Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
12.06.2024 18:03

ROUNDUP 2: USA läuten G7-Gipfel mit Sanktionen gegen Russland ein

(neu: Details)

BARI (dpa-AFX) - Die USA haben pünktlich zum G7-Gipfel neue Sanktionen gegen Unterstützer des russischen Krieges gegen die Ukraine verhängt. Die Ankündigung machte den Auftakt für einen weiteren Kraftakt, den die sieben demokratischen Industrienationen zur Unterstützung des angegriffenen Landes bei ihrem dreitägigen Gipfeltreffen in Süditalien unternehmen wollen. Die Staats- und Regierungschefs der Länder kommen an diesem Donnerstag im Luxushotel "Borgo Egnazia" in Apulien zusammen. Neben der Ukraine stehen auch der Gaza-Krieg, die schwierigen Handelsbeziehungen zu China und die Migration auf der Tagesordnung. Gäste der Gipfelrunde sind unter anderem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und erstmals auch der Papst.

Zur Gruppe der Sieben gehören die USA, Kanada, Japan, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien, das dieses Jahr Gastgeber ist und den Vorsitz hat. Für Deutschland reist Bundeskanzler Olaf Scholz an. US-Präsident Joe Biden wurde am Mittwochabend in Süditalien erwartet. Für die EU sind Ratspräsident Charles Michel und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit dabei.

Neue US-Sanktionen gegen Unterstützer des Krieges

Wegen des Angriffs auf die Ukraine vor mehr als zwei Jahren hat der Westen bereits beispiellose Sanktionen gegen Russland und seine Unterstützer verhängt. Mit der Verkündung neuer Sanktionen hatte die US-Regierung auch im vergangenen Jahr den G7-Gipfel in Japan eingeläutet, um Moskau den Zugang zu Gütern zu erschweren, die auf dem Schlachtfeld wichtig sind. Das neue Paket richtet sich gegen mehr als 300 Personen und Einrichtungen, die Russland unterstützten, Sanktionen zu umgehen und Materialien für das Schlachtfeld herzustellen, hieß es am Mittwoch vom US-Außenministerium. Dazu gehörten auch chinesische Firmen. Von den neuen Sanktionen seien außerdem Personen betroffen, die für die Verschleppung und Umerziehung ukrainischer Kinder verantwortlich seien.

Ukraine kann auf riesiges Hilfspaket vom G7-Gipfel hoffen

Selenskyj nimmt am Donnerstag an einer der Arbeitssitzungen der G7-Staaten teil. Während des Gipfels kann er mit Zusagen rechnen. Erwartet wird, dass sich die Gruppe grundsätzlich darauf verständigt, der Ukraine möglichst schnell neue Hilfen in Höhe von rund 50 Milliarden US-Dollar (etwa 47 Mrd. Euro) zu gewähren. Dies soll mithilfe eines Kreditpakets geschehen, das über die Zinserträge aus eingefrorenem russischen Staatsvermögen finanziert wird. Mit dem Geld könnte die Ukraine ihre Verteidigung stärken und den Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur bezahlen. Zudem sollen Engpässe im ukrainischen Staatshaushalt ausgeglichen werden können, erklärte ein EU-Beamter am Dienstagabend.

Die EU-Staaten hatten bereits entschieden, die Zinserträge direkt für die Finanzierung von Militärhilfen für die Ukraine bereitzustellen. Allein dieses Jahr sollen so bis zu drei Milliarden Euro zusammenkommen. Über den sogenannten Kredithebel könnte die Wirkung nun aber noch einmal deutlich erhöht werden.

Nach Kommissionsangaben sind rund 210 Milliarden Euro der russischen Zentralbank in der EU eingefroren. Das in Brüssel ansässige Finanzinstitut Euroclear hatte zuletzt mitgeteilt, 2023 rund 4,4 Milliarden Euro an Zinsen eingenommen zu haben. Es ist in der EU das mit Abstand wichtigste Institut, das Vermögenswerte der russischen Zentralbank verwahrt.

Bericht: USA wollen Ukraine weiteres Patriot-Flugabwehrsystem liefern

US-Präsident Biden will der Ukraine einem Medienbericht zufolge ein weiteres Patriot-Flugabwehrsystem zur Verfügung stellen. Biden habe sich vergangene Woche nach einer Reihe von Treffen mit ranghohen Beratern dazu entschieden, schrieb die "New York Times" unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen in der Regierung. Der Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, John Kirby, bestätigte den Bericht auf Nachfrage nicht. Denkbar ist, dass die US-Regierung die Ankündigung im Rahmen des Gipfels macht.

Das neue Patriot-System der USA sei derzeit in Polen, schrieb die "New York Times" weiter. Es könne in den kommenden Tagen an der ukrainischen Front eingesetzt werden. Es wäre das zweite Patriot-Flugabwehrsystem, dass die USA der Ukraine zur Verfügung stellen.

Es zählt zu den modernsten der Welt. Mit ihm werden feindliche Flugzeuge, ballistische Raketen und Marschflugkörper bekämpft. Auf eine Entfernung von etwa 100 Kilometern und bis in Höhen von 30 Kilometern können die Abwehrraketen in einer gedachten Glocke um die Stellung Ziele treffen - abhängig vom eingesetzten Lenkflugkörper.

Der Papst ist der Ehrengast

Italiens rechte Ministerpräsidentin Giorgia begrüßt ihre Gäste in dem Luxus-Resort "Borgo Egnazia", das 28 Villen sowie 63 Suiten oder Zimmer in traditionell apulischem Stil unterhält. Dazu gibt es Restaurants, Pools, ein Golfplatz und ein Beachclub. Auch der Papst wird dort mit den Staats- und Regierungschefs zusammentreffen. Zum ersten Mal überhaupt nimmt ein Papst an einem G7-Gipfel teil. Das Oberhaupt der katholischen Kirche soll über das Thema Künstliche Intelligenz sprechen. Bei der Arbeitssitzung soll es aber auch um Afrika und das Mittelmeer gehen - und Franziskus pocht immer wieder auf Solidarität mit Flüchtlingen und Migranten, die den gefährlichen Seeweg nach Europa wagen.

Gipfelserie endet in der Schweiz

Das G7-Treffen schließt nahtlos an die zweitägige Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine in Berlin an. Am Samstag geht es für Scholz und auch Selenskyj weiter zur Ukraine-Friedenskonferenz in der Schweiz, zu der sich nach Angaben der Regierung in Bern bislang rund 40 Staats- und Regierungschefs angemeldet haben. Eingeladen waren rund 160. Weitere gut 40 Staaten sollen mit anderen hohen Regierungsvertretern dabei sein./lkl/rom/DP/ngu



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 4.384     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
19.07.2024 19:48 Scholz verspricht stabiles Rentenniveau für Jahrzehnte
19.07.2024 19:06 Biden will kommende Woche wieder Wahlkampf machen
19.07.2024 19:01 Großbritannien lehnt Verbot von Waffenverkäufen an Israel ab
19.07.2024 18:47 EU erhebt Antidumpingzölle auf Süßungsmittel aus China
19.07.2024 18:11 Tschechien wendet sich mit Sorgen über Gasversorgung an Ber...
19.07.2024 17:51 Pariser Gastronomen beklagen Verluste wegen Olympia
19.07.2024 17:20 ROUNDUP/Maskenstreit: Gericht verurteilt Bund zur Millionenz...
19.07.2024 17:05 dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 19.07.2024 - 17.00 Uhr
19.07.2024 16:53 ROUNDUP: Gesamtmetall-Chef für Rente mit 70 bei Bürojobs
19.07.2024 16:26 ROUNDUP 2: Steht Biden-Rückzug bevor? Druck auf Präsidente...
19.07.2024 16:21 Palästinenserbehörde bekommt 400 Millionen Euro von EU
19.07.2024 15:50 Gericht: Bund muss Maskenfirma 86 Millionen Euro zahlen
19.07.2024 15:23 ROUNDUP: Großbritannien nimmt Finanzierung von UNRWA wieder...
19.07.2024 15:22 Selenskyj bittet Briten um Hilfe in Debatte um Waffeneinsatz
19.07.2024 14:33 Gesamtmetall-Chef für Rente mit 70 bei Bürojobs
19.07.2024 13:50 Bund prüft Gewinnausschüttung bei Toll Collect
19.07.2024 13:32 Wohngeld soll um durchschnittlich 30 Euro steigen
19.07.2024 13:13 WDH/Bundesregierung: Israel 'isoliert sich selbst'
19.07.2024 12:42 Bundesregierung: Israel 'isoliert sich selbst'
19.07.2024 12:25 EZB-Ratsmitglieder deuten weitere Zinssenkungen an
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
20.07.2024

TEQNION AB
Geschäftsbericht

HDFC BANK
Geschäftsbericht

MAGMA LEASING LTD
Geschäftsbericht

HIGH ENERGY
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services