Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
18.03.2025 13:23

Weißwein gefragt - Bedrohung durch mögliche US-Zölle

BODENHEIM (dpa-AFX) - Ein weltweiter Trend zu Weißwein hat die deutschen Exporte entgegen dem globalen Trend gestützt. Die ausgeführte Menge deutscher Weine sei 2024 um drei Prozent auf 1,2 Millionen Hektoliter gestiegen, sagte der Sprecher des Deutschen Weininstituts (DWI), Ernst Büscher, im rheinhessischen Bodenheim.

Große Sorge bereiten dem DWI die von US-Präsident Donald Trump angedrohten Zölle in Höhe von 200 Prozent auf Wein, Champagner und andere alkoholischen Getränke aus den EU-Staaten. "Der deutsche Weinmarkt würde komplett zusammenbrechen", sagte Büscher.

Trumps angekündigte Zölle von 200 Prozent wären harter Schlag

Die US-Strafzölle in Höhe von 25 Prozent hätten nach dem Inkrafttreten im Oktober 2019 schon Wertverluste von mehr als 20 Prozent für die deutschen Exporteure zur Folge gehabt, sagte Büscher.

Die USA seien der bedeutendste Exportmarkt für deutsche Weine. Der Durchschnittspreis habe im vergangenen Jahr um 22 Cent pro Liter auf 4,75 Euro gesteigert werden können. Die ausgeführte Menge ging allerdings leicht zurück.

Weißwein weltweit gefragt

"Die Welt ruft nach Weißwein", sagte Büscher. Im wachsenden Absatzmarkt China beispielsweise seien vor allem Rieslingweine mit leichter Restsüße gefragt. Sie würden insbesondere bei jungen Menschen aufgrund ihrer Frische und ihres niedrigen Alkoholgehalts geschätzt.

Deutschland sei dabei gut aufgestellt: Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Rebsorten im Anbau seien weiß. Der Trend zu frischen, leichten Weinen sei ein globaler, ebenso wie der Trend zu bewussterer Ernährung. Büscher verwies auch auf die weltweite Überproduktion, die im vergangenen Jahr bei 16 Millionen Hektoliter gelegen habe.

Preise sinken jedoch

Der Wert des exportierten Weins sei 2024 mit 384 Millionen Euro jedoch konstant geblieben. Den Durchschnittspreis, den die Erzeuger für einen Liter Wein im Ausland erlösten, sank demnach innerhalb eines Jahres um elf Cent auf 3,24 Euro.

"Die deutschen Weinexporteure stehen mit den übrigen Weinerzeugernationen, die oftmals deutlich kostengünstiger produzieren können, in einem harten Wettbewerb", erläuterte dies DWI-Geschäftsführerin Monika Reule.

In Deutschland sind Weißwein und Rosé besonders beliebt

Die Menschen in Deutschland greifen beim Weinkauf häufiger zu Weiß- und Roséweinen sowie zu alkoholfreien Weinen. Die alkoholfreie Variante werde überwiegend zusätzlich zu normalen Weinen gekauft, sagte Büscher. Zwar seien laut einer Analyse von NielsenIQ im vergangenen Jahr 86 Prozent mehr alkoholfreie Weine gekauft worden, der Anteil dieser Weine am gesamten Markt sei mit schätzungsweise 1,5 Prozent dennoch vergleichsweise gering.

Alkoholfreier Wein wird viel öfter gekauft

Der Marktanteil der Weißweine liege stabil bei 47 Prozent. Mehr als die Hälfte der gekauften Weißweine (55 Prozent) stamme aus heimischen Anbau (plus zwei Prozentpunkte). Roséweine konnten ihren Anteil im Jahresvergleich auf Kosten der Rotweine um einen Prozentpunkt auf 14 Prozent steigern./irs/DP/jha



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.346     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
07.01.2026 21:32 Venezuelas Staatsölkonzern verhandelt mit USA über Ölverkauf
07.01.2026 21:11 Trump: Keine Dividendenausschüttung für Rüstungsfirmen
07.01.2026 20:24 ROUNDUP 3: USA beschlagnahmen Tanker unter russischer Flagge
07.01.2026 20:23 Trump verbietet Profi-Investoren Kauf von Einfamilienhäusern
07.01.2026 19:24 EU-Ratspräsident: 'Grönland gehört seinem Volk'
07.01.2026 19:24 Wadephul erinnert USA wegen Grönland an UN-Charta
07.01.2026 19:20 Litauens Präsident setzt auf deutsche Brigade ab 2027
07.01.2026 19:16 Polen offen für Bundeswehrsoldaten bei Waffenstillstand
07.01.2026 18:57 Rubio: Treffen mit Dänemark zu Grönland nächste Woche
07.01.2026 18:56 US-Regierung veröffentlicht neue Ernährungsrichtlinien
07.01.2026 17:55 USA lockern Sanktionen gegen Venezuela
07.01.2026 17:35 ROUNDUP 2: USA beschlagnahmen Tanker unter russischer Flagge
07.01.2026 17:33 Frankreich verbietet Agrarimporte mit verbotenen Pestiziden
07.01.2026 17:04 dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 07.01.2026 - 17.00 Uhr
07.01.2026 16:56 Pistorius: Konkrete Beiträge zur Sicherung der Ukraine nötig
07.01.2026 16:29 Trump: USA werden 'immer' für Nato da sein
07.01.2026 16:23 SPD versus Söder: Länger arbeiten?
07.01.2026 16:19 USA: Auftragseingang in der Industrie sinkt stärker als erw...
07.01.2026 16:16 USA: Stimmung der Dienstleister hellt sich überraschend auf
07.01.2026 16:03 USA beschlagnahmen weiteren Öltanker in der Karibik
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
07.01.2026

LEXSTON LIFE SCIENCES CORP.
Geschäftsbericht

DAISEKI
Geschäftsbericht

PRICESMART
Geschäftsbericht

CONSTELLATION BRANDS INC.
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services