übernimmt die Steuerausfälle der Kommunen vollständig - befristet bis 2029. Weil die Bundesregierung nicht einfach Geld an die Länder überweisen darf, passiert das über die Verteilung der Mehrwertsteuer-Einnahmen.

In einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Protokollerklärung sagt der Bund zudem mehr Mittel für Kitas sowie einen Krankenhaus-Fonds zu. Außerdem sollen die Geberländer im Finanzausgleich um 400 Millionen Euro pro Jahr entlastet werden. Der Bund sagt ferner zu, die ostdeutschen Länder bei der Finanzierung früherer Zusatz- und Sonderrenten der DDR stärker zu unterstützen. Der Bund bekräftigt außerdem Unterstützung bei finanziellen Hilfen für kommunale Altschulden.

Wer bestellt, zahlt

Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe soll Vorschläge für einen dauerhaften Kompensationsmechanismus vorlegen - nach dem Motto: "Wer bestellt, bezahlt". CDU, CSU und SPD haben im Koalitionsvertrag vereinbart, sich an diesem Grundsatz zu orientieren. Wüst sagte, es sei eine dauerhafte Regelung notwendig, um das "ewige Geschachere" zu beenden.

Die Koalition im Bund plant noch weitere Entlastungen, die auch zu Steuerausfällen bei den Ländern führen würden. Kretschmann sagte, die Länder müssten bei der Gastrosteuer entlastet werden. Zum 1. Januar soll laut Koalitionsvertrag die Umsatzsteuer für Speisen dauerhaft auf sieben Prozent reduziert werden/hoe/DP/men



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 579     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
17.01.2026 18:35 ROUNDUP 2/'Fast drei Wochen': Merz kritisiert Fehltage wegen...
17.01.2026 18:35 ROUNDUP/Grönland-Streit: Trump kündigt Zölle gegen Deutsc...
17.01.2026 18:35 ROUNDUP: Irans Sicherheitsbehörden gestatten wieder Nutzung...
17.01.2026 18:35 ROUNDUP: Chamenei gibt Trump Schuld für Massenproteste im I...
17.01.2026 18:35 ROUNDUP/Umfrage: Welle von Lohnerhöhungen durch Mindestlohn
17.01.2026 18:25 Tausende demonstrieren gegen Trumps Grönland-Pläne
17.01.2026 18:16 US-Parlamentarier stärken Grönlands Widerstand gegen Trump
17.01.2026 18:16 FPÖ in Österreich bekräftigt Machtanspruch
17.01.2026 18:15 Kommando-Chef: Militärübung auf Grönland für Monate geplant
17.01.2026 18:15 Knappes Rennen bei Präsidentenwahl in Portugal erwartet
17.01.2026 18:14 Laschet: Draghis 'whatever it takes' gilt heute mehr denn je
17.01.2026 18:12 Gaza-'Friedensrat': Einladungen an mehrere Staatschefs
17.01.2026 18:10 Internationale Agrarminister für effizientere Wassernutzung
17.01.2026 18:08 Ukrainische Unterhändler zu Gesprächen in den USA
17.01.2026 18:06 Klitschko: Wieder Heizung für mehr Wohnblocks in Kiew
17.01.2026 18:04 Berlins Regierender Bürgermeister will mehr Geld für kriti...
17.01.2026 18:04 Städtetag: Sozialstandards überprüfen - 'Geld ist alle'
17.01.2026 18:03 Fraktionschefs der Koalition im Steuerzwist
17.01.2026 18:03 Freihandelsabkommen zwischen EU und Mercosur unterzeichnet
17.01.2026 18:03 Merz sieht Deutschland in tiefem Umbruch
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
17.01.2026

ICICI BANK LTD.
Geschäftsbericht

HDFC BANK
Geschäftsbericht

JK CEMENT LTD
Geschäftsbericht

YES BANK LTD
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services